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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. DIE KRISE VON 2008 UND IHRE VORGESCHICHTE

Zusammenfassung
In den sechs Jahrzehnten nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland war 1975 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,9 Prozent das wirtschaftlich düsterste Jahr. Über diesen Zeitraum hat sich die stark exportabhängige Wirtschaft Deutschlands – Deutschland soll hier stellvertretend für viele andere westeuropäische Länder diskutiert werden – als robust gegenüber Störungen erwiesen. So wuchs die Wirtschaftsleistung im Wesentlichen unbeschadet von Volatilitäten wie dem Auf und Ab des Kalten Kriegs, vom Kommen und Gehen technologischer Innovationen, von demografi schen Veränderungen, von Ölpreisschocks, von der Öffnung neuer Märkte und vom Heranwachsen neuer Konkurrenten, um nur einige der gemeisterten Herausforderungen zu nennen.
Christian Schuh, Robert Kromoser, Michael F. Strohmer, Ramón Romero Pérez, Alenka Triplat

2. VERLIERT DER EINKAUF IN EINER KRISE AN BEDEUTUNG?

Zusammenfassung
Die Krise von 2008 stürzte die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession. Es stellt sich nun die Frage, was der Einkauf beitragen kann, um ein Unternehmen möglichst unbeschadet durch eine Rezession zu bringen. Hier gilt es zunächst, die Übersetzung von der Makroebene der volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Krise auf die Mikroebene der konkreten Situation des Unternehmens in wirtschaftlich volatilen Zeiten zu fi nden. Dabei kommen insbesondere dem Vertrieb und dem Einkauf, den beiden unternehmerischen Funktionen mit der stärksten Interaktion mit externen Partnern, wichtige Rollen zu. Ebenso wie der Vertrieb über Kontakte zu Kunden kann der Einkauf über vertiefte Gespräche mit Lieferanten ein differenziertes Bild der Lage erstellen. So können hohe Lagerbestände, reduzierte Aufträge von Wettbewerbern oder abgebrochene Entwicklungsprojekte Frühindikatoren für einen sich abkühlenden Markt darstellen. Umgekehrt kann auch ein erster Aufschwung rechtzeitig erkannt werden.
Christian Schuh, Robert Kromoser, Michael F. Strohmer, Ramón Romero Pérez, Alenka Triplat

3. VOLATILITÄT AUF VERSCHIEDENEN EBENEN

Zusammenfassung
Eine Krise äußert sich immer durch die Effekte, die sie hervorruft. Auch globale Krisen zeichnen sich dadurch aus, dass zwar nahezu alle Länder von der Krise betroffen sind, die Auswirkungen jedoch in signifi kant unterschiedlichem Maß zu Buche schlagen.
Christian Schuh, Robert Kromoser, Michael F. Strohmer, Ramón Romero Pérez, Alenka Triplat

4. DISKUSSION DER AUSWIRKUNGEN VON KRISEN

Zusammenfassung
Die Krise von 2008 war gravierender als alle Wirtschaftskrisen der Nachkriegszeit. In einer derart heftigen Rezession können auch an sich gut positionierte Unternehmen ohne eine Verkettung unternehmerischer Fehlentscheidungen in eine wirtschaftliche Schiefl age geraten. Die Auswirkungen einer Rezession auf Unternehmen sind vielfältig und betreffen die Liquidität, Operations und die Unternehmensstrategie.
Christian Schuh, Robert Kromoser, Michael F. Strohmer, Ramón Romero Pérez, Alenka Triplat

5. FÜNF DIFFERENZIERTE STRATEGIEN FÜR EINEN AGILEN EINKAUF IM DETAIL

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die zuvor gestellte Kernfrage – wie kann der Einkauf dazu beitragen, ein Unternehmen möglichst erfolgreich über einen Konjunkturzyklus zu bringen – beantwortet. Dazu werden die im Kapitel 2.3 eingeführten fünf differenzierten Strategien im Detail vorgestellt:
Christian Schuh, Robert Kromoser, Michael F. Strohmer, Ramón Romero Pérez, Alenka Triplat

6. FALLSTUDIEN

Zusammenfassung
Im Gegensatz zu klassischen Industrieunternehmen hat im Finanzsektor der Einkauf einen vergleichsweise geringen Stellenwert. Mit der Krise von 2008 nahm der Stellenwert des Einkaufs bei Finanzdienstleistern jedoch deutlich zu, da man auch im Finanzwesen festgestellt hat, dass der Einkauf einen massiven Profi tabilitätshebel darstellt.
Christian Schuh, Robert Kromoser, Michael F. Strohmer, Ramón Romero Pérez, Alenka Triplat

Backmatter

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