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25.04.2018 | Aufsätze | Ausgabe 1/2018

List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik 1/2018

Der Einfluss konkurrierender Verkehrsmittelalternativen auf den Schienenpersonenverkehr

Zeitschrift:
List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik > Ausgabe 1/2018
Autoren:
Thomas Ehrmann, Edesa Yadegar
Wichtige Hinweise
Der vorliegende Aufsatz basiert auf einem Gutachten, das im Auftrag der Deutsche Bahn AG erstellt wurde (vgl. Böckers et al. 2015). Für hilfreiche Kommentare danken wir Kai Andree, Markus Ksoll und Peter Abegg.

Zusammenfassung

Die Fortentwicklung der Digitalisierung stellt viele Branchen vor neue Herausforderungen. Unternehmensgründungen in damit verbundenen Bereichen werden oftmals als so revolutionär angesehen, dass man ihnen die Änderung der Geschäftsmodelle gesamter Branchen zutraut. Insbesondere für jene Unternehmen im Verkehrsbereich, die mit neuen Softwarelösungen verbunden sind, stellen sich Fragen sowohl nach der Stabilität der neuen Geschäftsmodelle als auch nach den Auswirkungen, die sie jeweils auf etablierte Anbieter und deren Angebote haben werden. Basierend auf einer empirischen Untersuchung geht dieses Papier diesen Fragen nach. Es widmet sich insbesondere den Auswirkungen des Car- und Ridesharings sowie des Fernbusverkehrs auf kundenseitiges Nutzungsverhalten in Bezug auf Personenverkehrsalternativen unter besonderer Berücksichtigung des Schienenpersonenverkehrs und gibt anschließend einen Ausblick über mögliche Szenarien der Zukunft. Die Analyse der neuartigen Nutzung von Verkehrsmitteln und die hierbei zu erwartenden Auswirkungen auf die Nachfrage nach Hochgeschwindigkeitszügen erfolgt anhand eines Fragebogens, der auf sieben hochfrequentierten innerdeutschen Strecken basiert sowie auf Charakteristika, die den jeweiligen Kundenpräferenzen zu Grunde liegen. So stellen die genannten Alternativen aktuell und auch in absehbarer Zeit zwar noch ein Nischenangebot dar, wirken sich jedoch bereits jetzt verschärfend auf die Preisentwicklung der traditionellen Verkehrsmittelanbieter aus. Neue Verkehrsmittelangebote wie Fernbusse vergrößern bereits bei geringen intermodalen Marktanteilen den Preisdruck bei etablierten Anbietern und verringern die erreichbaren Margen. Angebotsseitig existieren im Nahverkehr hingegen nur geringe Möglichkeiten, die Verkehrsmittelwahl der Kunden zu beeinflussen.

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