Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieser bewährte nun bereits in der 9. Auflage erscheinende Leitfaden ermöglicht es dem Leser, einen maßgeschneiderten Businessplan zu erstellen, der strengsten Anforderungen genügt. Dabei beleuchtet die Autorin ausführlich in der neuen, überarbeiteten und aktualisierten Auflage auch den sehr facettenreichen Megatrend der Digitalisierung, der bei der Entwicklung von Businessplänen eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Außerdem gibt es wieder viele Beispiele, Checklisten und nützliche Praxistipps.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Module eines Business-/Geschäftsplans

Einen standardisierten Business‑/Geschäftsplan, der für alle Unternehmen und Projekte sowie für jeden Zweck einsetzbar ist, gibt es nicht. Business‑ und Geschäftspläne sind so unterschiedlich wie jede unternehmerische Initiative selbst. Es gibt allerdings unabhängig vom Einsatz des Business‑/Geschäftsplans und von der Art des Unternehmens wiederkehrende Bausteine.Die Module eines Business‑/Geschäftsplans sind:1. Executive Summary2. Geschäftsmodell3. Zielmarkt4. Ziele und Strategie5. Leistungs‑ und Produktportfolio6. Marketing und Vertrieb7. Management, Personal und Organisation8. Chancen und Risiken9. FinanzplanungIn diesem Kapitel werden Aufbau und Inhalt der einzelnen Module erläutert. Eine Checkliste am Ende des jeweiligen Abschnittes gibt einen kurzen Überblick über wichtige Fragestellungen eines Business‑/Geschäftsplans und zeigt mögliche Fehlerquellen auf.

Anna Nagl

2. Fallstudie AeroLas GmbH: State of the Art

Bei dem Businessplan des CEO des Unternehmens AeroLas GmbH, Michael Muth, handelt es sich um eine bereits in der Ursprungsversion bewährte und dennoch mehrfach weiterentwickelte Version eines Business‑/Geschäftsplans aus dem laufenden Geschäft heraus. Dieser Business‑/Geschäftsplan wurde für unternehmensinterne und ‑externe Zwecke erstellt. Intern dient er als Planungsinstrument zur Festlegung und Abstimmung von Einzelaktivitäten und als Diskussionsgrundlage im erweiterten Führungskreis. Extern ist dieser Business‑/Geschäftsplan das Instrument, um derzeitige und zukünftige Geschäftspartner und Kapitalgeber auch unter Basel III‐Aspekten von dem Geschäftsmodell der AeroLas GmbH zu überzeugen.In der vorliegenden Version des Business‑/Geschäftsplans der AeroLas GmbH sind die umfangreichen Erfahrungen der beim größten deutschen Gründerwettbewerb „Start-up“ prämierten Ursprungsversion sowie die mit der Prämierung einhergehende einjährige Beratung durch McKinsey & Company eingearbeitet.

Anna Nagl

3. Business Case: Brillenfassungen aus dem 3D-Drucker

In Kapitel 3 stellt der Autor und Unternehmensgründer Yannick Fetsch einen Business Case samt ausführlicher Sensitivitätsanalyse und Rentabilitätsplanung vor. Fetsch gibt dem Leser einen umfangreichen Überblick zu den Inhalten und Bestandteilen eines unternehmensinternen Business Case anhand des konkreten Praxisbeispiels einer „Sortimentserweiterung mittels individuell angefertigter Brillenfassungen aus dem 3D-Drucker“. Die detaillierten Annahmen beruhen auf realen Werten und sorgfältig recherchierten Prognosen. Da das Unternehmen fiktiv ist, werden alle Zahlen und Daten für den Leser offen gelegt, wodurch dieser die Zusammenhänge und Hintergründe sehr gut nachvollziehen kann. Dieser Business Case zur Sortimentserweiterung mit 3D-gedruckten Brillenfassungen von Yannick Fetsch kann als State of the Art betrachtet werden und als sehr gute Grundlage für die Erstellung eines eigenen Business Case dienen.

Anna Nagl

4. Geschäftsplanung für ein Unternehmen der Energiewirtschaft: Praxisbeispiel

Prof. Dr. Klaus Kaiser, Hauptabteilungsleiter Finanzen bei der RheinEnergie AG und Honorarprofessor an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich‐Heine‐Universität Düsseldorf, zeigt in diesem Kapitel an einem konkreten Beispiel aus der Praxis die umfassende und integrierte Geschäftsplanung für ein Unternehmen der Energiewirtschaft. Geht es um die Sinnhaftigkeit der Erstellung einer Planung, hört man schon mal das Winston Churchill zugeschriebene Zitat: „Planung ist der Ersatz des Zufalls durch den Irrtum“. Durch eine Planung wird in der Tat kein exaktes Wissen über die Geschäftsentwicklung und das Ergebnis der nächsten Geschäftsjahre erlangt. Aber daraus kann nicht geschlossen werden, auf eine Planung zu verzichten. Die Erstellung einer Geschäftsplanung ist für ein Unternehmen sowohl formal als auch inhaltlich begründet.Rein formal hat der Vorstand einer Aktiengesellschaft dem Aufsichtsrat zu berichten über „die beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung (insbesondere die Finanz‑, Investitions‑ und Personalplanung) […]“. Dies hat mindestens einmal jährlich zu erfolgen. Weiterhin ist üblicherweise in der Satzung bzw. im Gesellschaftsvertrag eines Unternehmens geregelt, dass die Geschäftsleitung einen Geschäftsplan aufstellen und dem Aufsichtsrat oder der Gesellschafterversammlung zur Verabschiedung oder Kenntnisnahme vorlegen muss.

Anna Nagl

5. Erfolgskriterien aus Sicht der Bank

Im Folgenden beschreibt Prof. Dr. Christian Kreiß, Studiendekan des Masterstudiengangs Industrial Management und Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Investition und Finanzierung an der Hochschule Aalen, die Erfolgskriterien eines Business‑/Geschäftsplans aus Sicht eines Kreditinstitutes. Prof. Dr. Christian Kreiß war knapp zehn Jahre lang überwiegend im Kreditbereich Firmenkunden von Banken tätig, zuletzt als Leiter der IPO‐Stelle bei dem Bankhaus Reuschel (heute DONNER & REUSCHEL Aktiengesellschaft). Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit dort war die kritische Beurteilung von Business‑ und Geschäftsplänen hinsichtlich Kreditwürdigkeit, der Möglichkeit, Eigenkapital einzuwerben und der Beurteilung der Börsenfähigkeit. Florian Wiesbauer, Unternehmensnachfolger der Wiesbauer GmbH & Co. KG, Bietigheim‐Bissingen, hat im Rahmen seiner Masterthesis dieses Kapitel aktualisiert.

Anna Nagl

6. Erfolgsfaktoren aus Sicht des Gründers und Unternehmers

Die Statistik der Gewerbeämter in Deutschland zeigt deutlich, dass der Aufbau einer eigenen Existenz ein besonderes Risiko darstellt. Es ist daher lohnend, die Faktoren zu betrachten, welche die Erfolgschancen eines Unternehmens positiv beeinflussen können. So einfach es auch klingen mag – der wichtigste Faktor für den Erfolg einer Unternehmensgründung ist die Vermeidung von großen Fehlern. Für viele exemplarische Unternehmensmisserfolge lassen sich sehr genau konkrete Fehler und Fehlentscheidungen finden und benennen. Das konsequente Vermeiden dieser Fehlentscheidungen kann daher die Erfolgschancen einer Gründung deutlich erhöhen.In diesem Kapitel weist der erfolgreiche Existenzgründer Prof. Dr. Christian Pätz auf typische Fehler bei einer Unternehmensgründung hin und diskutiert die Erfolgsfaktoren einer Gründung. Er geht auch auf die Bedeutung des Businessplans bei einem Eigentümerwechsel und auf die Planungsmethoden in späteren Unternehmensphasen ein. Mit seinen Formulierungen der Überschriften der einzelnen Abschnitte will Prof. Dr. Christian Pätz zum Nachdenken anregen.

Anna Nagl

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

Stellmach & BröckersBBL | Bernsau BrockdorffMaturus Finance GmbHPlutahww hermann wienberg wilhelm

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Künstliche Intelligenz und der Faktor Arbeit - Implikationen für Unternehmen und Wirtschaftspolitik

Künstliche Intelligenz und ihre Auswirkung auf den Faktor Arbeit ist zum Modethema in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung avanciert. Studien, die alarmistisch die baldige Verdrängung eines Großteils konventioneller Jobprofile beschwören, leiden jedoch unter fragwürdiger Datenqualität und Methodik. Die Unternehmensperspektive zeigt, dass der Wandel der Arbeitswelt durch künstliche Intelligenz weitaus langsamer und weniger disruptiv ablaufen wird. Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise