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Über dieses Buch

​Neben derAuswahl der richtigen Zielmärkte, der geeigneten Form des Markteintritts und einer klaren Marktbearbeitungsstrategie hängt der Erfolg der internationalen Geschäftstätigkeit wesentlich von der Fähigkeit eines Unternehmens ab, die grenzüberschreitende Warenlieferung reibungslos abzuwickeln. In diesem Essential wird der konkrete Ablauf des Exportprozesses dargestellt, in welchem die Exportpreiskalkulation ebenso berücksichtigt wird wie umsatzsteuer- und zollrechtliche Aspekte. Neben der innergemeinschaftlichen Lieferung (dem Warenverkehr zwischen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union) und der Ausfuhr in Drittländer werden auch die Spezifika des Dienstleistungsexports sowie jene des innergemeinschaftlichen Erwerbs bzw. des Importes aus Drittländern behandelt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Export ist die häufigste Markteintrittsform im internationalen Geschäft, vor allem auch für kleinere und mittelständische Unternehmen. Da es für Lieferungen innerhalb der Europäischen Union (EU) Sonderregelungen gibt, ist zwischen zwei Typen von Exportprozessen zu unterscheiden: der innergemeinschaftliche Lieferung und der Ausfuhr in Drittländer.
Meinrad Höfferer, Tamara Lenger, Dietmar Sternad

2. Innergemeinschaftliche Lieferung

Der Grundstein für den freien Warenverkehr in Europa und somit auch für die für den Export wesentliche Unterscheidung zwischen innergemeinschaftlicher Lieferung und der Ausfuhr in Drittländer wurde bereits mit der Unterzeichnung der römischen Verträge und der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) im Jahr 1957 gelegt. Das Ziel eines gemeinsamen Binnenmarktes wurde in der 1987 in Kraft getretenen Einheitlichen Europäischen Akte konkretisiert und schrittweise bis zum 1. Januar 1993 implementiert. Die Umsetzung beinhaltete insbesondere die Abschaffung der Zölle und sonstiger Handelsbarrieren (wie zum Beispiel Einfuhrquoten, Embargos oder wettbewerbsverzerrende staatliche Förderungen) zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.
Meinrad Höfferer, Tamara Lenger, Dietmar Sternad

3. Ausfuhr in Drittländer

Aus der Sicht von EU-Mitgliedsstaaten spricht man von einer Ausfuhr in Drittländer bzw. von Export, wenn die Lieferung in ein Land außerhalb des Gemeinschaftsgebietes erfolgt. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass die EU nicht nur eine Freihandelszone ist, sondern auch eine Zollunion. Gleichzeitig mit der Abschaffung der Zölle innerhalb der EU wurden einheitliche Zolltarife für alle Mitgliedsstaaten gegenüber Nicht-EU-Mitgliedsstaaten festgelegt. Mit der vollständigen Errichtung des Binnenmarktes am 1. Januar 1993 haben sämtliche Mitgliedsstaaten die Kompetenz der Außenhandelspolitik an die EU abgegeben. Somit darf nur die EU Rechtsvorschriften in diesem Zusammenhang erlassen und internationale Handelsabkommen schließen.
Meinrad Höfferer, Tamara Lenger, Dietmar Sternad

4. Spezifika des Dienstleistungsexports

Wenn man von Export spricht, wird oft nur an Warenexport gedacht. Dabei nehmen Dienstleistungsexporte ebenfalls eine wichtige Rolle im grenzüberschreitenden Handel ein. Dazu zählen beispielsweise Finanz-, Beratungs- oder Werbedienstleistungen. Viele dieser Dienstleistungsexporte sind etwa auch aufgrund von Wartungs- oder Schulungserfordernissen an den Güterexport angeschlossen.
Meinrad Höfferer, Tamara Lenger, Dietmar Sternad

5. Besonderheiten beim Import

Aus der Sicht der EU-Mitgliedsstaaten wird zwischen dem Import aus Drittländern und dem innergemeinschaftlichen Erwerb unterschieden. Der Importprozess aus Drittländern in die EU ist relativ umfangreich und beinhaltet das Einfuhrverfahren, zu berücksichtigende Einfuhrvorschriften, die Ermittlung des Zolltarifs und der Zollhöhe sowie die Entrichtung der Einfuhrumsatzsteuer. Zusätzlich gibt es noch das sogenannte „Zollverfahren 4200“. Im Folgenden werden die einzelnen Schritte im Importprozess genauer beschrieben.
Meinrad Höfferer, Tamara Lenger, Dietmar Sternad

Backmatter

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