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Über dieses Buch

Dieses Buch zeigt, wie Managerinnen und Manager das Scrum-Framework optimal in Großunternehmen implementieren können. Es demonstriert einerseits, wie Heuristiken/ Simple Rules Management-Entscheidungen bei der Einführung des Scrum-Frameworks lenken, andererseits wie wesentlich ein Entlernen (intentionales Vergessen) von Regeln ist, um das Scrum-Framework in Großorganisationen anzupassen. Marcel F. Volland formuliert seine Erkenntnisse auf Grundlage einer breit angelegten Fallstudie eines multinationalen Automobilherstellers. Die Besonderheit dieses Falles ist, dass besonders das Mittelmanagement die Verbreitung des agile Framework Scrum im Unternehmen vorangetrieben hat.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das agile Framework Scrum ist in aller Munde; aus der Softwareentwicklung heraus verbreitet sich diese Arbeitsmethode, die mehr Agilität in Unternehmen verspricht, längst in verschiedenste Branchen. Der Economist schrieb am 5. Juli 2018 in seiner Wirtschaftsglosse:
Marcel F. Volland

Kapitel 2. Theoretischer Rahmen

Zusammenfassung
Wird hier vom theoretischen Rahmen gesprochen, so sind damit zwei verschiedene Theorien gemeint, mit denen das Scrum-Framework ausgeleuchtet werden soll. Sinnfällig gliedert sich dieser Rahmen in drei Teile und folgt damit den beiden Fragestellungen: Zunächst wird kurz in die Literatur des Mittelmanagements, anschließend in den Themenkreis der Heuristiken und abschließend in die Forschung über Regeln und Entlernen eingeführt. Der Forschungsstand über das Mittelmanagement bildet das theoretische Grundgerüst, das die beiden weiteren Forschungsstränge stützt: Zum einen wird die Heuristikliteratur herangezogen, um zu verstehen, wie Heuristiken innerhalb von Organisationen transferiert werden.
Marcel F. Volland

Kapitel 3. Methodisches

Zusammenfassung
Dieses Kapitel widmet sich den methodischen Grundannahmen und der verwendeten Methodik, mithin dem genauen Verständnis von Fällen und Fallstudien, der Form der Datenerhebung sowie den Techniken der Datenanalyse. Hier wurde eine qualitative Einzelfallstudie durchgeführt; Interviews, Beobachtungen und Artefakte waren demnach die Daten, auf deren Grundlage die Forschungsfragen beantwortet wurden. Diese Vorgehensweise liegt in den Forschungsfragen selbst begründet.
Marcel F. Volland

Kapitel 4. Heuristische Ketten bei der Einführung des Scrum-Frameworks

Zusammenfassung
Die sich schnell entwickelnden Technologien und die sich ständig ändernden Kundenanforderungen zwingen Unternehmen, ihre Produkte und ihre Organisationsstrukturen anzupassen. In Unternehmen treffen zur Bewältigung dieser Unsicherheiten nicht nur vom Top-Management Entscheidungen oder von den untersten Ebenen einer Organisation initiiert, sondern oft auch vom mittleren Management einer Firma.Diese Entscheider in der Mitte von Organisationen sind für Unternehmen ebenso wichtig wie bewusste Top-Down-Strategiebildungsprozesse, wenn das Umfeld komplex und unvorhersehbar ist.
Marcel F. Volland

Kapitel 5. Intendiertes Vergessen von Regeln im Scrum-Framework

Zusammenfassung
Wurde im vorherigen Kapitel aufgezeigt, wie Entscheidungen von mittleren Managerinnen und Managern mittels Heuristischer Ketten in der Auto AG transferiert wurden, so soll hier nun das Umsetzung des Scrum-Frameworks in den Mittelpunkt dieses Kapitels gerückt werden. Das betrifft vor allem die Folgen der Priorisierungsheuristik, die die Entscheidung der mittleren Managern dahin leitete, Adaptionen im Scrum-Framework zuzulassen. Dass die Adaptionen der Regeln im Scrum-Framwork nicht nur durch Lern-, sondern auch durch Entlernprozesse ermöglicht werden, bildet den Kern der hier vorgebrachten Argumentation.
Marcel F. Volland

Kapitel 6. Regel und Entscheidung

Zusammenfassung
Die Fallstudie über die Auto AG, in der in verschiedenen Teilen des Unternehmens das Scrum-Framework durch mittlere Manager eingeführt wurde, bot den Anlass, offene Fragen über Regeln und Entscheidung anzugehen. Die Klammer bildet das Mittelmanagement: Bei der Verbreitung von neuen Arbeitsmethoden wie das Scrum-Framework, insb. wenn dazu keine zentrale Strategie des Top-Managements vorliegt, spielt sie seine entscheidende Rolle; sowohl in der Entscheidung, das Scrum-Framework einzuführen, als auch aus Sicht der Machtperspektive, da es die Regeln des Scrum-Frameworks den Projektmitarbeiterinnen auferlegt.
Marcel F. Volland

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