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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Geleitwort

Zusammenfassung
Wer erinnert sich nicht an Phönix. In der griechischen Mythologie verbrennt sich der Silberreiher alle 1000 Jahre und aufersteht aus seiner eigenen Asche. In der Spätantike erscheint er als Symbol der Unsterblichkeit, in unserer christlichen Vorstellung als Bild der Auferstehung. Hier stellt Thomas Anderer die alten allegorischen Sinnverbindungen in einen ganz konkreten neuzeitlichen Zusammenhang. Sein Phönix-Phänomen ist das Ergebnis einer sehr persönlichen Erlebnisgeschichte durch die Welt der New Economy. Hier meldet sich ein Insider zu Wort, der nicht nur seine „Pappenheimer“ kennt. Sie liegen ihm am Herzen. Engagiert wie selten bringt uns hier einer zusammen mit Machern und Gemachten, mit Siegern und Besiegten, mit Verführern und Verführten, ja, auch mit Betrügern und Betrogenen der New Economy. Thomas Anderer zeigt uns raketengleiche Aufstiege ebenso wie vernichtende Abstürze — und lässt uns dabei immer gespannt darauf bleiben, ob trotz extremer Ausschläge nach oben wie nach unten die neue Wirtschaft am Ende doch das zeitigen wird, was er seiner Gedankenreise sozusagen als „Phönix-These“ voran stellt: Die New Economy ist nicht tot zu kriegen.
Thomas Anderer

Vorwort: A digital heartbeat

Zusammenfassung
Die Welt und mit ihr die Wirtschaft hat heute einen anderen Herzschlag als noch vor einem Jahrzehnt. Dieser Herzschlag, das was uns antreibt, ist schneller geworden, er hat seine Tonalität verändert und er ist unverkennbar digital geworden.
Thomas Anderer

Kapitel 1. Ihr habt es einfach nicht kapiert!

Zusammenfassung
Langsam kehrt wieder Ruhe ein in die Welt der Wirtschaft. Die wilde Party der New Economy ist vorbei. Zurück bleiben schmutzige Pizzakartons, zerknüllte Pappbecher, umgestürzte Champagnerflaschen vom IPO, verlassene Schreibtische, verwaiste Besprechungsräume und jede Menge geplatzter Träume.
Thomas Anderer

Kapitel 2. New Economy — Wirtschaft der Zukunft oder gigantische Seifenblase?

Zusammenfassung
Seit einigen Jahren geistert der Begriff der New Economy durch die Welt der Wirtschaft und der Medien. Kaum eine Rede innovationsfreudiger Politiker, kaum ein Vortrag etablierter Unternehmensberater und kaum ein Statement großer Konzernbosse, in denen nicht die vermuteten oder tatsächlichen Segnungen der Neuen Wirtschaft gepriesen wurden. Bei den Hochzeiten des Internet-Booms eine gern gesehene Entwicklung, denn die Jungunternehmer aus der High Tech-Branche konnten so viel Fürsprache aus dem Munde Berufener gut gebrauchen.
Thomas Anderer

Kapitel 3. Erfolg ist, wenn alle dran glauben — jedenfalls an der Börse

Zusammenfassung
„Durch Deutschland muss ein Ruck gehen.“ Mit diesem Satz rüttelte Bundespräsident Roman Herzog in seiner „Berliner Rede“ am 26. April 1997 die deutsche Öffentlichkeit auf. Mahnende Worte begleiteten den Ruck-Appell: „Das Land braucht mehr fröhliche Lust auf Zukunft statt Jammern über die Gegenwart. Es muss Schluss sein mit der deutschen Weinerlichkeit.“
Thomas Anderer

Kapitel 4. Wenn man vor lauter Dollar die Wirtschaft nicht mehr sieht

Zusammenfassung
„Der weltweite wirtschaftliche Aufschwung der neunziger Jahre wird sich unbelastet von den Grenzen des Wachstums, wie wir sie aus der Vergangenheit kennen, entwickeln. Es wird keinerlei Grenzen des Wachstums geben.“
Thomas Anderer

Kapitel 5. Globalisierung — der Wunschtraum vom grenzenlosen Markt

Zusammenfassung
Die Unendlichkeit des Wachstums war das eine, was die bereits zuvor zitierten Trendfoscher Naisbitt und Aburdene 1990 heraufbeschworen. Aber in ihren „Megatrends 2000“ verkündeten sie auch das neue Zeitalter der Globalisierung: „In den neunziger Jahren wird viel Energie für die Verwirklichung eines einzigen, weltweiten Wirtschaftsraumes aufgewendet werden“.
Thomas Anderer

Kapitel 6. Allianzen und Netzwerke — Gemeinsam zum Ziel!

Zusammenfassung
Auf der Fahrt in die Zukunft kannten die jungen Entrepreneure immer nur ein Tempo. Vollgas! Junge IT-Firmen sind in den guten Jahren der New Economy schnell auf die Überholspur gegangen und sie haben manchen etablierten Konzern einfach überrundet. Ihre Börsenkurse stiegen in schwindelerregende Höhen. Wie konnten sie das in so kurzer Zeit schaffen?
Thomas Anderer

Kapitel 7. Supply Chain Management — ab wann ist eine Ware eine Ware?

Zusammenfassung
Die größte Entdeckung der jungen Wirtschaftswilden waren zweifelsohne die Freiräume in der Produktentwicklung. Denn die neuen Technologien, vor allem das Internet, eröffneten nicht nur andere Wege der Vermarktung, sondern sie ermöglichten auch völlig neue Produkte — so glaubte man zumindest. Eine völlig neue Erfahrung in der Wirtschaftswelt, denn plötzlich schien es möglich zu sein, bereits die Idee eines Produktes erfolgreich zu vermarkten. Eine verlockende Perspektive, viele Jungunternehmer sahen hier ihre einmalige Chance, schnell an das nötige Kleingeld zu kommen: Idee — Start-up — Venture Capital — Börse, so einfach werden heutzutage Millionen gemacht. Ein Gewinn versprechendes Produkt zu haben, das war — leider — erst mal Nebensache.
Thomas Anderer

Kapitel 8. Leadership — Jede Generation hat ihre Helden

Zusammenfassung
Jede Generation hat ihre Helden, ihre Idole und ihre Vorbilder. Menschen, die Außergewöhnliches leisten und dadurch zum Symbol einer ganzen Epoche werden. Künstler wie Pablo Picasso oder Salvador Dali, Popmusiker wie die Beatles, Kurt Cobain oder Jimmy Hendrix, außergewöhnliche Politiker wie Mahatma Gandhi, Revolutionäre wie Rudi Dutschke oder Che Guevara und berühmte Sportler wie Muhammad Ali oder Jesse Owens haben die Phantasien ganzer Heerscharen angeregt und sind heute noch auf unzähligen Postern quasi omnipräsent.
Thomas Anderer

Kapitel 9. Die New Economy revolutioniert die Unternehmen

Zusammenfassung
Immer hat man sie gelesen, die Geschichten von den jungen und unglaublich erfolgreichen Vorzeige-Start-up-Unternehmen aus dem Silicon Valley: Ohne Murren arbeiten die jungen und unkonventionellen Angestellten dort 12, 14 oder 16 Stunden, um die Welt mit einem bahnbrechenden Webbrowser zu beglücken, die neuste interaktive Shop-Software zu entwickeln oder das firmeneigene Internet-Portal zu relaunchen.
Thomas Anderer

Kapitel 10. Nach der sozialen nun die demokratische Marktwirtschaft?

Zusammenfassung
Was haben wir nicht alles geträumt: New Economy, das war Fortschritt schlechthin, das war der Frieden auf Erden und das Paradies der freien Marktwirtschaft. Die Neue Wirtschaft sollte den Umbau von der Industrie- in die Wissensgesellschaft vorantreiben, neue Technologien, Produkte und Vertriebswege entwickeln, die Unternehmenskultur demokratisieren und für die Anforderungen des dritten Jahrtausends rüsten sowie möglichst viele möglichst schnell möglichst reich machen: Hunderttausende plünderten bedenkenlos ihre betagten Sparbücher und kauften junge Aktien — ein Volk von Zockern, die das einzige Risiko ihres Tuns darin sahen, bei der nächsten Neuemission leer auszugehen.
Thomas Anderer

Kapitel 11. (Epilog): Bitte keinen Krieg mehr!

Zusammenfassung
Ewiges Wachstum, eine nie enden wollende Boom-Phase, stetig steigende Aktienkurse, eine Weltwirtschaft im steten Aufschwung — die Erwartungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume an die New Economy waren enorm hoch. Für einen kurzen Moment schien alles möglich zu sein: AOL, ein gerade mal 15 Jahre altes Unternehmen, schluckte Time Warner, immerhin rund siebzig Jahre auf dem Markt. Amazon träumte davon, den Handelskonzern Metro zu übernehmen und Yahoo nahm Disney ins Visier. Die Wirtschaft war außer Rand und Band.
Thomas Anderer

Backmatter

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