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Über dieses Buch

Die Reformierung der Leasingbilanzierung gemäß IFRS 16 wird erhebliche Auswirkungen auf die bilanzielle Abbildung von Leasingverhältnissen in IFRS-Abschlüssen haben. Dabei werden künftig grundsätzlich alle wesentlichen Leasingverhältnisse in den Bilanzen von Leasingnehmern durch entsprechende Aktiv- und Passivposten abgebildet. Wolfgang Toferer untersucht die künftigen Auswirkungen der Leasingbilanzierung nach IFRS 16, welche sich für österreichische und deutsche börsennotierte Unternehmen ergeben. Es wird gezeigt, dass die künftige Anwendung des IFRS 16 eine wesentliche Erhöhung der Verbindlichkeiten und des langfristigen Vermögens zur Folge haben wird. Dagegen stellen sich die Auswirkungen auf einzelne Positionen der Gesamtergebnisrechnung in der Regel als unbedeutend dar.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Nach zahlreichen Diskussionen und Stellungnahmen wurde das vor rund zehn Jahren ins Arbeitsprogramm des International Accounting Standards Boards (IASB) aufgenommene Projekt „IFRS 16-Leases“ in Kooperation mit dem amerikanischen Standardsetter, dem Financial Accounting Standards Board (FASB), am 13.01.2016 abgeschlossen und veröffentlicht. Der neue Leasingstandard IFRS 16 ersetzt den bisher häufig kritisierten IAS 17 und ist erstmals für Geschäftsjahre ab Jänner 2019 verpflichtend anzuwenden. Die Reformierung basiert dabei auf dem sogenannten „Right-of-Use“ Ansatz, wonach die Bilanzierungsobjekte nicht mehr als Leasinggegenstände, sondern je nach gegebenen Aktivierungs- bzw. Passivierungskriterien als Rechte bzw.
Wolfgang Toferer

Kapitel 2. Konzeptionelle Grundlagen

In der internationalen Rechnungslegung wird die Bilanzierung von Leasingverhältnissen aktuell noch von der seit 2005 gültigen Fassung des IAS 17 geregelt. Dabei werden die Ausführungen des IAS 17 um folgende drei Interpretationen ergänzt: IFRIC 4 „Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält“; SIC 27 „Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen“; und SIC 15 „Operating-Leasingverhältnisse – Anreize“. Diese Interpretationen stellen in erster Linie eine weiterführende Anwendungsleitlinie für die Klassifizierung von Leasingverhältnissen dar und sollen überdies die allgemein gültige Definition eines Leasingverhältnisses nach IAS 17 näher konkretisieren.
Wolfgang Toferer

Kapitel 3. Empirische Erhebung

Die künftige bilanzwirksame Behandlung von Operating-Leasingverhältnissen im Rahmen der Anwendung des IFRS 16 kann wie aus Kapitel 2.3 ersichtlich wesentliche Auswirkungen auf die Bilanz, die Gesamtergebnisrechnung sowie die Kapitalflussrechnung von Unternehmen haben. Anhand der vorliegenden empirischen Studie soll die künftige Anwendung der Leasingbilanzierung nach IFRS 16 in den Jahresabschlüssen einer ausgewählten Stichprobe simuliert werden um die möglichen Auswirkungen einer bilanziellen Abbildung von Operating-Leasingverhältnissen auf einzelne Unternehmen abschätzen zu können. Dabei liegt der Fokus dieser Studie in der Analyse von börsennotierten Unternehmen aus Österreich und Deutschland, wobei sich in der empirischen Forschung bisher nur wenige Studien mit diesen Ländern befasst haben.
Wolfgang Toferer

Kapitel 4. Zusammenfassung

Die Reformierung der Leasingbilanzierung gemäß IFRS 16 wird wesentliche Auswirkungen auf die bilanzielle Abbildung von Leasingverhältnissen in den IFRS-Abschlüssen haben. Insbesondere stellt der Übergang vom bisherigen „Risks-and-Rewards“ Ansatz hin zum „Asset-and-Liability“ Ansatz auf der Seite der Leasingnehmerbilanzierung eine bedeutende Entwicklung in der internationalen Rechnungslegung dar. In der Folge werden künftig grundsätzlich alle wesentlichen Leasingverhältnisse in der Bilanz der Leasingnehmer durch entsprechende Aktiv- und Passivposten abgebildet.
Wolfgang Toferer

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