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Über dieses Buch

Kommen Sie mit diesem Buch dem Erdtrabanten näher: Wie sehen wir den Mond heute? Was wissen wir über Entstehung und Aufbau? Hat der Mond einen flüssigen Kern? Was bleibt vom Apollo-Programm und warum läuft aktuell ein neues Rennen zum Mond?

In diesem Buch haben wir eine Reihe von allgemeinverständlichen Artikeln zusammengestellt, die unter anderem in Sterne und Weltraum, Wissenschaft im Brennpunkt (DLF) und der Neuen Züricher Zeitung veröffentlicht wurden und sich mit unserem kosmischen Begleiter auf vielfältige Weise beschäftigen:

Was ist das Supermond-Phänomen?Was verraten uns Mondsteine?Wer baut das erste Dorf auf dem Mond?Was haben der Erdmond und der Asteroid Vesta gemeinsam?Was ist die Zukunft der astronautischen Raumfahrt?

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Mondsüchtig: Luna im Teleskop

Frontmatter

Das Bild des Mondes

Vom Altertum bis zum Beginn der Weltraumfahrt
Zusammenfassung
Der Mond ist zweifellos der uns vertrauteste Himmelskörper. Unsere Kenntnis von ihm hat sich im Laufe der Jahrtausende entwickelt und manche der Fragen, auf die wir erst heute eine Antwort finden, wurden von den Menschen schon immer gestellt.
Peter Janle

Ein lunares Luftschloss

Zusammenfassung
Kultivierte Lebewesen und eine üppige Vegetation – so stellte sich Franz von Paula Gruithuisen (1774–1852) das Dasein auf dem Mond vor. Und dabei blieb es nicht: Denn im Jahr 1824 beschrieb der himmelskundige Arzt ein „colossales Kunstgebäude“, das er auf dem Erdtrabanten entdeckt zu haben glaubte. Begleiten Sie uns auf einer Tour zu dieser Mondformation, die in keinem modernen Verzeichnis zu finden ist!
Martin J. Neumann

Aristarch und die Kobra

Zusammenfassung
Kurzzeitige Veränderungen auf dem Mond werden seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Vor allem in der selenologisch relativ jungen und unlängst noch vulkanisch aktiven Region um den Krater Aristarch und das benachbarte Schrötertal, auch Kobra genannt, meinen Mondbeobachter Leuchterscheinungen gesehen zu habenIllusion oder Sensation?
Klaus-Peter Schröder

Das Supermond-Phänomen

Wie ein Begriff den Blick auf das Faszinierende verstellt
Zusammenfassung
Am 14. November 2016 war Vollmond. Nicht irgendeiner, sondern ein „Supermond“. Das meinten zumindest viele Medien. Und suggerierten der Öffentlichkeit, ein riesiger Erdtrabant stünde am Himmel, wie es nur alle Jubeljahre vorkäme. Eine Betrachtung der himmelsmechanischen Grundlagen zeigt den wahren Sachverhalt: Der scheinbare Durchmesser des Mondes variiert – in ganz unspektakulärem Maße
Uwe Reichert

Lichtblitze auf dem Mond

Zusammenfassung
Einschläge kosmischer Gesteinsbrocken auf dem Mond verursachen Lichtblitze, die sich von der Erde aus nachweisen lassen. Amateurastronomen und Forscher nutzen hierfür moderne Videokameras. Immer wieder bietet sich eine günstige Gelegenheit, um einen eigenen Versuch zu wagen: der Meteorstrom der Perseiden, der alljährlich in den Tagen um den 12. August seine größte Aktivität entfaltet
Bernd Gährken

Was erzeugte die Schrammen um das Mare Imbrium?

Zusammenfassung
Im Umfeld des Mare Imbrium, des linken Auges im Mondgesicht, finden sich zahlreiche lange Schrammen. Sie könnten durch Splitter des vor rund vier Milliarden Jahren eingeschlagenen Körpers entstanden sein.
Tilmann Althaus

Dem Mond unter die Haut geblickt

Die ersten Ergebnisse der GRAIL-Mission
Zusammenfassung
Im Jahr 2012 erkundeten die beiden Sonden des „Gravity Recovery and Interior Laboratory (GRAIL)“ das Schwerefeld des Mondes mit hoher Präzision. Die Auswertung der Daten erlaubt erstmals detaillierte Einblicke in den inneren Aufbau und die geologische Geschichte des Erdtrabanten.
Emily Lakdawalla

Das heiße Herz des alten Mondes

Zusammenfassung
Das Innere des Mondes ist offenbar nicht völlig ausgekühlt und erstarrt. Durch Gezeitenreibung mit der Erde wird das tiefe Innere so heiß, dass es teilweise geschmolzen ist.
Tilmann Althaus

Erdmond und Vesta durchlebten ähnliche Geschichte

Zusammenfassung
Der Erdmond und der Planetoid Vesta wurden in der Frühzeit des Sonnensystems vor rund vier Milliarden Jahren von ähnlichen Himmelskörpern getroffen, die sich mit hohen Geschwindigkeiten durch das Sonnensystem bewegten.
Tilmann Althaus

Astronomen ziehen mondwärts

Zusammenfassung
Schon immer suchen Astronomen Orte fern der Zivilisation, um ungestört das Universum zu beobachten. Schon bald steht der nächste große Schritt auf die Rückseite des Mondes an.
Karl Urban

Extrasolare Monde – schöne neue Welten?

Zusammenfassung
Während mittlerweile rund 1000 Planeten außerhalb des Sonnensystems gefunden wurden, steht der Nachweis von extrasolaren Monden noch aus. Aktuelle Studien zeigen, dass dies mit der heutigen Technologie zum ersten Mal möglich ist.
René Heller

Mondfahrten, früher und heute

Frontmatter

Ein Zeitzeuge erinnert sich

Apollo 12 bis 17 auf dem Mond
Zusammenfassung
Viel wurde seit 1969 über die Mission Apollo 11, die erste bemannte Mondlandung, berichtet. Wesentlich weniger präsent sind jedoch die sich daran anschließenden sechs weiteren Mondflüge des Apollo-Programms. Wie war das damals?
Harro Zimmer

Die ersten Worte auf dem Mond

Zusammenfassung
Was sagten die Apollo-11-Astronauten als Erstes, nachdem sie auf dem Erdtrabanten gelandet waren? Die Frage scheint kinderleicht zu sein und ist doch recht tückisch. Selbst gewiefte Raumfahrthistoriker haben damit ihre Probleme.
Eugen Reichl

Was uns die Mondsteine verraten haben

Die wissenschaftliche Erforschung des Mondes nach Apollo 11
Zusammenfassung
Bei den Apollo-Missionen in den Jahren 1969 bis 1972 wurden insgesamt 381 kg Mondgestein zur Erde transportiert, die erstmals eine geochemische Charakterisierung des Erdtrabanten und damit auch einen Vergleich mit der Erde erlaubten. Zudem gelang es anhand der Apollo-Mondproben, Meteoriten vom Mond zu identifizieren, die unsere geochemische Datenbasis weiter vergrößern.
Herbert Palme

Apokalypse light

Zusammenfassung
Seit den Apollo-Missionen glauben Forscher, der Mond und die Erde seien innerhalb kurzer Zeit von zahlreichen Meteoriten verwüstet worden. Diese Annahme ist wohl falsch. Muss die Geschichte des Sonnensystems neu geschrieben werden?
Karl Urban

Mensch, zum Mond! – Was von Apollo bleibt

Zusammenfassung
Wir wollten zum Mond, weil wir die Ersten sein wollten. Wir wollten zum Mond, nicht weil es einfach war, sondern schwierig. Wir wussten nicht, ob es gelingen würde, aber es gelang: Wir flogen zum Mond, hinterließen Flaggen, Instrumente und Fußspuren. Nur: Was hat es uns gebracht? Der Flug zum Mond prägte die Menschheit, heißt es, weil der Perspektivwechsel sie erfahren ließ, dass sie alleine ist und ihre Welt begrenzt. Doch 50 Jahre später fragen wir uns, wohin der kleine Schritt die Menschheit tatsächlich geführt hat.
Karl Urban

Trump: zu neuen Welten (for national security)

Zusammenfassung
Donald Trump will zum Mond. Das jedenfalls sagte er am 11. Dezember 2017, in Anwesenheit mehrerer Astronauten, von denen manche schon auf dem Mond standen. Buzz Aldrin stand vielleicht absichtlich weiter hinten, damit dessen vermeintliche Gesichtsentgleisungen nicht wieder in sozialen Medien ausgewertet und als Gradmesser über Trumps mehr oder weniger visionäre Aussagen herhalten mussten.
Karl Urban

Guter Mond – oder wer baut da oben das Dorf?

Zusammenfassung
Vor fast 50 Jahren landeten erstmals Menschen auf dem Mond: Das damals zur Erde gebrachte Gestein ist längst analysiert und die Mondoberfläche gilt als gut kartografiert. Dennoch entwickelt sich derzeit ein wahrer Sog, zurückzukehren. Der Mond gerät zum neuen Ziel der Menschheit, nur zu welchem Zweck und mit welchem Ausgang, ist längst noch nicht klar.
Karl Urban

Chang’e 4: Geologisches Neuland auf dem Mond

Zusammenfassung
Erstmals in der Geschichte ist eine Raumsonde sanft auf der Mondrückseite gelandet. Die technisch aufwendige Mission Chang’e 4 könnte viele Monate aktiv sein.
Karl Urban

Lunar Gateway: Nächster großer Schritt in den Treibsand?

Zusammenfassung
Die NASA arbeitet unter Hochdruck an einer Raumstation für den Mond. Vieles an diesem Konzept ist bis heute aber unausgegoren.
Karl Urban

Missionsziel

Vom neuen Wettlauf zum Erdtrabanten
Zusammenfassung
Nach den stürmischen Anfangsjahren der Raumfahrt wurde es still um den Mond. „Wir waren da, und damit ist die Sache erledigt“. So schien es. Doch nun erlebt der Mond eine Renaissance. Indische Sonden umkreisen ihn, chinesische Rover drehen ihre Runden auf Vorder- und Rückseite, israelische und deutsche Privatunternehmen wollen dort ihre Roboter landen, und schon in wenigen Jahren werden ihn auch Menschen wieder besuchen. Wir blicken zurück und wagen einen Blick in die Zukunft..
Eugen Reichl
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