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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Zunehmender Konkurrenzdruck, steigende Kosten als Ergebnis steigender Personal-, EDV-und Prozeßaufwendungen und die Forderung des Marktes nach Flexibilität zwingen Unternehmen zu einem effizienteren Einsatz und zur Ausnutzung der bestehenden Potentiale sowie zur Ausschöpfung aller Möglichkeiten zur Rationalisierung.1 Als Maßstab zur Beurteilung und Absicherung der Wettbewerbsposition der Unternehmung wird in Theorie und Praxis zusehends auf die drei kritischen Leistungsdimensionen Kosten, Qualität und Zeit fokussiert.2 Stellenweise wird innerhalb dieser drei für den Unternehmenserfolg kritischen Leistungsdimensionen dem letztgenannten Zeitfaktor eine übergeordnete Bedeutung eingeräumt, so daß Kosten und Qualität in ihrer Bedeutung relativ in den Hintergrund treten.3
Ralf E. Strauß

2. Grundauffassungen des Organizational Learning

Zusammenfassung
Trotz der vielfältigen Beiträge zur Erforschung des Organizational Learning bleibt es oftmals weitgehend unklar, was es für eine Organisation bedeutet zu „lernen“ und welche Haupteinflußgrößen eine lernende Organisation determinieren. In der weiteren Vorgehensweise sollen nach der Erörterung eines grundlegenden Organisationsbegriffs zunächst die verschiedenen und sich teilweise gegenseitig überlappenden Standpunkte und Ansätze zur Beschreibung des individuellen (mikroskopischen) und organisatorischen (makroskopischen) „Lernens“ dargestellt werden, um diese im Anschluß in einen für den weiteren Fortgang wichtigen prozeßorientierten, zyklischen Ansatz einzubinden. Erst eine detaillierte Beschreibung der Vielzahl an einwirkenden Aspekten und Standpunkten des Organizational Learning zwischen Individuen als eigentlichen Trägern der Lernprozesse (individuelles Lernen), Lernen in und von sozialen Systemen (soziales Lernen) als sozialer Zusammenhang des Lernens und schließlich die Beschreibung und Erklärung des Begriffs des organisatorischen Lernens erlaubt eine grundlegende Darstellung und Einordnung sowohl für die weitergehende empirische Untersuchung als auch die formale Modellbildung. Organizational Learning wird hier in Anlehnung an March/Olsen als zyklischer, selbstorganisierender Prozeß zwischen der Mikro- und Makroebene beschrieben, womit der weitergehenden Fragestellung nachzugehen ist, was unter dem Begriff der „Selbstorganisation“ in der betrieblichen Organisation zu verstehen ist. Mit der Darstellung dieser organisationstheoretischen Fragestellung können unmittelbar erste Anknüpfungspunkte zwischen der organisationstheoretischen Betrachtung des Organizational Learning und der Organisationspraxis hergestellt sowie eine kritische Reflexion der in der Literatur vertretenen Standpunkte vorgenommen werden.
Ralf E. Strauß

3. Mikroskopische Determinanten des Organizational Learning

Zusammenfassung
Ausgehend von der Darstellung der Grundauffassungen des Organizational Learning stellt sich die Frage, inwieweit dieser zyklische, selbstorganisierende Prozeß zwischen der mikros- und makroskopischen Ebene mit Daten aus der Unternehmenspraxis empirisch untersucht werden kann. Ziel der empirischen Untersuchung mit einem Untersuchungsdesign, der Datenerhebung und der abschließenden Darstellung der statistischen Ergebnisse ist es damit, die bisherigen Überlegungen zu überprüfen, zu präzisieren und durch empirische Belege zu ergänzen.
Ralf E. Strauß

4. Vorschlag einer Modellierung des Organizational Learning-Prozesses

Zusammenfassung
Ausgehend von der vorgestellten Formulierung von Organizational Learning als zyklischen, selbstorganisierenden Prozeß läßt sich annehmen, daß die Existenz nichtlinearer Rückkoppelungen horizontaler als auch vertikaler Natur zu besonderen Entwicklungen dieses Lernprozesses zwischen der mikroskopischen und makroskopischen Ebene führen. Für ein Modell, das die Entwicklung dieses Prozesses beschreiben und erklären helfen soll, ergibt sich hieraus die Anforderung, daß innerhalb der Modellierung des dynamischen organisatorischen Lernprozesses ebenfalls die beschriebenen Zyklusdeterminanten und Charakteristika dieses Prozesses möglichst weitgehend einzubeziehen sind.
Ralf E. Strauß

5. Bewertung und Schlußfolgerungen

Zusammenfassung
Neben der empirischen Untersuchung und der Motivierung des Mastergleichungsansatzes zur Modellierung des Organizational Learning-Prozesses soll im folgenden gleichwohl kritisch auf die Begrenzungen sowie die zukünftig notwendigen und prinzipiell möglichen Erweiterungen sowohl von Empirie als auch der Modellierung für den Forschungsbereich des Organizational Learning reflektiert werden. Ein Großteil der hier aufgeworfenen grundsätzlichen Problemstellungen betrifft gleichermaßen die empirische Untersuchung als auch den formalen Ansatz.
Ralf E. Strauß

6. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit war die Erkenntnis, daß die Auseinandersetzung mit dem Untersuchungsgegenstand des Organizational Learning in der Literatur nach wie vor eine ganze Reihe von Fragestellungen und Problemen aufwirft. Beispiele für derartige Fragestellungen sind die unterschiedlichen Perspektiven eines „organisatorischen Lernens“, die Möglichkeiten zur informationstechnischen Unterstützung und Förderung lernender Organisationen, ein adäquates empirisches Untersuchungsdesign zur Operationalisierung und Spezifizierung der mikroskopischen Ebene sowie die Entwicklung einer geeigneten dynamischen Modellierungsmethode. In der klassischen Organisationstheorie sind diese Problemfelder bislang sowohl theoretisch als auch methodisch nur unzureichend aufgearbeitet worden. Ziel der Arbeit war es daher, auf der organisationstheoretischen Seite ergänzende Ansatzpunkte und Aussagen in bezug auf die Perspektiven des zyklischen, selbstorganisierenden Organizational Learning-Prozesses zu entwickeln und gleichzeitig auf der informationstechnischen Seite Möglichkeiten zur Gestaltung und Förderung lernender Organisationen anhand von I&K-Systemen aufzuzeigen, auf der empirischen Seite ein (mikroskopisches) Untersuchungsdesign zu entwikkeln und auf diesem Wege die vorgestellten Überlegungen mit Daten aus der betrieblichen Gestaltungspraxis anzureichern sowie schließlich auf der methodischen Seite mit Hilfe des Mastergleichungsansatzes der Synergetik einen geeigneten Modellierungsansatz vorzuschlagen.
Ralf E. Strauß

7. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Ralf E. Strauß

Backmatter

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