Skip to main content

2022 | Buch

Der EASA Part 21/G (Herstellung)

Die Herstellung im europäischen Luftrecht für behördlich genehmigte Betriebe und deren Zulieferer

share
TEILEN
insite
SUCHEN

Über dieses Buch

Die Luftfahrtindustrie weist erhebliche Spezifika auf, da deren Aktivitäten maßgeblich durch die Vorgaben des Gesetzgebers und der zuständigen Luftaufsichtsbehörden bestimmt werden. Sie nehmen entscheidenden Einfluss auf Betriebsorganisation, Personalqualifizierung, Qualitätssystem sowie die luftfahrttechnischen Herstellungsabläufe.

Dieses Buch unterstützt beim Verständnis und bei der betrieblichen Umsetzung der luftrechtlichen Anforderungen an die Herstellung gemäß EASA Part 21/G. Das Buch richtet den Blickwinkel vor allem auf die Übersetzung der Durchführungsverordnung in die Sprache des betrieblichen Alltags. Dabei werden auch die Umsetzungsvorgaben aus dem Guidance Material und den AMCs im Detail berücksichtigt. Praxishinweise erleichtern das Verständnis und die Implementierung im eigenen Unternehmen.

Der Aufbau des Werkes orientiert sich an der Struktur des Part 21G. Änderungen mit der Revision 2022 sind gesondert zusammengefasst und kenntlich gemacht. Die neuen Anforderungen zum Safety-Management werden in einem eigenen Kapitel erklärt.

Der Inhalt

Einleitung.- Aufbau des EASA Regelwerks.- Abschnitte des Part 21G.- Anforderungen des Hauptabschnitts.- Safety Management

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
Kapitel 1. Einführung in das neue Safety Management
Zusammenfassung
Die aktuellen Neuerungen am Part 21/G sind auf Bemühungen der ICAO zurückzuführen, Safety Management Strukturen für luftfahrttechnische Betriebe weltweit durchzusetzen. In 2013 wurde dazu der ICAO Annex 19 veröffentlicht. Nach einer weiterführenden zweiten Ausgabe zwei Jahre später starteten auch bei der EASA aktive Bemühungen, um die ICAO Anforderungen in EU-Vorgaben zu überführen. Die Implementing Rule Initial Airworthiness wurde dazu im 1. Quartal 2022 veröffentlicht, sodass spätestens Anfang 2025 die flächendeckende Verankerung des Safety Managements im betrieblichen Herstellungsalltag vollständig sichergestellt ist (Abb. 1.1).
Martin Hinsch
Kapitel 2. Einführung in das zivile europäische Luftrecht
Zusammenfassung
Die EU hat Regeln erlassen, die die Entwicklung, Herstellung, Instandhaltung und den Betrieb von luftfahrttechnischen Produkten innerhalb ihres Verantwortungsbereichs in einheitlichen und sicheren Bahnen lenken. Die Einhaltung dieser Vorgaben muss durch alle Betriebe sichergestellt werden, die auf dem jeweiligen Gebiet tätig sind.
Martin Hinsch
Kapitel 3. Abschnitt G – Genehmigung als Herstellbetrieb
Zusammenfassung
Der Abschnitte 21.A.131 erläutert den Umfang und Zweck des Part 21/G. Für die Beantragung oder den betrieblichen Alltag ist dieser Abschnitt bedeutungslos.
Martin Hinsch
Kapitel 4. Abschnitt A – Allgemeine Bestimmungen
Zusammenfassung
Parallel zum Part 21/G sind für Herstellungsbetriebe noch die allgemeinen Bestimmungen des Abschnitts A anzuwenden, die für den gesamten Part 21 gelten. Darüber hinaus müssen Herstellungsbetriebe noch einige Vorgaben des Subpart Q zur Kennzeichnung beachten. Betriebe im A-Rating müssen außerdem den Subpart P für Fluggenehmigungen (Permit to fly) berücksichtigen.
Martin Hinsch
Kapitel 5. Safety Management nach Part 21
Zusammenfassung
Die Safety Anforderungen des Part 21/G sind in einem betrieblich formal verankerten Safety Management-System (SMS) umzusetzen. Hierfür ist die Aufbau- und Ablauforganisation dezidiert auf die Sicherheit der in Verkehr gebrachten Produkte und Bauteile auszurichten.
Martin Hinsch
Backmatter
Metadaten
Titel
Der EASA Part 21/G (Herstellung)
verfasst von
Martin Hinsch
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-66097-3
Print ISBN
978-3-662-66096-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-66097-3

Premium Partner