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Über dieses Buch

Bleibt uns tatsächlich nur, den Verlust der Dörfer zu beklagen und den Triumph der Städte zu feiern? Der Autor sagt nein! Er ist überzeugt von der Zukunft des Dorfes. Unsere Dörfer haben riesige Probleme – und ebenso große Chancen. Diese zu sehen und aktiv zu gestalten ist die Botschaft dieses Buches. Wie der Weg zum neuen Dorf beschritten werden kann, beschreibt Clemens Renker mit profundem Wissen und seiner persönlichen Erfahrung aus der aktiven Dorferneuerung. Das Dorf hat Zukunft, wenn es gelingt, die neuen Chancen zu erkennen und die seit Jahrhunderten bestehenden Ursachen für das Erfolgsmodell „Dorf“ zu revitalisieren. Renker stellt die richtigen Fragen und liefert konkrete Handlungsanweisungen: Worin besteht die Existenzberechtigung von Dörfern? Wie können sich Dörfer im Wettbewerb mit Städten wirkungsvoll positionieren? Gibt es zur „Smart City“ ein „Smart Village“? Welchen Menschen bieten Dörfer welche vorteilhafteren Leistungen und Lebensqualitäten? Wie erzielen Dörfer nachhaltige Einnahmen, um ihre Infrastruktur und Daseinsvorsorge finanzieren zu können? Nach welchen Werten, Normen und Regeln wollen die Menschen im Dorf zusammenleben?
Es ist ein motivierendes Buch für alle politisch Verantwortlichen und die engagierten Bürger von Dörfern, die Ihre Zukunft aktiv gestalten wollen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Ziehen alle in die Stadt? – Wohin zieht das Dorf?

Zusammenfassung
„Rettet das Dorf!“, fleht warnend Gerhard Henkel (2016). In seinem aufrüttelnden Buch stellt er die existenziellen Bedrohungen für die etwa 35.000 dörflichen Gemeindeteile in Deutschland dar. Scheinbar hilflos stehen die zu 4600 Gemeinden zusammengefassten früheren Dörfer dem Megatrend der Urbanisierung gegenüber. Nach herrschender Meinung werden in Deutschland die 86 Großstädte, 650 Mittelstädte und teilweise auch die 1600 Kleinstädte zukünftig triumphieren.
Clemens Renker

Kapitel 2. Dorfmarketing: Smart Village versus Smart City

Zusammenfassung
Alles Leben ist Marketing. Jenseits von Marketing gibt es auf der Welt nichts. In allen Facetten des menschlichen Lebens geht es um Bedürfnisse (Needs) als Mangel an situativer und individueller Zufriedenstellung, um Emotionen und Motive, Wünsche, anstehende Probleme, Gefühle und Stimmungen. Darauf suchen Menschen permanent zufriedenstellende bis begeisternde Antworten. Ganz im Sinne des Beeinflussungsmarketings machen nun auch vermehrt Dörfer auf sich aufmerksam.
Clemens Renker

Kapitel 3. Existenzberechtigung: aufgeben, erhalten oder gestalten

Zusammenfassung
Wir können heute von einer Dekonstruktion bzw. Auflösung von Dörfern sprechen, die auch die fünf herkömmlichen Lebensspender eines Dorfes nicht aufhalten können. Diese fünf Institutionen beleuchten wir in diesem Kapitel und fragen uns anschließend: Brauchen wir heute noch Dörfer (cui bono?), bzw. können diese fünf Treiber wieder mit entsprechender Energie aufgeladen werden, um darüber Dörfer neu aufzustellen?
Clemens Renker

Kapitel 4. Gestaltungsprozess: partizipativ, kooperativ, innovativ

Zusammenfassung
So offensichtlich in den meisten Dörfern die Wichtigkeit und Dringlichkeit von Veränderungen und Neuaufstellungen sich aufdrängen mögen, so schwierig ist es auch, wirklich den Weg zur Neugestaltung eines Dorfes einzuleiten und dann zu steuern. Für Dorferneuerer ist es wichtig, dass sie Widerstände erkennen, annehmen, als kreativen Anreiz akzeptieren und damit konstruktiv den Weg zu gemeinsamen geschaffenen Problemlösungen gehen.
Clemens Renker

Kapitel 5. Gestaltungsfelder: Ziele, Strategien, Maßnahmen

Zusammenfassung
Vor der Frage „Wohin geht das Dorf?“ steht die Klärung der Fragen „Woher kommt das Dorf?“ und „Wo steht es?“. Eine Möglichkeit der Beantwortung besteht darin, zunächst das Dorf mit allen Sinnen zu erfassen. So ist in den meisten Dörfern unmittelbar zu sehen, dass sich nur noch wenige Menschen durch die Straßen bewegen, dass Gebäude leer stehen und dass die Infrastruktur heruntergewirtschaftet ist.
Clemens Renker

Kapitel 6. Perspektive Hoffnung für das Dorf

Zusammenfassung
Ein Dorf wird permanent von seinen Bewohnern mit Fakten neu konstruiert. Es stellt sich dem Wandel, oder es wird gewandelt. Die Renaissance des Dorfes, das neue Dorf als neue Heimat, als Verortung und Basislager in der globalisierten Welt und in der Weltökonomie erscheint jedoch für viele Menschen wieder erstrebenswert. Und das ist auch machbar: mit effektiven Driving Actors, mit der dörflichen Schwarmintelligenz aus Macht-, Fach- und Prozesspromotoren, mit Systematik und Rationalität sowie mit realisierbaren Utopien als leitende Gedanken.
Clemens Renker

Backmatter

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