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Über dieses Buch

Das öffentliche Rechnungswesen ist sowohl national als auch international von Mischformen und Kombinationen unterschiedlicher öffentlicher Rechnungslegungsstile geprägt, sodass ein äußerst heterogenes Bild entsteht. Die Arbeit untersucht vor diesem Hintergrund die Ausgestaltung eines sachgerechten öffentlichen Rechnungslegungssystems unter Berücksichtigung der staatlichen Besonderheiten sowie des zugrunde liegenden Sinn und Zwecks der öffentlichen Rechnungslegung. Die Analyse basiert auf einer kritischen Würdigung der Übernahme von privatwirtschaftlichen Konzepten im öffentlichen Bereich und verdeutlicht die dabei auftretenden Probleme. Theresa Ummenhofer stellt ihren eigenen Modellvorschlag zur zweckadäquaten Abbildung öffentlicher Geschäftsvorfälle vor.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Es „‘probiert ein jeder was er mag’ (und gelegentlich auch nur, was er kann). Nichts scheint hier gefestigt; keine These bleibt unwidersprochen. Was dem einen selbstverständlich dünkt, hält der andere für mehr oder weniger absurd“
Theresa Ummenhofer

Kapitel 2. Herleitung des Sinn und Zwecks der öffentlichen Rechnungslegung

Zusammenfassung
Auch wenn passionierte accountants die These von Lowe/Tinker befürworten werden, „that in ‘the beginning’ there was earth, fire, water, air and accounting“, stellt das Rechnungswesen und insbesondere der Jahresabschluss von privatwirtschaftlichen und öffentlichen Institutionen „keinen Selbstzweck dar, sondern ist Mittel zur Zweckerreichung“ und besitzt somit einen instrumentalen Charakter. Deshalb bildet die Frage nach dem Zweck eines Rechnungswesens den Ausgangspunkt, um dessen Inhalt und Umfang zu konkretisieren. Welchen Zweck aber ein Rechnungswesen zu erfüllen hat, ist in der Literatur umstritten.
Theresa Ummenhofer

Kapitel 3. Der Sinn und Zweck der öffentlichen Rechnungslegung vor dem Hintergrund des Haushaltskreislaufes

Zusammenfassung
Die Rechnungslegungszwecke im Rechtssinne lassen sich in Deutschland aus dem Gesetz ableiten. Eine historische Einordnung des öffentlichen Rechnungswesens zeigt, dass dessen zentrale Aufgabe jahrhundertelang in der Erfüllung der parlamentarischen Kontrolle lag bzw. liegt.
Theresa Ummenhofer

Kapitel 4. Der neue Sinn und Zweck der öffentlichen Rechnungslegung

Zusammenfassung
Historisch betrachtet lag bzw. liegt die zentrale Aufgabe der öffentlichen Rechnungslegung in der parlamentarischen Kontrolle. Dieser bedeutende Sinn und Zweck besitzt zwar noch heute Gültigkeit, wurde aber in der Mitte des 20.
Theresa Ummenhofer

Kapitel 5. Modellvorschlag zur zweckadäquaten Abbildung von öffentlichen Geschäftsvorfällen

Zusammenfassung
Ex ante bestehen hohe Erwartungen an die (doppische) Bilanzierung. Es lassen sich in der Literatur Aussagen finden wie „Das Vermögen wird in der Bilanz vollständig ausgewiesen. […] Auch die Verbindlichkeiten und Rückstellungen werden in der Vermögensrechnung vollständig gezeigt“ oder „[i]n der Doppik werden wirtschaftliche Sachverhalte sehr realitäts- und zeitnah im Buchungsstoff abgebildet“.
Theresa Ummenhofer

Kapitel 6. Thesenförmige Zusammenfassung

Zusammenfassung
Die Rechnungslegung von öffentlichen Institutionen stellt keinen Selbstzweck dar. Deren Sinn und Zweck bildet den Ausgangspunkt, um Inhalt und Umfang eines Rechnungslegungssystems zu bestimmen. Da der gesetzlich gemeinte Informationsinhalt der Rechnungslegung unklar ist, erfolgt die Bestimmung des Sinn und Zwecks anhand der Informationsbedürfnisse der Adressaten.
Theresa Ummenhofer

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