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Über dieses Buch

Die Gestaltung des internen Arbeitsmarktes als ein Instrument eines systematischen Beschäftigungsmanagements ermöglicht es Unternehmen, flexibel auf konjunkturelle Schwankungen reagieren zu können, ohne den Schutz der Humanressourcen zu vernachlässigen. Dabei kann die Ausgestaltung des internen Arbeitsmarktes nur unter Beachtung des Regelungsrahmens der industriellen Beziehungen erfolgen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welchen Einfluss das duale System der industriellen Beziehungen auf das Gesamtkonzept des internen Arbeitsmarktes im Rahmen eines systematischen Beschäftigungsmanagements nimmt. Dabei wird anhand des IAB-Betriebspanels eine quantitative Untersuchung durchgeführt, welche den Einfluss der betrieblichen und überbetrieblichen Mitbestimmung auf die Nutzungsintensität der unterschiedlichen Flexibilisierungspotenziale des internen Arbeitsmarktes untersucht.
Die Arbeit richtet sich an Unternehmensvertreter, Wissenschaftler und Studierende, die interessiert sind an personalwirtschaftlichen Strategien im Rahmen eines systematischen Beschäftigungsmanagements unter Beachtung industrieller Beziehungen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Angesichts eines sich verschärfenden globalen Wettbewerbs und des schnellen technologischen Wandels sowie des Übergangs von einer standardisierten Massenproduktion zu wissensintensiven und spezialisierten Produktionsweisen steht das Beschäftigungsmanagement eines Unternehmens vor zwei zentralen Herausforderungen, welche nicht immer von Zielharmonie geprägt sind. Unter Beschäftigungsmanagement wird dabei die Entwicklung und Umsetzung der Personalplanung verstanden, damit es in einem Bereich weder zu einer Personalunter- noch einer -überdeckung in quantitativer oder qualitativer Hinsicht kommt. Das Personal soll bereitgestellt und die Personalbewegung verstetigt werden.
Cornelia Jensen

Kapitel 2. Die betriebliche und überbetriebliche Mitbestimmung als Spielregel für die Gestaltung des Beschäftigungssystems des internen Arbeitsmarktes

Im folgenden Kapitel 2.1 soll zunächst die Idee der Segmentation in eine Rand- und eine Stammbelegschaft dargestellt, mit dem Konzept des internen Arbeitsmarktes verknüpft und schließlich der interne Arbeitsmarkt als Instrument eines systematischen Beschäftigungsmanagements vorgestellt werden. Dafür wird zunächst eine Abgrenzung der segmentationstheoretischen Ansätze von der neoklassischen Arbeitsmarkttheorie vorgenommen. Es wird das ursprüngliche, in den USA entstandene, Konzept der Segmentation und des internen Arbeitsmarktes erläutert.
Cornelia Jensen

Kapitel 3. Neue Institutionenökonomie versus Partizipationstheorie –zwei konkurrierende Denkschulen über die ökonomischen Effekte der Mitbestimmung

In der wissenschaftlichen Diskussion über die Auswirkungen der Mitbestimmung stehen sich zwei konkurrierende Denkschulen gegenüber: die Property Rights Theorie – als Vertreter der Neuen Institutionenökonomie bzw. der personalökonomischen Ansätze – und die Partizipationstheorie als Vertreter der verhaltenswissenschaftlichen Ansätze der Personalwirtschaftslehre. Beide Theorien versuchen der Frage nachzugehen, inwiefern Mitbestimmungsrechte ökonomisch effizient sein können.
Cornelia Jensen

Kapitel 4. Mögliche Einflüsse der industriellen Beziehungen: rechtliche Handlungsspielräume, theoretische Ansätze und empirische Evidenz

Das folgende Kapitel ist nach den zentralen Charakteristika interner Arbeitsmärkte im Rahmen eines systematischen Beschäftigungsmanagements (siehe Abbildung 6) aufgebaut: der relativen Größe und Offenheit des internen Arbeitsmarktes (Kapitel 4.1), der Qualifizierung zur Erhöhung der Einsatzflexibilität(Kapitel 4.2) sowie den internen Karrierepfaden (Kapitel 4.3) und der Entgeltgestaltung im internen Arbeitsmarkt (Kapitel 4.4).
Cornelia Jensen

Kapitel 5. Anlage der empirischen Untersuchung

Im folgenden Kapitel wird zunächst in Abschnitt 5.1 das IAB-Betriebspanel als Datengrundlage der empirischen Untersuchung beschrieben. In Kapitel 5.2 werden die im Rahmen der empirischen Untersuchung eingesetzten Analysemethoden (Logistische Regressionsanalyse und Tobit-Schätzung) kurz dargestellt. Das sich anschließende Kapitel 5.3 ist nach den zentralen Aspekten interner Arbeitsmärkte gegliedert und stellt darauf basierend die Konzeptspezifikationen und Operationalisierungen vor.
Cornelia Jensen

Kapitel 6. Ergebnisse der empirischen Untersuchung

Das folgende Kapitel ist nach den zentralen Elementen interner Arbeitsmärkte gegliedert (siehe Abbildung 6) und stellt die Ergebnisse der empirischen Untersuchung dar.
Cornelia Jensen

Kapitel 7. Abschließende Betrachtung der Arbeit

Das folgende Kapitel 7.1 fasst zunächst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen. Anschließend wird die vorliegende Arbeit in Kapitel 7.2 einer kritischen Reflektion unterzogen und es werden Forschungsimplikationen aufgezeigt.
Cornelia Jensen

Backmatter

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