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Über dieses Buch

Hinter jedem elektronischen Informationssystem, hinter jeder Bestellung im Internet steht eine Datenbank. Wer solche Datenbanken entwerfen und aufbauen will, benötigt umfassende theoretische Kenntnisse über die logische und physische Datenorganisation Dieses Lehrbuch verknüpft Theorie und Praxis und führt in die Grundlagen der Datenorganisation und ihre Anwendung in Datenbanken mit Access ein. Der Autor behandelt ein breites Themenspektrum, mit dem Leser umfassende Kenntnisse zu verschiedenen Datenorganisationsmodellen, wie beispielsweise relationale oder Netzwerk-Datenmodelle, zu den unterschiedlichen Datenbankmanagementsystemen sowie zur Weiterentwicklung von bestehenden Datenbanken erwerben.

Das Buch zeichnet sich durch eine klar strukturierte und anwendungsnahe Vermittlung der Lehrinhalte aus. Die verschiedenen Problemstellungen werden durch zahlreiche Lösungshinweise, Beispiele und Bilder veranschaulicht. Anhand der vielen begleitenden Übungen, die sich gleichermaßen für die Einzel- und Gruppenarbeit eigenen, können Leser ihre frisch erworbenen Kenntnisse zur Datenbankentwicklung direkt in die Praxis umsetzen.

Mit dem Lehrbuch bildet der Autor den gesamten Stoff einer Hochschul-Veranstaltung in den Fächern Informatik oder Wirtschaftsinformatik mit einem Umfang von 20 Stunden Vorlesung und 20 Stunden Übungen ab. Studierende finden hier ein begleitendes Lernbuch zu Vorlesungen und Übungen, während Dozenten es zur Vorbereitung von Lehrveranstaltungen einsetzen können. Darüber hinaus eignet sich das Buch für den Informatik-Unterricht an Schulen und für Schulungen sowie für die individuelle Weiterbildung im Bereich Datenbankanwendung und Datenbankentwicklung mit Microsoft Access.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Im ersten Kapitel wird zunächst die Problematik der betrieblichen Datenhaltung und der Informationsgewinnung an einfachen Beispielen dargestellt. Dabei wird ein Überblick über den Sinn und Zweck von Datenbanken und deren wesentliche Elemente gegeben.

Frank Herrmann

2. Datenbankmanagementsysteme

Im zweiten Kapitel werden wichtige Grundbegriffe und Konzepte im Fachgebiet Datenbanken eingeführt und zueinander in Beziehung gesetzt. Dabei werden die Komponenten, die Drei-Ebenen-Architektur sowie die Anforderungen von Datenbankmanagementsystemen beschrieben. Anschließend werden die Schritte zur Erstellung einer Datenbank erläutert.

Frank Herrmann

3. Konzeptioneller Datenbankentwurf

Im dritten Kapitel wird der konzeptionelle Datenbankentwurf beschrieben, der direkt nach der Zweckbestimmung einer Datenbank erfolgt. Dabei geht es um eine formale Beschreibung der Datenbestände eines Anwendungsbereichs mit dem Ziel, die Struktur einer Datenbank zu definieren. Der konzeptionelle Datenbankentwurf dient als Diskussionsplattform mit den Fachabteilungen und als Grundlage zur Erstellung des logischen Datenbankentwurfs. Hierfür kann zum Beispiel das Entity-Relationship-Modell (ERM) nach Chen oder das Precised ERM (PERM) verwendet werden. Das Precised ERM stellt eine Erweiterung des ERM nach Chen dar und enthält ebenfalls Notationselemente des Entity-Relationship-Modells (ERM) nach Barker.

Frank Herrmann

4. Logischer Datenbankentwurf

Im vierten Kapitel wird der logische Datenbankentwurf beschrieben. Da der konzeptionelle Datenbankentwurf nicht direkt in eine Datenbankstruktur transformiert werden kann, entwickelt der Datenbankdesigner aus dem konzeptionellen Datenbankentwurf den logischen Datenbankentwurf. Im logischen Datenbankentwurf wird das fachliche Konzept DV-technisch umgesetzt, indem die Art der Speicherung bestimmt werden muss. Hierfür wird das Relationenmodell verwendet, indem die Daten in Form von Tabellen gespeichert werden. Mit Hilfe der Normalisierung werden die Daten eines Datenbankschemas derart aufgeteilt, dass sie am Ende den Normalisierungsregeln entsprechen. Das Ziel besteht dabei darin, die Redundanzen (Mehrfachspeicherungen) zu eliminieren und ein verständliches und pflegeleichtes Datenmodell zu erreichen.

Frank Herrmann

5. Datenbanksprache SQL

Im fünften Kapitel wird der logische Datenbankentwurf in einen physischen Datenbankentwurf überführt (Implementierung). Dabei wird bei relationalen Datenbanken das Relationenmodell mit der Datenbeschreibungssprache SQL in eine physische Datenbankstruktur umgesetzt. SQL (Structured Query Language) ist die Datenbanksprache, die von allen bedeutenden Datenbankmanagementsystemen unterstützt wird. Daher werden die für einen Datenbankanwender wichtigen Sprachelemente, wie die Datenabfragesprache und die Datenmanipulationssprache, mit Beispielen erläutert.

Frank Herrmann

6. Datenbankübungen mit Access

Mit Hilfe des Datenbankmanagementsystems MS Access 2016 wird im sechsten Kapitel gezeigt, wie mit Datenbanken grundsätzlich gearbeitet werden kann, wie Tabellen angelegt werden, wie der richtige Felddatentyp und die zugehörige Feldgröße ausgewählt werden und welche Hilfsmittel wie Gültigkeitsregeln und Eingabehilfen bei einem begrenzten Vorrat möglicher Attributwerte (Domänen) zur Verbesserung der Datenintegrität eingesetzt werden können. Die Tabellen werden dann über Beziehungen miteinander verbunden. Diese Beziehungen können erzeugt, bearbeitet und gelöscht werden. Da sich Datensätze einer Tabelle über Formulare übersichtlich anzeigen, eingeben und bearbeiten lassen, werden im nächsten Abschnitt die Formulare eingehend behandelt. Im Weiteren werden die Möglichkeiten von Abfragen zur Informationsgewinnung und zur Veränderung des Datenbestands demonstriert. Dabei wird die Auswahlabfrage als häufigste Abfrageform und die Verknüpfung mit Funktionen eingehend erläutert. Am Ende wird die Datenausgabe über Berichte dargestellt. Ein Bericht ist ein Datenbankobjekt, mit dem die Daten von Tabellen oder Abfragen angezeigt, zusammengefasst und anschaulich gedruckt werden können.

Frank Herrmann

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