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Über dieses Buch

Methoden der Programm-Entwicklung kennt man seitdem es Computer gibt. Auf­ grund der Veränderung der Leistungen, die auf dem Computer bewältigt werden können, verschieben sich ebenfalls seit dieser Zeit die Ziele der Programmierung. Während es in der Anfangsphase mehr darauf ankam, möglichst viele Maschinen­ befehle auf dem verfügbaren kleinen Speicherplatz darzustellen, ging es in den 50er und 60er Jahren primär darum, möglichst schnelle und effektive Programme zu entwickeln, wobei der Schwerpunkt sowohl auf der Geschwindigkeit als auch auf der Speicherknappheit lag. Heute dürften die wesentlichen Ziele darin beste­ hen, Programme so zu entwickeln, daß sie möglichst computerunabhängig und änderungsfreundlich sind. Diesem Wandel ist auch die Bezeichnung der Programm-Entwicklung gefolgt. Heu­ te wird kaum noch von Programmierung oder Software-Entwicklung gesprochen, sondern es wird nur noch Software-Engineering betrieben, um zu verdeutlichen, daß zur Entwicklung von Programmen eine gewisse Methodik und Systematik vor­ liegen muß, da Erfahrungen gezeigt haben, daß man bei Anwendung dieser Metho­ dik auch bei individuellen Fragestellungen robuste und kostengünstige Programme erhält.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit

Zusammenfassung
Industriebetriebe aller Branchen und Größenordnungen sind heute zur Erhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Existenz auf eine Vielzahl von Informationen und deren aussagekräftige Aufbereitung angewiesen. In besonderem Maße trifft diese Aussage auf den Informationsbedarf kleiner und mittlerer Unternehmen zu.1 Die Stärke dieser Betriebe liegt in ihrer Anpassungsfähigkeit und Flexibilität gegenüber veränderten Markterfordernissen. Eine mit der Einführung eines Datenverarbeitungs-Systems einhergehende strenge Organisation darf die erwähnten Vorteile jedoch nicht aufheben.2 Hieraus ergeben sich hohe Anforderungen an die einzusetzende Software: Sie muß flexibel an geänderte Anforderungen anpaßbar sein und zudem möglichst vollständig in vorhandene betriebliche Abläufe integriert werden können.
Wolfgang Rosenthal

2. Konzeptionsphase der Entwicklung einer Mensch-Maschine-Schnittstelle

Zusammenfassung
Im ersten Teil der Arbeit wird das Konzept einer benutzerfreundlichen1 Mensch-Maschine-Schnittstelle2 auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse aus dem Gebiet der Software-Ergonomie entwickelt. Das Konzept hat in dem Prototyp eines Maskengenerators3 innerhalb eines Software-Entwicklungs-Systems4 für Klein-und Mittelbetriebe eine erste Anwendung gefunden.
Wolfgang Rosenthal

3. Strukturphase der Entwicklung einer Mensch-Maschine-Schnittstelle

Zusammenfassung
Die zweite Kapitel behandelte die Konzeptionsphase der Mensch-Maschine-Schnittstelle eines erweiterten Maskengenerators. In diesem Teil der Arbeit werden nun die Strukturphase in der Entwicklung der Schnittstelle dargestellt.
Wolfgang Rosenthal

4. Konkretisierungsphase der Entwicklung einer Mensch-Maschine-Schnittstelle und Integration in einen erweiterten Maskengenerator

Zusammenfassung
Nach einer das Anforderungsprofil des erweiterten Maskengenerators berücksichtigenden Selektion der Anforderungen an die Mensch-Maschine-Schnittstelle in Abschnitt 4.1 werden die in den Abschnitten 3.2 und 3.3 auf einer abstrakten Ebene dargestellten Dialogformen hinsichtlich ihrer Struktur spezifiziert (Abschnitt 4.2).1 Diese Festlegung der konkreten Dialogformen sowie ihre Abfolge im Programmablauf bilden den Inhalt der hier dargestellten Konkretisierungsphase. Abschnitt 4.3 befaßt sich mit dem Aufbau des erweiterten Maskengenerators. Dabei werden auch seine Schnittstellen zu den nachfolgenden Phasen der Software-Entwicklung erläutert.
Wolfgang Rosenthal

5. Realisierung der Mensch-Maschine-Schnittstelle an einem erweiterten Maskengenerator

Zusammenfassung
Auf den geschilderten Anforderungen aufbauend sind eine Terminal-Schnittstelle und eine Mensch-Maschine-Schnittstelle erstellt worden, deren Realisierung nunmehr anhand des Prototyps eines erweiterten Maskengenerators beschrieben werden.
Wolfgang Rosenthal

6. Integration des erweiterten Maskengenerators in ein Software-Entwicklungs-System

Zusammenfassung
Der erweiterte Maskengenerator wird über die Funktionen der Programm-Entwicklungs-Schnittstelle in das Software-Entwicklungs-System eingebunden.
Wolfgang Rosenthal

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Die Forderung nach der Berücksichtigung interdisziplinärer Forschungsansätze in der Gestaltung einer Mensch-Maschine-Schnittstelle hat sich bisher in den Veröffentlichungen zum Thema Software-Ergonomie kaum niedergeschlagen.1 Viele Aufsätze und Monographien zu diesem Themenbereich und zu den Anforderungen an eine Mensch-Maschine-Schnittstelle beziehen sich auf die DIN 66234, Teil 8,2 oder nennen allgemeine Anforderungen an eine benutzerfreundliche Gestaltung von Programmoberflächen, ohne sich auf konkrete Richtlinien zu stützen3.
Wolfgang Rosenthal

Backmatter

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