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Über dieses Buch

Bilder sind Bestandteil von Kampagnen, Ausstellungen, Zeitungen, Artikeln, Posts, Werbung und Plakaten – sie sind aus der medialen Kommunikation nicht wegzudenken. All diese Bilder werden von einer Vielzahl an Personen an unterschiedlichen Orten betrachtet. Sehen all diese Personen das Gleiche, was empfinden sie beim Betrachten eines Bildes, was denken sie? Um diese Fragen zu beantworten, bündelt Reik Benjamin Stiebeling im Picture Interpretation Model aktuelle theoretische Ansätze und verdichtet diese zu einem Modell der individuellen Rezeption von Bildern. Mithilfe dieses Modells analysiert der Autor die empirisch gewonnenen Interpretationen von sechs Fotografien und arbeitet deren Struktur und Entstehung heraus.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Ein Modell zur individuellen Rezeption statischer Bilder

Zusammenfassung
Bilder zählen zu den ältesten Kulturpraktiken überhaupt (Berzler, 2009, S. 107). Vor mehr als 64.000 Jahren schmückten die Neandertaler Höhlenwände mit geometrischen Formen, Tierbildern und Abdrücken ihrer Hände (Hoffmann u. a., 2018). Die berühmten Höhlenmalereien von Lascaux entstanden noch einmal 20.000 bis 30.000 Jahre später und sind ein weiteres Zeugnis der langen Beziehung zwischen Menschen und Bildern (Schade & Wenk, 2011, S. 17).
Reik Benjamin Stiebeling

Kapitel 2. Grundlagen der Bildkommunikation

Zusammenfassung
Bevor die Prozesse bei der Rezeption von Bildern in den Mittelpunkt rücken, wird im Folgenden das Bild als Ausgangspunkt der Bildrezeption betrachtet. Dabei gilt es zunächst zu klären, was ein Bild ist und wie sich die Vielzahl an Bildphänomenen strukturieren lässt (vgl. Kapitel 2.1). Einige Definitionen beziehen sich dabei auf die Ähnlichkeit von Bildern.
Reik Benjamin Stiebeling

Kapitel 3. Zentrale Bausteine einer Theorie der Bildrezeption

Zusammenfassung
Bilder betrachten und ihren Inhalt verstehen ist scheinbar eines der normalsten Dinge der Welt. In rasender Geschwindigkeit nehmen wir Bildinhalte wahr und ordnen das Gesehene ein. Betrachtet man diese Vorgänge jedoch genauer, dann stellt sich unweigerlich eine Reihe von Fragen.
Reik Benjamin Stiebeling

Kapitel 4. PIM – Das Picture-Interpretation-Model

Zusammenfassung
Bis zu diesem Punkt wurde eine große Bandbreite theoretischer Überlegungen und empirischer Befunde vorgestellt. Zu Beginn wurde die Vielfalt der Bildphänomene strukturiert und im Anschluss präzisiert, auf welche Art von Bildern sich das Picture-Interpretation-Model (PIM) bezieht (vgl. Kapitel 2). Daran anschließend wurde ein semiotisches Kommunikationsverständnis dargelegt, das die theoretische Grundlage bildet, um die Dekodierung eines Bildes und letztendlich die Entstehung individueller Interpretationen eines Bildes zu verstehen (vgl. Kapitel 3.1).
Reik Benjamin Stiebeling

Kapitel 5. Eine Untersuchung der Interpretation von Bildern aus PR und Werbung

Zusammenfassung
Möchte man sich dem PIM empirisch nähern, muss man sich zunächst die Komplexität der Interpretation von Bildern bewusstmachen. Im Alltag begegnen die verschiedensten Menschen, in den verschiedensten Situationen, den verschiedensten Bildern. In seiner umfassenden Anlage bildet das PIM solche alltäglichen Rezeptionssituationen ab.
Reik Benjamin Stiebeling

Kapitel 6. Die Interpretation von sechs Fotografien einer Stock-Agentur

Zusammenfassung
Das primäre Ziel der vorliegenden Studie ist es, unterschiedliche Interpretationen der sechs präsentierten Fotografien herauszuarbeiten. Dabei werden Unterschiede zwischen den Interpretationen der einzelnen Fotografien deutlich, aber auch deren strukturelle Gemeinsamkeiten. In einem zweiten Schritt werden die Interpretationen mit bestimmten Rezeptionsmodi, definiert durch Eigenschaften des Betrachters und des Rezeptionskontextes, in Zusammenhang gebracht.
Reik Benjamin Stiebeling

Kapitel 7. Ergebnisse und Potenziale

Zusammenfassung
Das Picture-Interpretation-Model (PIM) ist ein theoretisch fundiertes Modell zur Analyse der individuellen Rezeption von Bildern (vgl. Kapitel 4). Die Grundlage bildet ein semiotisches Kommunikationsverständnis, das von einer grundsätzlich offenen Bedeutung eines Bildes ausgeht. Seine Bedeutung erhält ein Bild erst durch die aktive Beteiligung des Betrachters.
Reik Benjamin Stiebeling

Backmatter

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