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01.04.2009 | Aufsätze | Ausgabe 1/2009

Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft 1/2009

Determinanten der Haushaltskonsolidierung der Bundesländer (1992–2006)

Zeitschrift:
Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft > Ausgabe 1/2009
Autoren:
Prof. Dr. Uwe Wagschal, Dipl. Journ. Georg Wenzelburger

Zusammenfassung

Die Notwendigkeit einer Konsolidierung der öffentlichen Haushalte rückt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ins Zentrum der politischen Diskussion. Die deutschen Bundesländer werden im Jahr 2009 wieder mit steigenden Defiziten und wachsender Verschuldung konfrontiert sein. Dabei waren auch 2008 trotz positiver Entwicklung längst nicht alle Länderhaushalte ausgeglichen – vielmehr bestehen erhebliche Unterschiede. Die Erklärung dieser Varianz steht im Zentrum dieses Beitrags. Dabei zeigt sich, dass insbesondere institutionelle Faktoren die unterschiedliche Konsolidierungsperformanz der Bundesländer zwischen 1992 und 2006 erklären. Im Hinblick auf Parteieneffekte kommt die Analyse zum Schluss, dass weniger die Couleur der Regierung entscheidet, sondern vielmehr ein Interaktionseffekt mit der Zahl der Regierungsparteien vorliegt: CDU- und SPD-Alleinregierungen schneiden besser ab, als Koalitionsregierungen oder große Koalitionen. Zuletzt legt die Untersuchung nahe, dass das öffentliche Bekenntnis von Regierungschefs die Konsolidierung der Haushalte fördert.

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