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Über dieses Buch

Eine lange Zeit schlagen bei vielen Selbständigen zwei Herzen in der Brust. Viele Neu-Unternehmer, aber auch etablierte Selbständige fragen sich in den ersten Jahren immer wieder: Habe ich mit meiner Entschei­ dung die richtige Wahl getroffen? Wäre eine Anstellung nicht ange­ nehmer gewesen - weniger nervenaufreibend, weniger Verantwor­ tung? Und viel mehr Urlaub! Das "andere Herz" hängt am Unternehmertum. Die unternehmerische Freiheit wieder eintauschen? Die Spannung des eigenen Erfolgs wie­ der abgeben? Einen Vorgesetzten ertragen müssen, ohne ihn akzeptie­ ren zu können? Vielleicht sogar mit einer Vergütung ohne jeden Leis­ tungsanreiz? Im Abwägen zwischen Anstellung und Selbständigkeit stehen Si­ cherheiten gegen Chancen, steht Altbewährtes gegen ständig Neues. Aber wer will diese ständigen Veränderungen und neuen Anforde­ rungen dauerhaft ertragen? Das Unternehmen Agentur ist im Vergleich zu anderen Unternehmen zudem etwas ganz Besonderes. In kaum einer anderen Branche ist ei­ ne Unternehmer-Kunde-Beziehung - oft schon vertraglich bedingt­ derart auf Langfristigkeit ausgerichtet. Zusätzlich ist ein entscheiden­ des Ertragsmerkmal des Selbständigen die immer wieder neu zu er­ zielende Abschlussprovision. Bei positiver Unternehmens entwicklung führt diese Tatsache zu stei­ genden Kundenzahlen und -beständen. Wachstum muss nun unter­ nehmerisch gestaltet werden. Gelingt das nicht, führt Wachstum ir­ gendwann zur Stagnation. In dieser Phase ist das Unternehmen Agentur fest gefahren - viel­ leicht allein deshalb, weil der Selbständige sein Unternehmen, d. h. seine Kunden nicht mehr allein betreuen kann. Oder weil selbst die 12 gewachsene Agenturstruktur in Ablauf und Organisation mit den steigenden Anforderungen nicht mehr Schritt hält.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Eine lange Zeit schlagen bei vielen Selbständigen zwei Herzen in der Brust.
Steffen Ritter

1. Start ins Unternehmertum

Endlich selbständig! Nicht selten beginnt Fachliteratur rund um das Thema Existenzgründung mit dieser zum Aufatmen motivierenden Aussage. Wenig später folgen in den unzähligen Werken unternehmerische Möglichkeiten, behördliche Pflichten und was sonst noch so dazu gehört.
Steffen Ritter

2. Unternehmensziel Gewinn

In jedem „Agenturleben” kommt immer mal wieder ein Zeitpunkt, zu dem man sich detailliert über die gesamten Ausgaben klar werden möchte. Ursache sind meistens vollkommen unverhoffte Belastungen, die das ganze Finanzgefüge von Agenturleben und Privatsphäre durcheinander bringen.
Steffen Ritter

3. Chancen der Gestaltung

Ihr wirtschaftlicher Erfolg freut nicht nur Sie! Neben der persönlichen Genugtuung, steigende Gewinne zu erzielen, steigt aus Sicht Ihres Finanzamts Ihre Einkunft aus dem Gewerbebetrieb (entspricht Ihrem steuerpflichtigen Jahresgewinn) und damit auch Ihr zu versteuerndes Einkommen.
Steffen Ritter

4. Investitionen, Personal und Wachstum

Steter Begleiter Ihrer unternehmerischen Entwicklung ist, wie in den letzten Kapiteln näher beschrieben, u. a. Ihr Finanzamt. In einer Vielzahl von Veranstaltungen meines Instituts äußern Agenturen als ein Hauptziel Ihrer Arbeit die stete Vermeidung jeder Steuerlast.
Steffen Ritter

5. Von der Betriebswirtschaft zum Vertrieb

Was hat eigentlich betriebswirtschaftliche Unternehmensführung mit erfolgreichem Vertrieb zu tun? Welchen aktiven Vertriebler interessieren überhaupt solch grausame Themen wie Wirtschaftlichkeit, Steuerbelastung, Ausgabenbudgetierung oder Rendite? Letztlich habe ich doch immer die Möglichkeit, wenn „irgendwas nicht stimmt“, einfach ein bisschen mehr „Geschäft“ zu schreiben ...
Steffen Ritter

6. Die Zukunft Ihrer Agentur

In den bisherigen Kapiteln haben wir uns mit verschiedensten Themen, wie z. B. Organisation, Finanzen, Marketing etc. befasst.
Steffen Ritter

Backmatter

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