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Über dieses Buch

Nadine Koch legt ihrer Untersuchung den Vorschlag zugrunde, die Unternehmensbesteuerung am Konzept einer Destination-Based Cash Flow Tax (DBCFT) mit Spezifikation eines Grenzsteuerausgleichs auszurichten und analysiert die Auswirkungen bei einer unilateralen Implementierung in einem Drittland. Als Ergebnis kann die Autorin für global agierende Unternehmen Wettbewerbsverzerrungen durch Doppel- und Nichtbesteuerungen feststellen. Die Analyse der DBCFT umfasst eine steuersystematische Einordnung der Modellkomponenten sowie die ökonomischen und steuerlichen Auswirkungen eines Grenzsteuerausgleichs. Zusätzlich erfolgt eine Untersuchung jener steuersystematischen Einordnung der DBCFT auf ihre Kompatibilität mit den derzeitigen Rechtsrahmen im globalen, zwischenstaatlichen und europäischen Kontext. Aus den Untersuchungsergebnissen werden Handlungsempfehlungen für deutsche Unternehmen abgeleitet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Ein US-Steuerreformvorschlag als Alternative zur derzeitigen Unternehmensbesteuerung

Das Leistungsbilanzdefizit der USA von rund 483 Milliarden USD im Jahr 2016 stellt eine Volkswirtschaft dar, die wertmäßig wesentlich höhere Importe als Exporte verzeichnet. US-Präsident Donald J. Trump wirft auf Basis dieses Ergebnisses den wichtigsten Handelspartnern der USA, darunter auch Deutschland, unfaire Handels- und Steuerpraktiken im internationalen Wettbewerb vor.
Nadine Koch

Kapitel 2. Model einer Destination-Based Cash Flow Tax

Das wissenschaftliche Grundmodell einer DBCFT geht auf Auerbach/Devereux/Keen/Vella zurück und besteht aus zwei Modellkomponenten: Einer Besteuerung auf Basis des Cash Flows eines Unternehmens sowie dem Bestimmungslandprinzip. Die Komponenten werden im Folgenden erläutert.
Nadine Koch

Kapitel 3. Überlegungen zur unilateralen Implementierung einer Destination-Based Cash Flow Tax

Um das Modell einer DBCFT beurteilen zu können, ist vorab die Modellkomponente der CFT steuersystematisch einzuordnen. Hierfür soll der Frage nachgegangen werden, ob eine CFT als indirekte oder direkte Steuer zu klassifizieren ist. Anschließend ist zu untersuchen, ob sie eher einer Steuer vom Einkommen oder einer eigenen Steuerart ihres Einzahlungsüberschusses entspricht, um in den nachfolgenden Kapiteln Folgewirkungen bestimmen zu können.
Nadine Koch

Kapitel 4. Steuerliche Anpassungsoption für deutsche Unternehmen bei unilateraler Einführung einer Destination-Based Cash Flow Tax

Die unilaterale Einführung einer DBCFT mit Grenzsteuerausgleich in einem Drittland hat für deutsche Unternehmen, welche auch im DBCFT-Land agieren, erhebliche steuerliche Nachteile aufgrund des Grenzsteuerausgleiches und dem Territorialprinzip der DBCFT. Dahingegen erzielen Unternehmen des DBCFT-Landes vor allem durch die Exportfreistellung des Grenzsteuerausgleichs steuerliche Vorteile (vgl. Kapitel 3.2.3).
Nadine Koch

Kapitel 5. Kritische Würdigung einer unilateralen Einführung der Destination-Based Cash Flow Tax mit Grenzsteuerausgleich

Die DBCFT beruht auf einer einfachen zahlungsmittelorientierten Unternehmensbesteuerung. Die Ermittlung der Bemessungsgrundlage findet über eine Gegenüberstellung von Ein- und Auszahlungen statt. Durch den Grenzsteuerausgleich unterliegen Importe einer Besteuerung, während Exporte steuerfrei zu stellen sind. Weiterhin sind alle Auszahlungen für Kosten, die im DBCFT-Land angefallen sind, aufgrund des Territorialprinzips bemessungsgrundlagenmindernd zu berücksichtigen.
Nadine Koch

Backmatter

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