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Über dieses Buch

Britta Stammeier stellt sich der Frage, welchen Einfluss verschiedene Denkhaltungen auf das Design haben und wie diese sich auf die Produktgestaltung auswirken. Dabei spielt eine ganzheitliche Denkweise und die Abkehr vom linearen Wirtschaftssystem eine wesentliche Rolle. Die Herangehensweise an eine ganzheitliche Gestaltung verdeutlicht die Autorin am Beispiel eines modularen Schuhkonzeptes, welches es ermöglicht, verschiedene Aktivitäten im Outdoor-Bereich mit nur einem Schuh optimal auszuüben. Die zu entwickelnde Marke wird als fiktive Submarke in ein etabliertes Unternehmen eingegliedert. Im linearen Wirtschaftssystem gehen wichtige Rohstoffe verloren und gleichzeitig steigt die Umweltbelastung. Vor allem im Design besteht die Möglichkeit, neue Prozesse zu gestalten und andere Herangehensweisen an die Produktherstellung zu etablieren. Ein Businessplan mit den dazugehörigen Anforderungen ergänzt das Gesamtkonzept.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Der aktuelle Verbrauch natürlicher Ressourcen und die damit verbundene Ressourcenknappheit sowie die Erwärmung des Klimas und überfüllte Mülldeponien erfordern neue Verhaltens- und Denkweisen im Design (vgl. Leonard 2011, 19f.). Das bisherige Wirtschaftssystem und damit einhergehende Konsumverhalten begünstigen diesen hohen Verbrauch an Ressourcen und können auf diese Weise nicht weitergeführt werden (vgl. Leonard 2011, 20). Hierbei argumentiert Jonathan Chapman, dass nicht die steigende Anzahl der Weltbevölkerung und somit der Bedarf an weiteren Konsumgütern eine Steigerung des Ressourcenverbrauches begünstigt, sondern viel mehr das Resultat nicht nachhaltiger Entwicklungen und die Art und Weise wie Produkte gestaltet, konsumiert und produziert werden (vgl. Chapman 2015, 4f.).
Britta Stammeier

Kapitel 2. Denkmuster

Menschen handeln nach inneren Mustern, die in der Literatur als innere Bilder, Verhaltensweisen, Paradigmen, Strukturen, Glaubenssätze, Pfadabhängigkeiten und Leitbilder auftauchen. Wenn es um Denkmuster geht, hat sich in der kognitiven Wissenschaft der Begriff mentale Modelle etabliert (vgl. Senge et al. 1999, 273). Um im weiteren Verlauf die Bedeutung und Entstehung von mentalen Modellen zu definieren, ist es zunächst wichtig die Bedeutung des Musters an sich zu verstehen.
Britta Stammeier

Kapitel 3. Designhaltungen

Viktor Papanek sagte einst, dass kaum ein Beruf auf der Welt so viel Schaden anrichte, wie der des Industriedesigners. Hierbei nimmt er Bezug auf ein Design, welches sich der reinen Verschönerung von Massenprodukten widmet und Produkte, Verfahren und Techniken entwickelt, welche die Luft verschmutzen und Müll produzieren (vgl. Papanek 2009, 7). Design ist längst nicht mehr nur dazu da, um die Dinge zu verschönern oder ihnen eine Verpackung zu geben.
Britta Stammeier

Kapitel 4. Evaluationsgegenstand

Die Empirie wurde durchgeführt, um neben dem erarbeiteten Wissen aus der Theorie weiterführende Erkenntnisse zu erlangen. Um die Verfahrensweise der wissenschaftlichen Arbeit nachvollziehen zu können und eine geordnete Vorgehensweise zu gewährleisten, folgt der empirische Teil dieser Arbeit einem Ablaufmodell (Abb. 33). Dieses Ablaufmodell ist als eine Richtlinie zu verstehen, dessen linearer Ablauf nicht zwingend eigehalten werden muss.
Britta Stammeier

Kapitel 5. Methodologie und Erhebungsverfahren

In der sozialwissenschaftlichen Forschung finden je nach Forschungsinteresse verschiedene Methoden Verwendung. Um zum allgemeinen Wissensstand der Forschung beitragen zu können, unterliegt wissenschaftliche Sozialforschung vier Prinzipien. Diese Prinzipien bilden die Grundlage der gewählten Methodologie und gewährleisten eine allgemeingültige Basis in der wissenschaftlichen Forschung (vgl. Gläser, Laudel 2009, 29).
Britta Stammeier

Kapitel 6. Aufbereitung und Auswertung der Daten

Um eine Auswertung der erhobenen Daten zu ermöglichen, wurden diese in Form von Transkriptionen aufbereitet (vgl. Dresing, Pehl 2013, 17). Je nach Forschungsinteresse entscheidet man sich für das Feintranskript oder das einfache Transkript. Das Feintranskript findet häufig in Forschungsarbeiten Verwendung, in denen es auf die ausführliche Ausgestaltung der wörtlichen Rede ankommt.
Britta Stammeier

Kapitel 7. Zwischenfazit

Die Theorie und nachfolgende Empirie verdeutlichten, dass derzeitige Bemühungen komplexe Probleme der heutigen Zeit zu lösen, häufig auf festgefahrenen Denkmustern und Strukturen begründet sind. Bestrebungen, wie die effizientere Energie- und Ressourcennutzung, basieren auf bekannten industriellen Strukturen. Dabei werden Lösungen auf einer Grundlage generiert, die zuvor schon Probleme erzeugt haben und nicht mehr als Basis dienen können.
Britta Stammeier

Kapitel 8. Rahmenbedingungen und Konzeptentwicklung

Die bestehende Literatur und die analysierte Empirie zeigen auf, dass für das Design ein ganzheitliches Produktentwicklungskonzept notwendig ist. Um wesentliche Erkenntnisse für das Produktdesign zusammenfassend darzustellen, wurden allgemeine Rahmenbedingungen sowie ein Designratgeber angefertigt. Während des Designprozesses wurden diese Rahmenbedingungen als Vorbild genommen und soweit es möglich war umgesetzt.
Britta Stammeier

Kapitel 9. Design Research

Nachdem wesentliche Grundlagen recherchiert wurden, die zur Erstellung des Konzeptes nötig waren, wird ein Designresearch durchgeführt, der zur detaillierten Ausarbeitung des Konzeptes dient. Hierbei wird der angestrebte Markt untersucht sowie relevante Protagonisten befragt, die zur Konzeptentwicklung beitragen. Anschließend wird die Positionierung des Konzeptes sowie die Analyse der Nutzergruppe durchgeführt.
Britta Stammeier

Kapitel 10. Zwischenfazit

Es wurde deutlich, dass eine lokale Produktion und die Verwendung umweltbewusster Materialien von großer Bedeutung sind. Durch den enormen Schuhkonsum in der heutigen Zeit, ist es umso wichtiger Konzepte zu entwickeln, mit denen der Konsum eingeschränkt und gemindert werden kann.
Britta Stammeier

Kapitel 11. Produktentwicklung

Mit den Rechercheergebnissen aus den Kapiteln 8 bis 10, kann der Produktentwicklungsprozess gestartet werden. In der Ideation-Phase wird das Konzept weiter ausgeführt und Skizzen zu den aufkommenden Ideen angefertigt. Im Zuge der Ideenentwicklung werden Moodboards erstellt, die zur Gestaltung des Produktes hilfreich sind.
Britta Stammeier

Kapitel 12. Geschäftsidee und Unternehmenskonzept

Das zukünftige Unternehmen stellt zunächst modulare Schuhe für den Outdoor-Bereich her, dessen Elemente, je nach Zweck und Bedarf des Nutzers, ausgetauscht werden können. Der ersten Produktlinie werden zukünftig weitere folgen. Es wird dabei stets eine Kompatibilität der Produkte angestrebt.
Britta Stammeier

Kapitel 13. Die Marke Wayfaring

Die Submarke Wayfaring vereint innovative Technologien mit der Nähe zur Natur. Sie steht für Spontanität, Abenteuerlust und Flexibilität. Sie hat zum Ziel, Reisende mit hoher Qualität optimal zu unterstützen.
Britta Stammeier

Kapitel 14. Marktpotential und Marktvolumen

Grundlage für einen erfolgreichen Businessplan sind die Analysen des möglichen Marktpotentials und des tatsächlichen Marktvolumens. Das Marktpotential stellt eine Schätzung dar, wieviel der Markt von einem bestimmten Produkt oder Segment aufnehmen kann. Hierbei werden der Bedarf für das zu vertreibende Produkt, die Sättigung des Marktes sowie die Anzahl potenzieller Kunden berücksichtigt.
Britta Stammeier

Kapitel 15. Marketingstrategie und Marketingziele

Um die in Kapitel 13.4 beschriebenen Unternehmensziele zu erreichen, wird die Strategie der Differenzierung angewandt. Wie in der Positionierung deutlich wurde, kann sich Wayfaring nicht über einen niedrigen Preis differenzieren, also eine Strategie der Kostenführerschaft anwenden (vgl. Für-gründer [2], online). Es kann sich jedoch über die flexible Verwendungsmöglichkeit, lokale Produktion und innovative Materialien und Herstellung differenzieren.
Britta Stammeier

Kapitel 16. Finanzierung

In der Finanzplanung werden zuvor gestellte Analysen in konkrete Zahlen übersetzt. Auf diese Weise ist es möglich die Zukunft des Unternehmens abzusehen (vgl. Nagl 2015, 61). In den folgenden Abschnitten werden nötige Investitionen, Absatzplanung, Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Break-Even-Point detailliert beschrieben.
Britta Stammeier

Kapitel 17. Fazit

Im Rahmen der Masterarbeit konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Es fehlten im Designprozess jedoch die nötigen Mittel, um realitätsnahe Prototypen anfertigen zu können. Hierdurch war es schwierig eine genaue Materialstärke für die 3D-gedruckten Elemente zu definieren, da dies am Originalmaterial getestet werden muss.
Britta Stammeier

Backmatter

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