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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Einleitung

Zusammenfassung
Den Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet die Überlegung, daß der Jahresabschluß eines Unternehmens ein formalisiertes Abbild der ökonomischen Realität liefern soll. Zu seiner Erstellung sind demnach Abbildungsregeln erforderlich, die festlegen, welche Sachverhalte in welcher Form darzulegen sind.1 Dabei kann es notwendig sein, daß die besondere Geschäftstätigkeit einzelner Unternehmen durch die Formulierung spezieller Abbildungsvorschriften berücksichtigt wird, die von den allgemein gültigen Regelungen abweichen.
Thomas Becker

B. Die Besonderheit der Geschäftstätigkeit als Begründung versicherungsspezifischer Abbildungsregeln

Zusammenfassung
Der zwischen dem Versicherungsunternehmen und dem Versicherungsnehmer abgeschlossene Vertrag ist ganz allgemein dadurch gekennzeichnet, daß das Versicherungsunternehmen gegen Zahlung eines Beitrages, auch Prämie genannt, dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz gewährt.1 Dies bedeutet, daß das Versicherungsunternehmen bestimmte Risiken übernimmt und bei Eintritt des Versicherungsfalles Zahlungen an den Versicherungsnehmer leistet. Während die Leistungsverpflichtung des Versicherungsunternehmens von dem Eintritt bestimmter Bedingungen abhängt, handelt es sich bei der Verpflichtung des Versicherungsnehmers zur Zahlung der Beiträge um eine unbedingte Zahlungsverpflichtung.2
Thomas Becker

C. Die Informationsfunktion des Jahresabschlusses

Zusammenfassung
Im folgenden Teil C der Arbeit soll die Informationsfunktion des Jahresabschlusses von Lebensversicherungsunternehmen-unter Berücksichtigung der in Teil B erarbeiteten Grundlagen-einer kritischen Analyse unterzogen werden. Dazu wird die Informationsfunktion zunächst anhand des-aus Sicht der betrachteten Personengruppen-erforderlichen Informationsumfanges näher konkretisiert. Dahinter steht der Gedanke, daß sich die Erkenntnisziele einzelner Jahresabschlußadressaten, in Abhängigkeit von der auf der Grundlage dieser Informationen zu treffenden Entscheidung, unterscheiden können.1 In einem nächsten Schritt werden die herausgearbeiteten Erkenntnisbereiche als Beurteilungsmaßstab verwendet, um überprüfen zu können, inwieweit der Jahres-abschluß einer Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft seiner Informationsvermitt-lungsfunktion gerecht wird.
Thomas Becker

D. Die Zahlungsbemessungsfunktion des Jahresabschlusses

Zusammenfassung
Als Zahlungsbemessungsfunktion wird ganz allgemein die Aufgabe des Jahresabschlusses bezeichnet, Rechte und Pflichten einzelner Personengruppen in ihrer Höhe zu bestimmen. Dabei handelt es sich in der Regel um Ansprüche oder Verpflichtungen, die auf Zahlungen gerichtet sind und sich aus Rechtsvorschriften oder Verträgen ergeben.1 In diesem Sinne dient der Jahresabschluß als ein Instrument, die in den jeweiligen Rechtsgrundlagen nur allgemein beschriebenen Ansprüche und Verpflichtungen zu quantifizieren.2
Thomas Becker

E. Schlußbetrachtung

Zusammenfassung
Die Zielsetzung dieser Arbeit bestand darin, den Jahresabschluß einer Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft dahingehend zu untersuchen, inwieweit er bestimmte, ihm vom Gesetzgeber zugedachte Informations- und Zahlungsbemessungsaufgaben erfüllt. Im Mittelpunkt der Betrachtung standen dabei jeweils die sich speziell für Lebensversicherungsunternehmen ergebenden Besonderheiten.
Thomas Becker

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