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Über dieses Buch

Soziale Medien haben unser Leben verändert. Rezensionen auf Amazon.com haben Einfluss auf unser Kaufverhalten, Webdienste wie Facebook und Twitter gestalten unser Privatleben. Die Entwicklungen übertragen sich nun auch auf den beruflichen Bereich und besonders erfolgreiche Unternehmen nutzen sie schon. Dabei geht es um mehr als die Installation eines neuen Tools im Unternehmen. Die entsprechende Transformation betrifft jeden Mitarbeiter, die Zusammenarbeit im Team und den Ablauf von Projekten und Prozessen. Es ist die Transformation zu einem Social Business, einem partizipativen Unternehmen, in dem das Wissen des Unternehmens vermehrt über Netzwerke (Communitys) ausgetauscht wird. Dies schafft neue Chancen auf allen Ebenen. Dieses Buch beantwortet praxisnah die wichtigsten Fragen zum Social Business und unterstützt Sie den Wandel möglichst einfach und effektiv umzusetzen - für sich selbst und das Unternehmen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Der Umbruch zum Social Business Unternehmen

Zusammenfassung
Die Art, wie wir arbeiten, aber auch wie wir leben, verändert sich fortlaufend, allerdings mit unterschiedlichem Tempo. War es in den 1950ern das Automobil für jedermann, das persönliche Mobilität schuf und zu massiven Veränderungen führte – der Italienurlaub, Einkaufszentren vor der Stadt, ein Arbeitsplatz in 50 km oder mehr Entfernung – so ist es heutzutage die Informationstechnologie, die unser Privatleben massiv verändert, aber eben auch wie wir arbeiten, wie Unternehmen Geschäft machen, wie über Jahrzehnte funktionierende Geschäftsmodelle zusammenbrechen und neue entstehen. Langsam steigert sich die Leistungsfähigkeit der schnellsten Computer in den Bereich der Rechenleistung des menschlichen Gehirns und es ist nur eine Frage von wenigen Jahren, wann auch ein ganz normaler PC eine solche Leistung haben wird. Das heißt zwar noch lange nicht, dass PCs dann denken können wie ein Mensch – die Architekturen von Gehirn und PC sind doch zu unterschiedlich und ein Nachbau gehirnähnlicher Strukturen in Computern ist noch weit weg von vergleichbarer Leistung, selbst wenn es dem IBM-Spezialcomputer Watson 2011 gelang in der US Quizshow Jeopardy in natürlicher Sprache gestellte Fragen schneller zu beantworten als es die beiden bisherigen Sieger vermochten.
Peter Schütt

2. Die sich ändernden Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Auch wenn der Übergang in die Resonanzgesellschaft der fundamentalste ist, so gibt es eine Reihe weiterer Veränderungen, die gesellschaftliche Bedeutung haben und sich auf Unternehmen und ihre zukünftigen Erfolge auswirken werden. Auch sie dürfen bei einer Betrachtung über den Einstieg in die Resonanzgesellschaft nicht unter den Tisch fallen. Die Wichtigsten sind:
– Die Umdrehung der Alterspyramide in einigen Ländern, u. a. Deutschland
– Der damit verbundene Kampf um die Talente von morgen
– Die fortschreitende Globalisierung der Märkte
– Die Konsumerisierung der Informationstechnologie
In diesem Kapitel geht es um diese zukünftigen Rahmenbedingungen und was sie für erfolgreiche Unternehmen bedeuten werden.
Peter Schütt

3. Die Rolle der Politik beim Einstieg in die Resonanzgesellschaft

Zusammenfassung
Die Politik im deutschsprachigen Raum hat lange gebraucht, den Einstieg in die Wissensgesellschaft wahrzunehmen. Immerhin gibt es positive Signale. Zwei Beispiele: In Österreich wurden sogenannte Wissensbilanzen für die Universitäten verbindlich und in Deutschland hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWT) ein Programm zur beschleunigten Einführung von Wissensmanagement im Mittelstand aufgelegt. Das ist nur ein kleiner Anfang und noch weit weg von einem Führen in die Resonanzgesellschaft. Dabei sind die Handlungsfelder im Sinne von Standort- und Landespolitik vielfältig. Die wichtigsten Themen dabei sind Ausbildung, Forschungs- und Mittelstandsförderung.
Peter Schütt

4. Social Media Services

Zusammenfassung
Social Media Services gibt es eine ganze Reihe und es entstehen im Internet fortlaufend weitere. Das Internet ist dafür eine ideale Umgebung, weil Browser-basierte Anwendungen keine lokalen Komponenten (außer Cookies) haben, und man deshalb keine speziellen Installationsrechte benötigt. Selbst fortlaufende Programmänderungen sind einfach machbar. Damit müssen die Lösungen anfänglich gar nicht perfekt sein, sondern können sich über die Zeit bessern – man spricht dann auch von einer „Dauer-Beta“-Version. Mit entsprechendem Feedback durch die Nutzer besteht sogar die Möglichkeit auch die Funktionalität nach den Nutzerwünschen immer weiter – auch in kleinen Schritten – zu verbessert. Somit ist schon das Entstehen solcher Services oftmals ein sozialer Prozess.
Peter Schütt

5. „The social me“ – das persönliche Resonanz-Management

Zusammenfassung
Selbst wenn eine Organisation alle Voraussetzung schafft ein Social Business zu sein, bleibt der vielleicht wichtigste Punkt ein Unsicherheitsfaktor: Von der Transformation zum Social Business sind im wesentlichen die Wissensarbeiter betroffen. Ihre Performance ist aber zu einem erheblichen Teil eine Frage des Selbstmanagements und hierauf hat die Organisation – von der Arbeitsumfeldgestaltung und damit den Rahmenbedingungen abgesehen – nur mittelbar Einfluss.
Peter Schütt

6. „The social us“ – Arbeiten im Team

Zusammenfassung
Neben der fortlaufenden Optimierung der Arbeit des Einzelnen an sich liegt ein weiteres Potenzial natürlich in der Frage der Optimierung der Zusammenarbeit, insbesondere mit Bezug auf Teams und Projektarbeit. Was ändert sich dabei eigentlich, wenn das Unternehmen die Transformation zu einem Social Business umsetzt?
– Werden Besprechungen erträglicher, effektiver?
– Verändert sich das Arbeitsklima?
– Funktioniert der Wissensaustausch dann auch standortübergreifend?
– Welche Informationsmanagementwerkzeuge helfen dabei in welcher Weise?
Nähern wir uns dem Thema zunächst über etwas, das bei Wissensarbeit oft den Gordischen Knoten löst: die Kaffee-Ecke.
Peter Schütt

7. „Social Processes“ – Prozesse neu gestalten

Zusammenfassung
Bei Tätigkeiten mit wiederkehrendem Ablauf spricht man gern von Prozessen. Wenn sie häufiger zur Anwendung kommen, macht es Sinn sich Gedanken über eine Optimierung des Ablaufs zu machen. Das ist eine Idee von Frederick Winslow Taylor und einigen seiner Zeitgenossen Ende des 19. Jahrhunderts gewesen. Peter Drucker nahm diese Ideen auf und erweiterte das Modell in Richtung Wissensarbeiter, deren Zahl nach dem Zweiten Weltkrieg deutlich zunahm. Aktuell verändern Unternehmen und Organisationen ihre Organisationsstrukturen und nutzen vermehrt partizipative Ansätze, die den Mitarbeitern mehr kreative Einbringungsmöglichkeiten eröffnen und weiterhin dafür sorgen sollen, dass die Produktivität weiter steigt und neue, innovative Ideen neue Geschäftschancen eröffnen. Auch das Steuern von Ideen ist letztlich wieder ein Prozess, in den man sogar Kunden direkt mit einbinden kann.
Peter Schütt

8. „Social Leadership“ – Führen im Social Business Unternehmen

Zusammenfassung
Was zeichnet Führungskräfte aus und wie legitimieren sie sich? Früher war es nicht selten ein künstlich geschaffener Wissensvorsprung. Nun haben sich die technischen Möglichkeiten der Kommunikation so weit verändert, dass Wettbewerbsvorteile ganz wesentlich von schnellen Abstimmungsprozessen abhängig sind. Damit ist das Festhalten an künstlichen Wissensvorsprüngen Einzelner für die Unternehmen nicht mehr effizient. Das führt dazu, dass sich auch die Führungsmechanismen in Unternehmen ändern.
Peter Schütt

9. Aller Anfang ist leicht – eine Einführungsstrategie für Social Business

Zusammenfassung
Den meisten Unternehmen dämmert, dass sie sich auf dem Weg in die Resonanzgesellschaft nicht mehr viel Zeit lassen können, scheuen aber auf der anderen Seite die Veränderungen, die oft eher als Risiko eingeschätzt denn als Chance verstanden werden. Hintergrund ist, dass die informationstechnischen Werkzeuge und damit Grundlagen zwar mittlerweile relativ bekannt sind, aber trotzdem nicht klar ist, wie man die Transformation des Unternehmens ohne allzu viele Kratzer abzubekommen umsetzt.
Peter Schütt

10. Synapsis

Zusammenfassung
Auf der Welt bewegt man sich als Person, als Unternehmen oder Organisation gleichsam wie in einer Kombination aus Achter- und Geisterbahn – ein fortwährendes Auf und Ab und an jeder Ecke warten Überraschungen. Das Bild stimmt allerdings nur zum Teil, denn die Realität folgt keinen Schienen und hat keinen garantierten Ausgang, den man im Vorfeld schon kennt. Das Ziel dieses Buchs war die Herausforderungen aufzuzeigen, eine Abschätzung der Einwirkungen verschiedenster Rahmenfaktoren zu ermöglichen und letztlich für sich selbst auf seinem Karrierepfad und für sein Unternehmen am Markt eine Perspektive zu gewinnen, die es ermöglicht sich wettbewerbsstark und zukunftsorientiert aufzustellen.
Peter Schütt

Backmatter

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