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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Nur wenige Dinge verbreiten sich schneller in der Finanzwelt als eine gute Idee. Zu den hervorragenden Ideen im Finanzwesen zählen demnach die zahlreichen Finanzinnovationen in Form sogenannter Derivate. Das explosionsartige Umsatzwachstum börsengehandelter Derivate seit Mitte der achtziger Jahre ist nur ein Indiz hierfür. Eine wachsende Anzahl von neuen Marktteilnehmern zeigt ebenfalls, daß immer mehr Anleger, Portfoliomanager und Unternehmen Derivate als wichtige Instrumente des Risikomanagements betrachten. Sollten die neunziger Jahre sich zum Jahrzehnt der Finanzderivate entwikkeln, wie weithin prophezeit, so geben die folgenden Seiten sicherlich umfassenden Einblick in die Hintergründe.
Joachim Willnow

2. Anatomie derivativer Produkte — Europäisches und Exotisches im Detail

Zusammenfassung
Wie in Abschnitt 1.3.1 bereits aufgezeigt, entspricht das Risikoprofil einer Futurestransaktion dem eines Kassageschäftes. Futures gehören deshalb zu den am einfachsten verständlichen und meist genutzten Derivaten. Viele der komplexeren Derivate verdanken ihre Existenz der Möglichkeit, Risiken über Futures letztlich an andere Marktteilnehmer zu transferieren. Eine detaillierte Betrachtung der Futuresmärkte muß somit Bestandteil jeden Interesses an Derivaten sein.
Joachim Willnow

3. Exotische Optionen

Zusammenfassung
Exotische Optionen sind aus dem Problemlösungsbedarf spezifischer Marktteilnehmer geboren worden. Sie entsprechen den Anforderungen von Investoren genauer als die sogenannten Plain-vanilla-Optionen, also die bereits behandelten Optionsformen. Exotische Optionen oder Exotics sind die eigentliche Herausforderung an die Investmentbanken in den 90er Jahren und werden im täglichen Geschäft konstant weiterentwickelt. Da sie dazu dienen, Kundenwünschen exakt nachzukommen, ist die Zahl der tatsächlich abgeschlossenen, in ihrer Form unterschiedlichen Kontrakte, von keinem Marktteilnehmer genau zu bemessen. Dieser Abschnitt zeigt aber alle auf dem Markt erhältlichen Exotics auf, für die zumindest ein Interbankenhandel theoretisch möglich ist. Damit werden alle Optionen berücksichtigt, die von mehreren, wenn teilweise auch nur wenigen, Banken angeboten werden. Es bleiben die noch komplexeren Produkte, die für den Bedarf von einzelnen Kunden maßgeschneidert werden und mit deren Pricing sich oft auch nur ein anbietendes Institut befaßt hat, außen vor.
Joachim Willnow

4. Risikomanagement mit Derivaten in der Praxis

Zusammenfassung
Nach den umfangreichen Ausführungen zu den bislang handelbaren Derivaten zeigt dieser Abschnitt, in welchen Bereichen des Risiko- und Portfoliomanagements Derivate eine bedeutende Rolle spielen und wie sie eingesetzt werden. Selbstverständlich werden außerhalb der dargestellten Bereiche Derivate aufgrund ihrer Leverage-Funktion auch zu reinen Spekulationszwecken genutzt, wie zum Beispiel von Hedge-Fonds. Die Möglichkeiten zur Spekulation sind jedoch bei theoretischer Kenntnis der Produkte recht einfach zu erfassen und wurden teilweise bereits dargestellt. Dieser Abschnitt behandelt sie deshalb nicht weiter. Die Nutzung von Derivaten zu steuereffektiven Kapitalmarkttransaktionen ist in der Praxis ebenfalls verbreitet, eine Abhandlung hierüber würde den Rahmen des Werkes jedoch sprengen. Berücksichtigt man eine Vielzahl von Doppelbesteuerungsabkommen und Steuerungleichheiten, insbesondere im Cross-border-Geschäft und die Tatsache, daß bei einzelnen Banken ganze Mitarbeiter-Teams dieses Geschäft betreiben, ist dies sicher verständlich.
Joachim Willnow

Backmatter

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