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Über dieses Buch

Wie ein Pilot im Cockpit, steuern Führungskräfte in äußerst verantwortungsvoller Aufgabe durch Turbulenzen hindurch. Wie es der Unternehmensleitung gelingt, ihre Navigationsinstrumente anzupassen, die Steuerungsqualität zu verbessern und Instrumente zur Krisenprävention einzuführen, zeigt dieses Buch in der 2., aktualisierten und erweiterten Auflage auf. Das Unternehmenscockpit dient dazu, im Sinne einer Landkarte, mit den Perspektiven Markt/Kunde, Prozesse, Mitarbeiter/Lernen und Finanzen die manchmal etwas abstrakte Strategie in wirkungsvolle Handlungen umzusetzen und direkt in die Organisation zu tragen. Das Cockpit formuliert Ziele, macht diese messbar und leistet einen exzellenten Beitrag zum Unternehmenserfolg, auch als Frühwarnsystem.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Wussten Sie, dass 99,99 Prozent aller Flugzeuge an ihrem Zielflughafen ankommen, aber über 17.300 Unternehmen allein im ersten Halbjahr 2011 ihr Ziel verfehlt haben? Sie mussten Insolvenz anmelden. Sie haben im Unterschied zu den Piloten kein Navigationssystem an Bord, doch das ist unerlässlich.

Arnold Weissman, Tobias Augsten, Alexander Artmann

2. Am Anfang steht die Strategie

Lassen Sie uns diese Aussage gleich wieder ein wenig relativieren. Tatsächlich ist jedes Unternehmenscockpit ohne eine Strategie, auf der es aufsetzt, ziemlich sinnlos. Deshalb steht die Strategie am Anfang Ihres Unternehmenscockpits. Allerdings ist auch die Strategie in einen größeren Zusammenhang eingebettet. Wir nennen das von uns in vielen Jahren Beratungsarbeit mit Familienunternehmen entwickelte und getestete zehnstufige System das „System Weissman“ – ein Strategiesystem, das in zehn Stufen systematisch zum Erfolg führt. Die ersten sechs Stufen befassen sich mit dem Strategiecheck, um den es auch in diesem Kapitel geht. Die eigentliche Strategieentwicklung ist dabei die sechste Stufe. Davor gilt es erst einmal, sich mit dem Unternehmen selbst und seinem Umfeld zu befassen. Wie wollen Sie eine Strategie entwickeln, wenn Ihnen dafür elementare Informationen über Ihr Unternehmen fehlen? Dieses Kapitel befasst sich mit den Grundlagen für jede Strategieentwicklung (s. Abb. 2.1)

Arnold Weissman, Tobias Augsten, Alexander Artmann

3. Strategie bringt Unternehmenserfolg

Die richtige Strategie ist für den Erfolg eines Unternehmens von zentraler Bedeutung. Unternehmensführung ohne Strategie könnte man flapsig als „Durchwursteln“ bezeichnen. Die Krise 2009 hat gezeigt, dass Unternehmen ohne Strategie am anfälligsten dafür sind zu scheitern. Da ein Unternehmenscockpit mit seinen Ursache-Wirkungs-Ketten und den relevanten Kennzahlen die Aufgabe hat, die Strategie des Unternehmens zur operativen Umsetzung zu bringen, ist es wichtig, dass das Cockpit auf ein vollständiges und fundiertes strategisches Konzept aufgesetzt wird. Für Sie als Unternehmer bedeutet das, als Erstes zu überprüfen, ob Sie eine Strategie haben und ob sie tragfähig ist. Bisher haben Sie gelesen, welche Voraussetzungen Sie für eine Strategieentwicklung brauchen und worauf die Strategie aufbaut. Jetzt geht es darum, tatsächlich eine Strategie festzulegen und sich entsprechend zu positionieren. Dabei werden Sie immer wieder auf die eingangs vorgestellten „Universalprinzipien des Erfolgs“ zurückgreifen können. Wenden Sie sie konkret für den Aufbau Ihrer Unternehmensstrategie an.

Arnold Weissman, Tobias Augsten, Alexander Artmann

4. Das Unternehmenscockpit

Nachdem es bisher um die Voraussetzungen für die Cockpitarbeit ging – die Strategieentwicklung – steigen wir jetzt in den Aufbau des Cockpits ein. Im System Weissman entspricht das, was in den folgenden Kapiteln erläutert wird, den Stufen sieben bis zehn. Die Stufen sieben und acht befassen sich mit dem eigentlichen Aufbau des Cockpits und seiner Implementierung, basierend auf der Strategieentwicklung entsprechend den sechs ersten Stufen des Systems Weissman (Kap. 1 und 2). Auf den Stufen neun und zehn geht es um die richtige Umsetzung der Strategie und ihre nachhaltige Implementierung. Beides spielt stark in die Cockpitarbeit hinein. Zunächst befassen wir uns mit dem Aufbau des Cockpits und den dafür notwendigen Vorarbeiten (s. Abb. 4.1)

Arnold Weissman, Tobias Augsten, Alexander Artmann

5. Cockpit – Steuerstand des Unternehmers

Haben Sie Ihr Cockpit sorgfältig vorbereitet und umgesetzt, wird es nicht nur ein Softwareprogramm sein, das Ihnen Kennzahlen auswirft, sondern ein Werkzeug, das Ihnen eine ganzheitliche Unternehmenssteuerung ermöglicht. Sie bilden damit nicht nur die Vergangenheit ab, sondern auch die Zukunft, und können Einfluss auf die Entwicklung Ihres Unternehmens nehmen und dafür sorgen, dass der Unternehmenswert nachhaltig gesteigert wird.

Arnold Weissman, Tobias Augsten, Alexander Artmann

6. Krisenprävention mit dem Cockpit

Wir haben Ihnen gezeigt, unter welchen Voraussetzungen ein Cockpit aufgebaut werden sollte, wie man damit arbeitet und welche Vorteile es für das Unternehmen bringt. Der wichtigste Vorteil ist, dass Sie jederzeit ein Instrument an der Hand haben, das Ihnen zeigt, was in Ihrem Unternehmen vor sich geht. Sie erkennen mit dem Cockpit frühzeitig, wo es Probleme gibt, die Sie lösen sollten, und auch, wo sie ihren Ursprung haben. Außerdem ermöglicht Ihnen das Cockpit mittels Szenarien einen Blick in die Zukunft. Sie können erkennen und errechnen, welche Ihrer Maßnahmen welche Wirkungen haben werden. Das Cockpit ist ein Instrument der Unternehmensführung und -steuerung. Da ist es naheliegend, es auch als Instrument zur Krisenprävention und zum Risikomanagement einzusetzen. Krise und Risiken hängen eng zusammen. Eine Unternehmenskrise ist nichts anderes als das Ergebnis nicht erkannter Risiken. Eine wertorientierte Unternehmensführung darf sich, wie wir bereits mehrfach betont haben, nicht nur auf Wachstum und Rendite konzentrieren, sondern muss auch die Risiken in Betracht ziehen. Nur wenn alle drei Werttreiber im Gleichgewicht sind, wird das Unternehmen nachhaltig Erfolg haben. In einem sorgfältig aufgebauten Cockpit sind auch die Risiken abgebildet. Die größten Risiken für Unternehmen sind mangelnde Liquidität und zu wenig Eigenkapital. In der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 hat sich gezeigt, dass Unternehmen, die über eine zu geringe Liquidität und zu wenig Eigenkapital verfügten, weit schneller am Ende waren als diejenigen, die diese Risiken im Griff hatten. Deshalb ist das einfachste und wichtigstes Gesetz zur Risikoabsicherung: „Cash is King“.

Arnold Weissman, Tobias Augsten, Alexander Artmann
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