Determining the Value of Universal Basic Income
Political Feasibility, Ecological Impact, Economic Realities, and Research Methodologies
- Open Access
- 2026
- Open Access
- Buch
- Herausgegeben von
- Roberto Merrill
- Catarina Neves
- Buchreihe
- Exploring the Basic Income Guarantee
- Verlag
- Springer Nature Switzerland
Über dieses Buch
Über dieses Buch
This open access volume connects the moral arguments for universal basic income (UBI) with the empirical evidence from recent experiments focused on UBI. Examining the costs and benefits associated with UBI, the book bridges the gap between the moral arguments for UBI and the empirical evidence from international UBI experiments. The resulting text will help readers evaluate the viability of UBI as a sustainable policy solution.
With contributions from economists, philosophers, sociologists, and more, the book highlights different models for UBI and examines the trade-offs involved. Chapters investigate the long-term impacts of UBI on labor markets, social cohesion, and institutional trust. By integrating empirical evidence with ongoing moral debates, the book analyzes the potential of UBI.
The volume includes detailed studies of UBI experiments conducted in the US, Europe, and other regions. Contributors analyze the wide range of outcomes, such as changes in work hours, educational achievements, caregiving activities, stress levels, hospitalization rates, food security, crime rates, and adolescent behavior. Chapters explore the ecological impacts of UBI, considering how it might affect consumption patterns and contribute to a just ecological transition. This multidisciplinary approach provides a balanced examination of UBI from multiple perspectives.
Determining the Value of Universal Basic Income provides insights into the financial costs and benefits of UBI, its effects on various social indicators, and its potential to foster a more equitable society. Readers will gain a deep understanding of the economic, social, and ecological implications surrounding UBI.
Inhaltsverzeichnis
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Chapter 1. Introduction
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieser Sammelband vertieft sich in die vielschichtige Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen (BGE), einen Vorschlag, der für universelle, bedingungslose Geldtransfers an alle Bürger eintritt. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Der erste untersucht die ökologischen und moralischen Dimensionen des BGE, während der zweite seine politische Machbarkeit und methodischen Herausforderungen behandelt. Zu den zentralen Schwerpunkten zählen die Frage, ob ein BGE eine wirksame Umweltpolitik sein kann, die Lehren aus globalen Experimenten wie den Pilotprojekten Finnlands und Kenias und die oft übersehenen unbeabsichtigten Folgen derartiger Maßnahmen. Die Beiträge untersuchen, wie das BGE eine Wirtschaft nach dem Wachstum fördern könnte, indem es die Ungleichheit verringert und nachhaltige Lebensstilentscheidungen ermöglicht. Sie prüfen auch die Finanzierungsmechanismen wie Kohlenstoffdividenden und die politischen Hürden, die die Verabschiedung des BGE bestimmen könnten. Der Band vereint verschiedene Perspektiven - von Philosophie bis Ökonomie - und beleuchtet die Spannungen zwischen idealistischen Visionen und praktischen Realitäten. Für Fachleute, die die Rolle des BGE bei der Bewältigung gegenwärtiger Krisen verstehen wollen, bietet dieses Buch eine kritische, evidenzbasierte Grundlage für die Bewertung seines Potenzials als transformatives politisches Instrument.KI-Generiert
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AbstractThe idea of Unconditional Basic Income has experienced a surge in popularity in recent years (Van Parijs, 1995, 2003; Birnbaum, 2012; Noguera et al., 2013; Widerquist, 2013, 2017; Van Parijs & Vanderborght, 2017). This is fuelled by the growing awareness of the challenges posed by inequality, automation, climate change, and the limitations of current social welfare systems. A UBI is thus offered as an alternative that can help solve these global issues (Zelleke, 2005; Van Parijs, 2013; Merrill et al., 2019; Pinto, 2020; Langridge et al., 2023). This edited book features recent work on some normative and empirical debates about Unconditional Basic Income. It draws from several disciplines, with contributions from philosophy, political science, and economics, while exploring UBI’s potential to reshape the political, economic, and ecological landscape of the twenty-first century. -
Ecological and Moral Dimensions of Basic Income
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Frontmatter
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Chapter 2. The Moral-Ecological Case for Basic Income: Changing Minds and Hearts
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel vertieft die moralisch-ökologischen Argumente für ein allgemeines Grundeinkommen (BGE) und argumentiert, dass es unverzichtbar ist, um einen radikalen Übergang zu einer Postwachstumswirtschaft voranzutreiben - einer Wirtschaft, die ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit über endloses Wirtschaftswachstum stellt. Die Diskussion beginnt mit der Infragestellung des Paradigmas des wahllosen Wirtschaftswachstums, das als einer der Hauptantriebskräfte für Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit identifiziert wird. Ausgehend von der ökologischen Ökonomie führt der Text Konzepte wie Standardokonomie und Degrowth ein und betont die Notwendigkeit, innerhalb planetarischer Grenzen zu bleiben und gleichzeitig den Wohlstand umzuverteilen, um Armut und Ungleichheit zu bekämpfen. Das Argument verlagert sich dann auf die moralischen Dimensionen des BGE und untersucht, wie es größere Freiheit fördern, die Dominanz auf den Arbeitsmärkten verringern und Aktivitäten außerhalb des Marktes wie Pflegearbeit und gemeinschaftliches Engagement unterstützen kann. Ein einzigartiger Schwerpunkt liegt auf der moralisch-ökologischen Logik des BGE, indem indigenes Wissen und westliche Moralphilosophie integriert werden, um sein Potenzial zur Abstimmung wirtschaftlicher Sicherheit mit ökologischer Verantwortung hervorzuheben. Das Kapitel untersucht auch Beispiele aus der realen Welt, wie das brasilianische Bolsa-Verde-Programm, das zeigt, wie BGE die Entwaldung verringern und gleichzeitig die Armut lindern kann. Schließlich skizziert er Strategien zur Förderung des BGE und des sozial-ökologischen Übergangs, einschließlich politischer Mobilisierung, kommunalem Dialog und der Nutzung gelebter Erfahrungen von BGE-Piloten, um öffentliche und politische Unterstützung aufzubauen. Die übergeordnete Botschaft ist klar: BGE ist nicht nur ein politisches Instrument, sondern eine transformative Kraft, die Volkswirtschaften und Gesellschaften umgestalten kann, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen.KI-Generiert
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AbstractThis chapter draws connections between evidence-based arguments (including the ‘green’ argument) for basic income found in academic research and policy literature, and morally grounded arguments for basic income that can be grounded in philosophy and ethics. The former body of literature makes rational appeals designed to change ‘minds’. The latter set of arguments can be deployed to change ‘hearts’—that is, to appeal to human emotions and strongly held moral convictions that can move us to action (while at the same time making rational sense to us). The chapter draws from both Western moral philosophy (including practical reasoning in the pursuit of human flourishing, radical egalitarianism, reciprocity, and intergenerational justice) and Indigenous knowledges, to argue that changing both minds and hearts is necessary if we are to achieve the adoption of basic income. This achievement could, in turn, provide a path to a post-growth economy that is just and redistributive, which is arguably necessary if we are to adequately address environmental threats, including the climate emergency. -
Chapter 3. The Environmental Value of Unconditional Basic Income Policies
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieser Artikel untersucht, wie die Politik des bedingungslosen Grundeinkommens (UBI) Umweltkrisen bewältigen könnte, indem sie zwei reale Fälle analysiert: Alaskas Permanente Fondsdividende (PFD) und Brasiliens Maricá Citizen Basic Income (CBI). Die Diskussion beginnt mit der Festlegung der Dringlichkeit ökologischer Herausforderungen und der Einführung des BGE als potenzielles politisches Instrument zur Eindämmung von Nachhaltigkeitsdefiziten. Anschließend untersucht der Text die theoretischen Grundlagen des BGE und unterscheidet zwischen ökologischen und ökologischen Ansätzen der Nachhaltigkeit. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Entwicklung eines Sechs-Säulen-Analyserahmens zur Bewertung der BGE-Politik, einschließlich Finanzierungsmechanismen, politischer Gründe, produktivistischer Auswirkungen, ergänzender politischer Strategien, republikanischer Freiheit und regionaler Kreislaufwirtschaften. Das Rahmenwerk wird auf Alaskas PFD und Maricás CBI angewendet und offenbart krasse Unterschiede in ihrer ökologischen Ausrichtung. Alaskas Politik, die durch Öleinnahmen finanziert wird, verstärkt produktivistische Tendenzen, ohne den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu bremsen, was zu einem schwachen Umwelt-BGE führt. Im Gegensatz dazu integriert Maricás CBI, obwohl auch ölfinanziert, grüne Wachstumsinitiativen wie CO2-Gutschriften, lokale Landwirtschaft und öffentliche Verkehrsmittel und positioniert es als stärkeres Umwelt-BGE. Der Artikel schließt mit einer Diskussion der allgemeineren Auswirkungen des BGE auf den grünen Wandel und betont die Notwendigkeit innovativer Finanzierungsmechanismen, der Entkommerzialisierung von Dienstleistungen und der Integration in grüne Strategien, um ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen. Sie unterstreicht auch das Spannungsverhältnis zwischen den normativen Bestrebungen für postproduktivistische Gesellschaften und den praktischen Realitäten aktueller BGE-Implementierungen und bietet eine nuancierte Perspektive, wie sich BGE entwickeln könnte, um sowohl sozioökonomische Gerechtigkeit als auch Umweltziele zu unterstützen.KI-Generiert
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AbstractThis chapter analyses how two Basic Income policies (Alaska’s Permanent Fund Dividend and Maricá’s Citizen Basic Income) impact environmental/ecological perspectives. Firstly, the chapter addresses whether UBI can be considered an environmental policy, discussing productivism, green republicanism, and economic development. Subsequently, the author devises a framework to analyse the green element of UBI policies, consisting of six pillars: (i) the form of funding of the UBI, (ii) policy rationale (i.e., the governmental objectives that guided the policy’s implementation), (iii) the impact on the productivist perspective (work and consumerism) at the individual and collective levels, (iv) other public policies that accompanied the UBI with a more green-oriented focus, (v) the concern for economic freedom and democratic inclusion (republicanism) combined with other public policies, (vi) the circular-regionalist focus. Finally, each UBI policy (Alaska and Maricá) is addressed separately in light of this framework, according to which the environmental and ecological aspects of each selected policy are considered. The cases show environmental alignment according to Dobson’s concept of environmentalism. The chapter concludes by arguing that Maricá’s basic income represents a more robust UBI policy from an environmental standpoint. -
Chapter 4. Is the Strong Ecological Argument for Basic Income a Strong Argument for Basic Income?
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel untersucht kritisch die ökologischen Argumente für ein Grundeinkommen (BGE) und unterteilt es in zwei unterschiedliche Argumente: einen minimalistischen Ansatz, der sich auf durch Kohlenstoffpreise finanzierte Kohlenstoffdividenden konzentriert, und ein maximalistisches Argument, das für eine vollständige BGE als eigenständige ökologische Politik eintritt. Die minimalistische Perspektive untersucht, wie Kohlenstoffdividenden - verteilt als partielle BI - die Emissionen verringern könnten, indem Anreize für einen kohlenstoffärmeren Verbrauch geschaffen und gleichzeitig regressive Steuerlasten angegangen werden. Aus Pilotprojekten wie dem indischen BI-Experiment geht hervor, dass selbst bescheidene Geldtransfers zu einer deutlichen Verringerung der Armut führen können, obwohl die globale CO2-Bepreisung allein eine vollständige BI in einkommensstarken Ländern möglicherweise nicht finanzieren kann. Das maximalistische Argument jedoch verknüpft die BI direkt mit Klimagerechtigkeit und argumentiert, dass die Verringerung der Einkommensungleichheit für die Senkung der Emissionen unverzichtbar ist, da die reichsten 10% für fast die Hälfte der weltweiten Kohlenstoffemissionen verantwortlich sind. In diesem Kapitel geht es um die Durchführbarkeit einer vollständigen BI durch progressive Besteuerung, Vermögenssteuern und internationale Transfers, während gleichzeitig Bedenken hinsichtlich politischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Anreize berücksichtigt werden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Potenzial der BI, Arbeitszeitverkürzung und Arbeitsteilung zu ermöglichen, wodurch die konsumgetriebenen Emissionen gesenkt werden könnten, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen. Der Text stellt die BI auch in Kontrast zu anderen Strategien wie Lohnsubventionen oder obligatorischen WTR und hebt ihren einzigartigen Vorteil bei der Förderung der Flexibilität des freiwilligen Arbeitsmarktes hervor. Darüber hinaus wird die Degrowth-Debatte in Angriff genommen, wobei hinterfragt wird, ob die BI von Natur aus mit post-wachstumsorientierten Volkswirtschaften in Einklang steht oder ob sie mit anhaltendem (aber transformiertem) Wirtschaftswachstum koexistieren kann. Durch die Synthese empirischer Forschung, politischer Modellierung und normativer Argumente bietet dieses Kapitel eine Roadmap dafür, wie BI in umfassendere Strategien zur Eindämmung des Klimawandels integriert werden könnte, während ungelöste Herausforderungen wie Finanzierungsmechanismen, globale Gerechtigkeit und das Gleichgewicht zwischen Konsumreduzierung und wirtschaftlicher Stabilität anerkannt werden.KI-Generiert
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AbstractThere are, broadly speaking, two types of arguments connecting universal basic income (BI) to ecological purposes. The first, “minimalist”, ecological argument is an argument for carbon dividends. Carbon dividends are per capita cash payments distributed periodically to everyone from the revenue from carbon pricing, either carbon taxation or a carbon cap with an auction of emission permits. Carbon pricing is essential for meeting internationally agreed upon climate mitigation goals. Using most of the proceeds for dividends is crucial for rectifying the otherwise unjust effects of a regressive tax, and for making a steadily rising carbon price politically feasible. Thus, the minimalist ecological argument for BI is a strong argument. However, carbon pricing can yield at most a partial BI, insufficient for basic needs. The second argument, the strong or “maximalist” ecological argument, concludes that a full BI funded from sources in addition to carbon pricing can or will have positive ecological effects. The minimalist argument has been widely discussed, has many supporters, and is a strong argument. The maximalist argument has received less attention. This chapter focuses on the maximalist argument, evaluating its premises, including that a BI will facilitate a post-growth economy by freeing people to spend more time in less carbon-intensive activity, by facilitating work-time reduction and work sharing, and by reducing inequality. The initial hypothesis is that the maximalist argument is weaker than the minimalist argument. This is partly because some of the maximalist premises support egalitarian redistribution but not specifically in the form of basic income, and partly because some claims about alleged effects need further empirical support. The argument could be strengthened by making the case for BI over other forms of egalitarian redistribution and by empirical research on the ecological effects of BI.
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Political Feasibility and Global Perspectives
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Frontmatter
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Chapter 5. Do Side Effects Matter?
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel seziert das kritische, aber oft vernachlässigte Thema unbeabsichtigter Folgen in der öffentlichen Politik und argumentiert, dass politische Strategien nicht nur auf ihre beabsichtigten Ergebnisse, sondern auch auf ihre schrägen Auswirkungen überprüft werden müssen. Darin werden Jeremy Benthams Konzept schräger Absichten und die Doktrin des doppelten Effekts als Rahmen für das Verständnis von Verantwortung in der politischen Entscheidungsfindung eingeführt, wo vorhersehbare, aber unbeabsichtigte Folgen die politischen Entscheidungsträger noch immer zur Rechenschaft ziehen können. Die Diskussion erstreckt sich auf Beispiele aus der realen Welt, wie etwa die Gesundheits- und Sozialpolitik in den USA, wo Nebenwirkungen wie höhere unversicherte Sätze oder die Sozialfalle die Komplexität der politischen Umsetzung offenbaren. Das Kapitel wendet diese Rahmenbedingungen dann auf die kontroverse Debatte über Grundeinkommen an und stellt die Frage, ob eine solche Politik die Armut wirklich verringert oder sie unbeabsichtigt durch unvorhergesehene Mechanismen wie Arbeitsmarktverzerrungen oder soziale Ausgrenzung fortsetzt. Durch die Untersuchung des Zusammenspiels zwischen direkten und schrägen Effekten unterstreicht der Text die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Politikbewertung - einer Bewertung, die potenzielle negative Ergebnisse vor der Umsetzung antizipiert und abmildert. Für Fachleute, die sich mit den Feinheiten der Sozialpolitik auseinandersetzen, bietet dieses Kapitel eine überzeugende Erinnerung: Bei der Verfolgung gesellschaftlicher Ziele steckt der Teufel oft im Detail des Unbeabsichtigten.KI-Generiert
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AbstractSocial research is often needed when a new public policy is being proposed. To decide if a policy is to be recommended, we need first to put forward the goals the policy is trying to achieve and then evaluate if it is likely that such a policy will indeed accomplish those goals. In this chapter it is argued that beyond assessing the efficacy of the policy to achieve its intended goals, we also need to ask if there are unintended consequences of the policy, especially if those consequences are antithetical to the expressed goal the policy is trying to achieve. When evaluating a policy, we need to see if it will do what it proposes and if it has any other foreseeable but unintended consequences or results that directly oppose that policy’s intended consequences. If this turns out to be the case, then the policy may be problematic. To apply this to basic income policies, we must first be clear about the intended effects of implementing Basic Income. This is particularly problematic in the case of Basic Income. Some have wanted Basic Income to eliminate social security, while others think it is a way to solve problems regarding automation and so on. However, one effect seems to be intended by all proponents: to end or significantly reduce poverty. If this is so, research on Basic Income should look into the possibility that it may not reduce poverty. To evaluate this, we need to define poverty and then see if the policy has the potential to create rather than reduce poverty as a side effect of its application. If this is so, the policy is problematic, and more work is needed to implement it with good results. -
Chapter 6. Sharing Stories: Advancing Narrative Methodology for Basic Income Research
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel stellt die passive Rezeption von Narrativen in der Grundeinkommensforschung in Frage und führt das Dillon-Craig-Rahmenwerk ein, um sich aktiv mit Geschichten als dynamischen Werkzeugen für politische Analysen auseinanderzusetzen. Es untersucht vier entscheidende Funktionen von Narrativen: die Schaffung neuer Perspektiven, die Identifizierung unbedachter kollektiver Identitäten, die Erweiterung empirischer Modelle und die Vision zukünftiger gesellschaftlicher Strukturen. Anhand anschaulicher Beispiele aus indigenen Gemeinschaften Kanadas veranschaulicht der Text, wie Geschichten übersehene Realitäten enthüllen - wie etwa die vielfältigen Bedürfnisse abgelegener Bevölkerungen oder die tief verwurzelte Bedeutung der Unabhängigkeit für marginalisierte Gruppen. Sie kritisiert traditionelle Ansätze, die sich ausschließlich auf Umfragen oder Fokusgruppen stützen, und plädiert stattdessen für eine multidisziplinäre Synthese von Narrativen, einschließlich Interviews, Memoiren und sogar Fiktionen. Das Kapitel zeigt, wie aktives Geschichtenhören Verzerrungen in bestehenden Modellen aufdecken kann, wie etwa die falschen Vorstellungen über den Substanzverbrauch während der Einkommensstützung bei Pandemien, und unterstreicht die dringende Notwendigkeit kulturell sensibler politischer Rahmenbedingungen. Durch die Integration qualitativer Erkenntnisse mit quantitativer Forschung bietet der Text eine transformative Methodik, um die Grundeinkommensdebatte neu zu gestalten und sie inklusiver und ansprechbarer für Komplexitäten der realen Welt zu machen. Für Forscher und politische Entscheidungsträger verspricht dieser Ansatz, versteckte Wahrheiten aufzudecken und innovative Lösungen für drängende soziale Herausforderungen zu inspirieren.KI-Generiert
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AbstractThis chapter demonstrates how basic income researchers can advance an iterative narrative methodology that allows researchers to understand how particular criticisms of basic income can persist even in the face of empirical evidence to the contrary and, perhaps more importantly, open up new research questions and new policy formulations that address important but unarticulated considerations. Social scientists have long recognized that narratives are integral to policy analysis, shaping the ways that empirical models are used and results disseminated to target audiences. Narratives are collected as part of policy analysis through polls, interviews and focus groups, and those advocating for policy change recognize the importance of framing, language and metaphor. Virtually every basic income experiment, pilot or demonstration project collects participant “stories” that are subsequently used to provide evidence of the impact of basic income, which are then augmented by filmmakers, advocates and journalists keen to disseminate “visual” narratives. In all these cases, however, less attention has been paid to the ways in which people listen and engage with narratives. Claire Craig and Sarah Dillon have attempted to challenge this complacency, setting out a systematic framework of storylistening in policy analysis that articulates four functions that stories can play: creating new points of view; understanding relevant identities; expanding the range of models available; and supporting new “anticipations” of the future. Storylistening, they claim, is less about creating empathy for participants among those who hear stories or avoiding negative responses to particular language than it is part of the collective and cognitive process of making sense of policy in a complex and uncertain world. This chapter builds on the Craig-Dillon framework and applies it to the issue of basic income in an uncertain world. -
Chapter 7. One Size Does Not Fit All: Universal Basic Income and Country Context
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel vertieft sich in die komplexe und oft polarisierende Debatte um das Allgemeine Grundeinkommen (BGE), einen politischen Vorschlag, der in den letzten Jahrzehnten erheblich an Zugkraft gewonnen hat. Es beginnt damit, die historischen Wurzeln des BGE zu verfolgen, von seinen philosophischen Ursprüngen in den Werken von Thomas Paine und John Stuart Mill bis zu seinem modernen Wiederaufleben inmitten von Debatten über Automatisierung, Ungleichheit und wirtschaftliche Sicherheit. Anschließend seziert das Kapitel die Hauptargumente für und gegen ein BGE und untersucht sein Potenzial zur Verringerung der Armut, zur Verbesserung der Flexibilität des Arbeitsmarktes und zur Förderung der sozialen Gerechtigkeit, während es zugleich auf Kritik in Bezug auf Arbeitsanreize, haushaltspolitische Nachhaltigkeit und politische Machbarkeit eingeht. Ein kritischer Schwerpunkt wird auf die Rolle des Länderkontexts gelegt, wobei das Kapitel untersucht, wie Arbeitsmarktstrukturen, Finanzierungsmechanismen und politische Ökonomien die Lebensfähigkeit der Umsetzung des BGE beeinflussen. Durch eine detaillierte Überprüfung globaler Experimente - darunter das kanadische Mincome-Projekt, Finnlands BGE-Studie, Alaskas Permanente Fondsdividende und Pilotprogramme in Entwicklungsländern wie Namibia und Indien - beleuchtet das Kapitel die vielfältigen Ergebnisse von BGE-Programmen und die Lehren, die sie für die zukünftige Politikgestaltung bieten. Der empirische Abschnitt des Kapitels stellt eine vergleichende Analyse der europäischen Länder dar, wobei Indikatoren wie aktive Bevölkerungsraten, Arbeitslosenquoten, Staatsverschuldung und Gewerkschaftsdichte herangezogen werden, um zu ermitteln, welche Nationen BGE am ehesten und am wenigsten erfolgreich umsetzen werden. Die Ergebnisse stellen herkömmliche Typologien von Wohlfahrtsstaaten in Frage und zeigen, dass die Realisierbarkeit eines BGE nicht auf bestimmte Wirtschaftsmodelle beschränkt ist, sondern von einem nuancierten Zusammenspiel struktureller und zyklischer Faktoren abhängt. Das Kapitel schließt mit explorativen Einsichten in die idealen Länderprofile für Experimente mit BGE, wobei die Notwendigkeit einer erfolgreichen Replikation mit dem Potenzial für transformative Auswirkungen abgewogen wird. Unabhängig davon, ob Sie Politiker, Forscher oder Fürsprecher sind, bietet dieses Kapitel eine rigorose, evidenzbasierte Untersuchung der Versprechen und Fallstricke des BGE, die Sie mit dem Wissen ausstattet, sein Potenzial in Ihrem eigenen Kontext kritisch zu bewerten.KI-Generiert
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AbstractDistributional issues have marked the agenda after the Great Recession. Is unconditional basic income (UBI) a panacea for redistribution? Its supporters cite redistribution issues, ending poverty, social justice, economic security, labour market flexibility, individual freedom, and autonomy as justifications to support UBI. In contrast, its detractors point out that people may be less available to work, UBI has unsustainable financial costs, and some people will be worse off after the change. What argument prevails is an empirical question. In contrast to purely unilateral, theoretical or ideological stances, we follow Aerts et al. (Journal of Social Policy, 1–23, 2023), who stress that outcomes will depend on the “level, design and context”. Our approach is empirical, and we focus on addressing the issue of context. We select indicators and contrast their relative positions to identify which countries would be more politically feasible for implementing UBI programmes. Our explorative multi-indicator analysis finds the usual suspects as the best performers, but traditional country blocks typologies (e.g. Esping-Andersen, The three worlds of welfare capitalism. Princeton University Press, 1990) do not hold. Finland was an average candidate to experiment with UBI, with a lower probability of succeeding. Portugal is a worse candidate than Finland, while Switzerland is better for its hypothetical implementation. However, the ideal country profile depends on whether the objective is to maximise the success of the experience or the success of replication. Being an average candidate is not necessarily bad for experimentation, as it faces more real problems and increases the chances of replication than the ideal candidate. Still, it reduces the likelihood of success of the experiment. The choice of indicators and the time of measurement need to be cautious, as different indicators or periods of crisis or boom alter the rankings between countries. A consolidated choice of indicators is necessary for the robustness of results. -
Chapter 8. Beyond the Prototype, Towards the Varieties of Basic Income Experiences
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel vertieft die komplexen Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung eines Universellen Grundeinkommens (BGE) auf nationaler Ebene und geht dabei über die Beschränkungen lokaler Piloten hinaus. Zunächst wird die finanzielle Machbarkeit von BGE untersucht, die Brutto- und Nettokosten von Prototyp-BGE-Modellen denen von NIT-Programmen gegenübergestellt und aufgezeigt, wie Steuerstrukturen die empfundene Erschwinglichkeit erheblich verändern können. Die Diskussion verlagert sich dann auf die politischen und administrativen Hürden der Integration des BGE in die bestehenden Wohlfahrtssysteme und betont die Notwendigkeit, die BGE-Prinzipien mit den aktuellen Steuer- und Transferrahmen in Einklang zu bringen, um die politische Lebensfähigkeit zu gewährleisten und das Stigma zu verringern. Ein zentraler Schwerpunkt ist der Ansatz "Targeting innerhalb des Universalismus", der finanzielle Sicherheit auf breiter Basis mit gezielter Unterstützung benachteiligter Gruppen verbindet, veranschaulicht durch Beispiele aus der realen Welt wie den USA. Ausweitung der Steuergutschriften für Kinder während der COVID-19-Pandemie. Das Kapitel untersucht auch, wie das BGE mit bestehenden sozialen Sicherheitsnetzen wie SNAP, SSI und TANF interagiert und plädiert für die Abschaffung ineffektiver Programme wie TANF, während die Stärken anderer genutzt werden. Schließlich legt sie einen detaillierten Vorschlag zur Umsetzung eines BGE-ähnlichen Programms in den USA vor. Indem man den Standardabzug in eine rückzahlbare Steuergutschrift umwandelt, bietet man einen politisch verträglichen Weg in Richtung finanzieller Sicherheit, Arbeitsanreize und wirtschaftlicher Stabilisierung. Die Analyse schließt mit einem Fahrplan zur Anpassung des BGE an unterschiedliche nationale Kontexte, der sicherstellt, dass es die einzigartigen sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnisse jedes Landes erfüllt.KI-Generiert
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AbstractThis chapter examines the financial feasibility and strategies for implementing Universal Basic Income (UBI), arguing for a departure from the divide between typical UBI models and Negative Income Tax (NIT) frameworks. While basic income experiments show promise, they have limitations for national implementation. The success of a nationwide UBI depends not only on positive pilot program metrics but also on how it integrates with existing systems and interacts with other programs, which is critical for building a reliable income security system and gaining broad political support. The author proposes a feasible basic income program for the United States that transforms the federal income tax standard deduction into a refundable credit benefiting the poorest populations, along with expanding the refundable Child Tax Credit during the COVID-19 pandemic. The U.S. experience with the Child Tax Credit shows that tax credit programs can effectively administer monthly cash payments, though challenges exist in identifying non-filers. Overall, this chapter emphasizes that a basic income program should build on existing strengths, address gaps, and be adaptable to specific social, economic, and institutional contexts. This approach allows for the integration of a basic income program to vary from one country to another while aiming to provide UBI experiences across different nations to ensure financial security for all. -
Chapter 9. Conclusion
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenTauchen Sie ein in eine bahnbrechende Untersuchung, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ein Katalysator für ökologische Nachhaltigkeit sein kann. Dieser Sammelband seziert drei zentrale Fragen: Kann BGE eine grüne Politik sein? Kann sie mit dem Deswachstum in Einklang gebracht werden? Und ist ein grüner Übergang politisch machbar? Der erste Teil des Buches behandelt diese Fragen anhand von Beiträgen aus Philosophie, Politikwissenschaft und Ökonomie und enthüllt, wie sich BGE mit Wachstumsdebatten und Umweltpolitik überschneidet. Autoren wie James P. Mulvale, Thiago Souza und Michael W. Howard stellen die gängige Meinung in Frage und argumentieren, dass die ökologischen Auswirkungen des BGE zwar ungewiss bleiben, es aber Potenzial als Instrument zur Arbeitszeitverkürzung, zur Neugestaltung von Produktionsentscheidungen und zur Bekämpfung globaler Ungleichheiten birgt. Sie beleuchten jedoch auch kritische Zielkonflikte - wie die Spannung zwischen dem bedingungslosen Charakter des BGE und der Notwendigkeit eines nachhaltigen Konsums oder die Herausforderungen bei der Finanzierung globaler Transfers in einem Dewachstumsszenario. Der zweite Teil konzentriert sich auf Methodik und politische Machbarkeit und bietet pragmatische Ratschläge für die Gestaltung von BGE-Piloten und -Strategien. Die Kapitel betonen die Bedeutung von Kontext, Inklusivität und unbeabsichtigten Folgen und drängen die Leser, sozioökonomische Indikatoren, marginalisierte Stimmen und die Risiken zu berücksichtigen, schräge Effekte zu übersehen. Gemeinsam zeichnen diese Einsichten ein differenziertes Bild von der Rolle des BGE in einem grünen Wandel und zeigen es sowohl als potenzielle Lösung als auch als komplexe, sich weiterentwickelnde Debatte auf. Für jeden, der in die Zukunft von Wohlfahrt, Ökologie oder wirtschaftlicher Gerechtigkeit investiert, bietet dieser Band eine Roadmap zur Bewältigung einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit.KI-Generiert
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AbstractIn the introduction to this edited volume, we summarize the contribution of each chapter, and make a proposal for how to read the volume. This edited book features recent work on some pressing normative and empirical debates about Unconditional Basic Income. It draws from several disciplines, with contributions from philosophy, political science and economics. Divided into two parts, the first one, entitled Ecological and Moral Dimensions of Basic Income, features contributions which engage with the fundamental question of whether an unconditional basic income can be compatible with the demands of the ecological crisis. Interestingly, while taking different approaches and having fundamentally different goals, the three chapters all delve around the notion of degrowth, a debate that has exploded, since the 2010s. Those, the three chapters help us navigate the question of whether a UBI can be a green policy, and whether it is an important tool for a society striving to move beyond growth. The second part of this volume, entitled Political Feasibility and Global Perspectives, features the additional four chapters of the edited volume. These chapters provide insights into methodological issues that are of relevance for any contemporary discussion around UBI experiments or its policy adoption. Three major methodological advices can be drawn out from these contributions. The first, argues for diversity in the voices that participate both in debates, experiments and policy work for basic income. The second methodological insight has to do with the importance of context, both when designing experiments, but also when assessing and judging their results. Finally, the third methodological advice is for UBI debates to take into consideration issues related to political feasibility, to avoid misjudgements on both the desirability of UBI, but also its probability of being implemented as a stable policy in the future. This edited volume’s two-part structure can feel challenging to navigate, as if two distinct sets of claims, arguments and proposals are put forth in the seven chapters comprising the book. And while there are certainly more commonalities found in the chapters within each section, and thus readers can choose to focus on one of the sections, given their interests, taking the findings of the volume together can prove to be helpful, namely, in highlighting potential new research pathways for discussions around basic income.
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- Titel
- Determining the Value of Universal Basic Income
- Herausgegeben von
-
Roberto Merrill
Catarina Neves
- Copyright-Jahr
- 2026
- Verlag
- Springer Nature Switzerland
- Electronic ISBN
- 978-3-032-04004-6
- Print ISBN
- 978-3-032-04003-9
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-032-04004-6
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