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Über dieses Buch

Dieses Buch setzt sich mit bürgerschaftlichem Engagement aus verschiedenen Perspektiven auseinander. So wird u.a. bürgerschaftliches Engagement als demokratisches Heilmittel, Innovationsmotor oder Gestaltungskraft für demografischen Wandel diskutiert. Was bewegt Menschen überhaupt, sich für andere zu engagieren und in welchen Formen tun sie dies? Seine Wirkung entfaltet bürgerschaftliches Engagement besonders dann, wenn zivilgesellschaftliche Netzwerke und eine vorausschauende Engagementpolitik für entsprechende Rahmenbedingungen und Förderung sorgen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung: Entwicklungslinien des Engagements

Zusammenfassung
Der Band „Der Humus der Gesellschaft. Über Bürgerschaftliches Engagement und die Bedingungen, es gut wachsen zu lassen“ versammelt Reden und Aufsätze des Autors, die um Zivilgesellschaft, Engagementnetzwerke, Engagementpolitik und Bürgerschaftliches Engagement kreisen. Der einführende Beitrag stärkt die These, dass Resilienz, Innovationskraft und gedeihliche friedliche Entwicklung einer Gesellschaft, aber auch jedes einzelnen Menschen, wesentlich davon abhängen, dass sich Bürgerinnen und Bürger für ihr Gemeinwesen engagieren. Das Böckenfördesche Diktum, wonach der freiheitliche säkularisierte Staat von Voraussetzungen lebt, die er nicht selbst schaffen kann, steht dabei im Fokus der Überlegungen.
Thomas Röbke

Kapitel 2. Grundlagen

Zusammenfassung
Menschen engagieren sich aus vielfältigen Motiven: Um sich selbst und anderen Freude zu bereiten, aus Mitleid, aus Barmherzigkeit, um Freundschaften zu schließen oder solidarisch gegen Ungerechtigkeiten zu kämpfen. Es gibt viele unterschiedliche Vorstellungen, anderen zu helfen, aber auch sich selbst Gutes zu tun. Der Beitrag verfolgt einige dieser Motive im historischen Kontext und versucht zugleich, ihr gemeinsames Band zu entziffern.
Thomas Röbke

Kapitel 3. Bezüge

Zusammenfassung
Demokratie ist nicht nur ein Regierungssystem, sondern eine bis in den Alltag hineinreichende soziale Idee und Praxis. Das Bürgerschaftliche Engagement schlägt die Brücke zwischen der unmittelbaren Lebenswelt, etwa in der Nachbarschaft, hin zur deliberativen Mitgestaltung des öffentlichen Lebens. Dieser Brückenschlag ist allerdings voraussetzungsreich.
Thomas Röbke

Kapitel 4. Felder

Zusammenfassung
Kultur ist eines der attraktivsten Tätigkeitsfelder des Bürgerschaftlichen Engagements. Dennoch gibt es Unterschiede: Viele hoch subventionierte Einrichtungen wie Opernhäuser oder Theater stehen einer starken Laienkultur von Chören oder Amateurtheatern gegenüber. Dazwischen haben sich soziokulturelle Initiativen etabliert, die von sich aus den Anspruch einer Kultur für alle erheben.
Thomas Röbke

Kapitel 5. Formen und Formate

Zusammenfassung
Ausgehend von persönlichen Erfahrungen mit Patenschaften für Geflüchtete wird gezeigt, welcher Mehrwert an interkultureller Bildung, Integration und menschlich bereichernden Erlebnissen mit dieser Form des Engagements verbunden ist. Dennoch haben viele Patenschaften auch frustrierende Erfahrungen zu verarbeiten. Umso wichtiger ist ihre professionelle Begleitung und engagementpolitische Unterstützung.
Thomas Röbke

Kapitel 6. Politische Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Solidarität und Subsidiarität gelten als zentrale Werte der Sozialpolitik. Was bedeutet das für die Einordnung des Bürgerschaftlichen Engagements und seine Beziehung zu den hauptamtlich erbrachten Leistungen des Sozialstaats? Der Beitrag macht sich für einen Begriff der Koproduktion stark. Subsidiarität zielt wie Solidarität im eigentlichen Sinne darauf, dass Bürgerinnen und Bürger ihr Gemeinwesen verantwortlich mitgestalten.
Thomas Röbke

Backmatter

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