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24.09.2019 | Originalarbeit | Ausgabe 11-12/2019

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 11-12/2019

Der Schilfgürtel des Neusiedler Sees

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 11-12/2019
Autor:
Prof. Dr. Elmar Csaplovics
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Der Schilfgürtel des Neusiedler Sees umfasst eine Fläche von 181 km2 und ist nach dem Donau-Delta das zweitgrößte geschlossene Schilfgebiet Europas. Als einer der wichtigsten Teile der Nationalparke Neusiedler See – Seewinkel und Fertő – Hanság sowie als landschaftsprägendes Element mit distinkten Outstanding Universal Values (OUV) innerhalb des grenzüberschreitenden UNESCO-Weltkulturerbes besitzt der Schilfgürtel herausragende Bedeutung. Die ausgedehnten Schilfflächen stellen ein multifunktionales Ökotop dar, das durch charakteristische Flora und Fauna geprägt wird. Seit dem 19. Jahrhundert bewirkten unterschiedliche Nutzungsansprüche seitens der Landwirtschaft, der Schilfwirtschaft und der Fischerei/Jagd sowie des Tourismus einerseits und Schutzbestrebungen seitens des Natur- und Landschaftsschutzes sowie des ökologisch ausgewogenen Flächenmanagements andererseits eine ständige Disbalance, die sich insbesondere auch in Form negativer Einflüsse auf die Physiologie des Schilfgürtels und somit als potenzieller Faktor für nachhaltige Beeinträchtigungen der Habitatvielfalt manifestieren. Gemeinsam mit multi-temporalen Informationen zu den Wasserstandschwankungen des Sees und zu der Sedimentverteilung im Seebecken können durch die Analyse der raum-zeitlichen Veränderungen der Ausdehnung und Struktur von Schilfbeständen auf Grundlage von periodischem Monitoring mittels Farbinfrarot-Luftbildreihen Rückschlüsse auf variierenden Impact sozio-ökononomischer und sozio-ökologischer Eingriffe in das Ökosystem sowie regionaler Klimaschwankungen gezogen werden. Operationalität von homogener Datengewinnung und Datenanalyse soll zur Etablierung eines grenzüberschreitend wirksamen periodischen Monitorings auf Grundlage von Farbinfrarot-Luftbildreihen führen, um nationalen und internationalen Verpflichtungen des raumbezogenen Flächenmanagements gerecht zu werden.

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