Zum Inhalt

Design Science Methodology for the Management Sciences

From Foundations to Implementation

  • 2025
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch ist ein umfassender Leitfaden für die Anwendung designwissenschaftlicher Methoden zur Lösung von Feldproblemen innerhalb und zwischen Organisationen. Dieses Lehrbuch richtet sich an Studenten, Manager, Forscher und Fachleute in den Managementwissenschaften und untersucht, wie stillschweigendes Wissen wissenschaftlich extrahiert und in umsetzbare Lösungskonzepte oder Artefakte verwandelt werden kann. Zu den Schlüsselkonzepten gehören die Koevolution von Problem- und Designräumen, die Entwicklung von Designpropositionen und die Erstellung praktischer Modelle, Protokolle und Richtlinien. Das Buch stellt ein neues Paradigma vor, das Strenge mit Relevanz ausbalanciert und detailliert beschreibt, wie Designvorschläge zu Anwendungen in der realen Welt führen können. Durch seine detaillierte Erforschung der designwissenschaftlichen Forschung bietet das Buch nicht nur Werkzeuge zur unmittelbaren Problemlösung, sondern trägt auch zum umfassenderen Wissen in den Managementwissenschaften bei.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Foundations for Design Science Methodology

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Dieses Kapitel vertieft die Grundlagen der Design Science Methodology und unterstreicht ihre Relevanz in den Managementwissenschaften. Er diskutiert den historischen Wandel von den Naturwissenschaften hin zu designorientierten Ansätzen in Business Schools und die Notwendigkeit relevanterer und praxisbezogener Managementforschung. Das Kapitel stellt Schlüsselbegriffe wie Pragmatismus, sozialen Konstruktionismus und die drei Wissensformen von Aristoteles vor. Es untersucht auch die Unterscheidung zwischen explizitem und stillschweigendem Wissen und gibt Einblicke, wie diese Konzepte in der Managementforschung angewandt werden können, um umsetzbares Wissen zu schaffen und Artefakte zu entwerfen. Das Kapitel betont die Bedeutung einer Gestaltungshaltung in der Managementpraxis und -ausbildung, die darauf abzielt, die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu überbrücken.
  3. 2. Design Science Research

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Dieses Kapitel vertieft sich in die Methoden und Prinzipien der Design Science Research und betont die Bedeutung von Strenge und Relevanz bei der Lösung von Feldproblemen. Er erklärt die Rolle eines Designers, das Zusammenspiel zwischen Problemräumen und Gestaltungsräumen und den Einsatz von Entführung bei der kreativen Problemlösung. Darüber hinaus wird das Konzept der Grenzobjekte eingeführt und ihre Bedeutung für die Erleichterung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen sozialen Welten hervorgehoben. Das Kapitel vergleicht auch die Design Science Research mit den Methoden der Aktionsforschung, wodurch ein umfassendes Verständnis des Fachbereichs entsteht.
  4. 3. Design Science Methodology and Design Science Cycle

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Dieses Kapitel führt in die Design Science Methodology ein und konzentriert sich auf die systematische Generierung von Wissen, um Lösungen für Probleme der realen Welt zu entwickeln. Es erklärt den Zyklus der Designwissenschaften, der die Zyklen Relevanz, Design und Rigor umfasst, und diskutiert den iterativen Prozess, der in der designwissenschaftlichen Forschung involviert ist. Das Kapitel vertieft sich auch in die CAMO-Logik zur Formulierung von Designprothesen, die Interventionen mit spezifischen Ergebnissen in einem bestimmten Kontext verknüpfen. Darüber hinaus untersucht es den Prozess, Designvorschläge in mittelgroße oder große Theorien zu verwandeln, und unterstreicht die Bedeutung der designwissenschaftlichen Forschung sowohl im akademischen als auch im praktischen Umfeld.
  5. 4. The First Phase of the Design Science Cycle: Exploration Phase

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Die erste Phase des Design Science Cycle: Exploration Phase konzentriert sich auf die ersten Schritte eines designwissenschaftlichen Forschungsprojekts. Es behandelt die Ziele der Explorationsphase, die Bedeutung von Stakeholdern und Methoden wie Ishikawa-Diagramme, Interviews, Beobachtungen und Umfragen. Das Kapitel betont auch die Bedeutung der Formulierung von Problemen und der Entwicklung eines Designauftrags, um ein klares Verständnis der Forschungsziele und Erwartungen der Stakeholder sicherzustellen. Am Ende dieser Phase gewinnen die Forscher ein tiefgreifendes Verständnis des Problemraums, der für die nachfolgenden Phasen des designwissenschaftlichen Zyklus von entscheidender Bedeutung ist.
  6. 5. The Second Phase of the Design Science Cycle: Synthesis Phase

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Das Kapitel konzentriert sich auf die Synthesephase des Design Science Cycle und erläutert das Konzept der Synthese und ihre Bedeutung im Designprozess. Sie vertieft sich in den Designraum und die mentalen Modelle und betont die Bedeutung der Definition von Designanforderungen auf der Grundlage synthetischer Daten. Das Kapitel behandelt auch systematische Literaturrecherchen als Werkzeug zum Abrufen erster Designvorschläge und bietet einen detaillierten Leitfaden für die Durchführung von Fallstudien. Durch das Verständnis dieser Methoden können Leser Designanforderungen und erste Designvorschläge effektiv formulieren, was das Kapitel zu einer unverzichtbaren Ressource für Fachleute in den Designwissenschaften und verwandten Bereichen macht.
  7. 6. The Third Phase of the Design Science Cycle: Creation Phase

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Das Kapitel geht in die dritte Phase des Zyklus der Designwissenschaften ein und konzentriert sich auf die Erstellung von Lösungskonzepten. Es beginnt mit der Formulierung von Designanforderungen und der Festlegung der Lösungsrichtung auf Grundlage der spezifischen Domäne. Der Text untersucht dann die Definition und Interdependenzen von Designparametern, wobei Werkzeuge wie die Designstrukturmatrix verwendet werden. Es betont die Bedeutung der Kreativität bei der Erstellung alternativer Lösungen und hebt Techniken wie Biomikry, LEGO SERIOUS PLAY und System Mapping hervor. Das Kapitel schließt mit der Dokumentation und Bewertung von Lösungen, die einen robusten und gut dokumentierten Konstruktionsprozess gewährleisten. Die Einbeziehung von Beispielen aus der realen Welt und praktischen Techniken macht dieses Kapitel zu einer wertvollen Ressource für Fachleute, die ihre methodischen Fähigkeiten in den Designwissenschaften verbessern möchten.
  8. 7. The Fourth Phase of the Design Science Cycle: Evaluation

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Das Kapitel geht in die vierte Phase des Design Science Cycle: Evaluation ein und betont die entscheidende Rolle der Evaluation in der designwissenschaftlichen Forschung. Sie unterscheidet zwischen Ex-ante- und Ex-post-Bewertungen und hebt deren Zwecke und Zeitpunkte hervor. Das Kapitel behandelt verschiedene Bewertungsmethoden, darunter Alpha- und Betatests, Vor- / Nachtests und qualitative Techniken wie Gedankenexperimente und Szenarien. Praxisbeispiele veranschaulichen, wie diese Methoden angewandt werden können, um die Effektivität und Verwendbarkeit gestalteter Artefakte zu beurteilen. Das Kapitel untersucht auch die Bedeutung der Bewertung qualitativer Merkmale und der Behandlung potenzieller Nebenwirkungen der entworfenen Lösungen. Durch die Bereitstellung eines detaillierten und praktischen Leitfadens zielt das Kapitel darauf ab, Designwissenschaftler mit den notwendigen Werkzeugen auszustatten, um ihre Forschungsergebnisse effektiv zu bewerten.
  9. 8. The Fifth Phase of the Design Science Cycle: Implementation

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Das Kapitel geht in die fünfte Phase des Zyklus der Designwissenschaften ein und konzentriert sich auf die Implementierung von Artefakten innerhalb von Organisationen. Es betont die Bedeutung von Change-Management-Prinzipien und die Rolle von Designwissenschaftlern als Change Agents. Der Text führt Lewins dreistufiges Modell des Auftauens, Bewegens und Einfrierens ein, um Veränderungen effektiv zu steuern. Darüber hinaus wird Tichys Rahmenwerk des TPC hervorgehoben, das technische, politische und kulturelle Dimensionen umfasst, die für einen erfolgreichen organisatorischen Wandel unverzichtbar sind. Das Kapitel diskutiert auch den iterativen Charakter des designwissenschaftlichen Prozesses und die Bedeutung von Betatests und Anpassungen bei der Implementierung von Artefakten.
  10. 9. The Three Roles in Design Science Research

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Dieses Kapitel vertieft sich in die vielschichtige Rolle eines Designwissenschaftlers und beleuchtet die drei Schlüsselrollen, die sie erfüllen müssen: Forscher, Designer und Change Agent. Jede Rolle erfordert eine einzigartige Reihe von Kompetenzen, die von analytischen Fähigkeiten und Kreativität bis hin zu Managementkompetenz im Bereich Change reichen. Der Text identifiziert nicht nur diese essenziellen Kompetenzen, sondern bietet auch praktische Strategien für Designwissenschaftler, um ihre Fähigkeiten zu verbessern, sei es durch individuelle Entwicklung oder kollaborative Teamarbeit. Durch Verständnis und Beherrschung dieser Rollen und der damit verbundenen Kompetenzen können Designwissenschaftler effektiv zum Forschungsprozess in den Designwissenschaften beitragen und organisatorische Veränderungen vorantreiben.
  11. 10. Quality Criteria for Design Science Research

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Das Kapitel vertieft die kritischen Qualitätskriterien für die designwissenschaftliche Forschung, wobei der Schwerpunkt auf der Validität liegt. Sie erklärt die Gültigkeit von Konstrukten und stellt sicher, dass die Forschung die beabsichtigten theoretischen Konstrukte genau misst, und die interne Gültigkeit, die die Ergebnisse dem entworfenen Artefakt und nicht externen Faktoren zuschreibt. Der Text führt auch pragmatische Gültigkeit ein, indem er die Effektivität des Artefakts im realen Kontext bewertet und demokratische und triangulierende Gültigkeit für robuste Forschung diskutiert. Darüber hinaus wird Kohärenzvalidität eingeführt, ein neuartiger Ansatz, der die Übereinstimmung des Artefakts mit bestehendem Wissen und Strategien durch eine strukturierte Diskussion unter Experten bewertet. Das Kapitel schließt mit einer Untersuchung der Zuverlässigkeit, die die Bedeutung von Transparenz und Dokumentation in den designwissenschaftlichen Forschungsprozessen betont.
  12. 11. Theme 1: Design Science Research and Strategy

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Dieses Kapitel untersucht die entscheidende Rolle der Strategie für das organisatorische Überleben und unterscheidet zwischen Strategien für den Blauen und den Roten Ozean. Es führt das Konzept der designwissenschaftlichen Forschung in die Strategieentwicklung ein und hebt Werkzeuge wie Szenarioplanung und Backcasting hervor, um robuste, zukunftsorientierte Strategien zu entwickeln. Das Kapitel bietet auch praktische Beispiele und Methoden für die Anwendung dieser Techniken und macht es zu einer unverzichtbaren Ressource für Fachleute, die Innovationen und Anpassungen in dynamischen Geschäftsumgebungen anstreben.
  13. 12. Theme 2: Design Science Research and Entrepreneurship

    Raymond Opdenakker, Carin Cuijpers
    Dieses Kapitel geht der wachsenden Bedeutung des Unternehmertums in der akademischen Welt und seiner Integration in die Lehrpläne der Universitäten nach. Es stellt das Konzept der Effektuation vor, eine Theorie von Saras D. Sarasvathy, die betont, Chancen mit verfügbaren Mitteln zu schaffen, anstatt zukünftige Ergebnisse vorherzusagen. Das Kapitel untersucht auch die Rolle der designwissenschaftlichen Forschung im Entrepreneurship, insbesondere an der Technischen Universität Eindhoven und am neu gegründeten Center for Design Science in Entrepreneurship in Berlin. Darüber hinaus wird das Journal of Business Venturing Design diskutiert, das sich auf die Schnittmenge von Unternehmertum, Innovation und Design konzentriert. Das Kapitel bietet eine einzigartige Perspektive darauf, wie Designprinzipien unternehmerische Unternehmungen gestalten und Unsicherheit effektiv umgehen können.
  14. Backmatter

Titel
Design Science Methodology for the Management Sciences
Verfasst von
Raymond Opdenakker
Carin Cuijpers
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-031-84853-7
Print ISBN
978-3-031-84852-0
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-031-84853-7

Die PDF-Dateien dieses Buches entsprechen nicht vollständig den PDF/UA-Standards, bieten jedoch eingeschränkte Bildschirmleseunterstützung, beschriebene nicht-textuelle Inhalte (Bilder, Grafiken), Lesezeichen zur einfachen Navigation sowie durchsuchbaren und auswählbaren Text. Nutzer von unterstützenden Technologien können Schwierigkeiten bei der Navigation oder Interpretation der Inhalte in diesem Dokument haben. Wir sind uns der Bedeutung von Barrierefreiheit bewusst und freuen uns über Anfragen zur Barrierefreiheit unserer Produkte. Bei Fragen oder Bedarf an Barrierefreiheit kontaktieren Sie uns bitte unter accessibilitysupport@springernature.com

    ADVERTORIAL

    KI ohne Großprojekt und Risiko starten

    Mit freundlicher Unterstützung von:
    • ​​​​​​​Dell Technologies, Intel und Microsoft.
    Bildnachweise
    Schmalkalden/© Schmalkalden, NTT Data/© NTT Data, Verlagsgruppe Beltz/© Verlagsgruppe Beltz, ibo Software GmbH/© ibo Software GmbH, Sovero/© Sovero, Axians Infoma GmbH/© Axians Infoma GmbH, Prosoz Herten GmbH/© Prosoz Herten GmbH, Stormshield/© Stormshield, MACH AG/© MACH AG, OEDIV KG/© OEDIV KG, Rundstedt & Partner GmbH/© Rundstedt & Partner GmbH, Doxee AT GmbH/© Doxee AT GmbH , Governikus GmbH & Co. KG/© Governikus GmbH & Co. KG, Vendosoft/© Vendosoft, Conceptboard Cloud Service GmbH/© Vendosoft, Videocast 1: Standbild/© Springer Fachmedien Wiesbaden, givve Bezahlkarte - digitale Effizienz trifft menschliche Nähe/© givve