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Über dieses Buch

​Auf Grundlage aktueller Forschungsarbeiten zur Identifikation unternehmerischer Chancen und etablierter Theorien zur Gründungsabsicht wird eine neue Perspektive des Vorgründungsprozesses erarbeitet. Es erfolgt eine intensive Aufarbeitung des Literaturstandes zu unternehmerischen Chancen und zum absichtsbasierten Vorgründungsprozess. Aufbauend auf der entwickelten Perspektive wird ein neues Modell des Vorgründungsprozesses abgeleitet und empirisch getestet. Hierdurch offenbaren sich bisher verborgene Wirkungszusammenhänge im Vorgründungsprozess. Auf dieser Grundlage werden anschließend Chancen und Grenzen der Einflussnahme von Hochschulen auf den Vorgründungsprozess bei Studierenden untersucht. Dabei wird das Gründungsklima an Hochschulen als psychologisches Konstrukt in die wissenschaftliche Diskussion eingeführt. Im Ergebnis zeigt sich das Gründungsklima an Hochschulen als einflussreicher Faktor bei der Ausbildung der psychologischen Grundlagen des Vorgründungsprozesses und bei der Übersetzung ausgebildeter Gründungsabsichten in beobachtbares Verhalten. Letztendlich geben die Ergebnisse wichtige Implikationen für die Unterstützung akademischer Unternehmensgründungen in den frühen Phasen des Vorgründungsprozesses. Ebenso wird dem Hochschulmanagement ein geeignetes Messinstrument an die Hand gegeben, um die wahrgenommene Gründungsfreundlichkeit der Institution zu erheben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Einleitung

Zusammenfassung
Die Gründungsforschung bzw. Entrepreneurship Research, wie das Feld im englischsprachigen Raum genannt wird, hat innerhalb der letzten Jahrzehnte enorm an Bedeutung gewonnen. Dabei handelt es sich um ein vergleichsweise junges und interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich erst seit 30 Jahren entwickelt (vgl. Cornelius et al. 2006, S. 375).
Mario Geißler

B. Konzeptionelle Grundlagen des Vorgründungsprozesses

Zusammenfassung
Die Literatur unterscheidet verschiedene Wege, die Personen in eine unternehmerische Selbstständigkeit führen können. Eine häufig genutzte Klassifizierung ist die Unterscheidung zwischen „opportunity-motivated entrepreneurship“ und „necessitymotivated entrepreneurship“ (vgl. Freiling 2006, S. 26ff.; Kelley et al. 2011, S. 14).
Mario Geißler

C. Unternehmerische Chancen als Feld der Gründungsforschung

Zusammenfassung
Schon lange wird betont, dass es sich bei der Gründung neuer Unternehmen um ein komplexes Phänomen mit vielen unterschiedlichen Einflussfaktoren handelt (vgl. Gartner 1985). Hierbei wird die Identifikation einer Geschäftschance häufig als entscheidende Phase sowie Wegbereiter im Gründungsprozess dargestellt (Lumpkin, Lichtenstein 2005; Park 2005).
Mario Geißler

D. Unternehmensgründungen im Hochschulumfeld

Zusammenfassung
Aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Stellung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen der meisten entwickelten Länder und der Veränderung hin zum „offenen“ Innovationssystem wird akademischen Unternehmensgründungen eine große Bedeutung im Innovationsprozess beigemessen.
Mario Geißler

E. Modellentwicklung

Zusammenfassung
Den Erkenntnissen aus Kapitel B (S. 9ff.) folgend, handelt es sich bei der Gründung eines Unternehmens um ein bewusstes, absichtsvolles und zielorientiertes Verhalten (vgl. Bird 1988). Bisher wurden bei der Erklärung dieses Verhaltens v.a. Modelle genutzt, die sich an den Ergebnissen von Ajzen (1991), Shapero und Sokol (1982) oder Krueger et al. (2000) orientieren.
Mario Geißler

F. Empirische Untersuchung

Zusammenfassung
Im Anschluss an die theoretische Erarbeitung der einzelnen Modellvariablen und des Gesamtmodells mit seinen Erweiterungen steht im Folgenden die empirische Prüfung im Mittelpunkt. Dafür werden zunächst die methodischen Grundlagen erläutert, bevor die Operationalisierung der einzelnen latenten Konstrukte vorgestellt wird.
Mario Geißler

G. Kritische Würdigung und Implikationen

Zusammenfassung
Das Forschungsziel der Arbeit bestand zum einen in der Beantwortung der Frage, wie und in welchem Ausmaß die Identifikation unternehmerischer Chancen den Vorgründungsprozess bei Studierenden beeinflusst. Zum anderen sollten darauf aufbauend Einflussmöglichkeiten von Hochschulen auf den Vorgründungsprozess von Studierenden analysiert werden.
Mario Geißler

Backmatter

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