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Determining the Value of Universal Basic Income

Political Feasibility, Ecological Impact, Economic Realities, and Research Methodologies

  • Open Access
  • 2026
  • Open Access
  • Buch

Über dieses Buch

Dieser Open-Access-Band verbindet die moralischen Argumente für ein allgemeines Grundeinkommen (BGE) mit den empirischen Beweisen aus jüngsten Experimenten, die sich auf BGE konzentrierten. Das Buch untersucht Kosten und Nutzen des BGE und schlägt eine Brücke zwischen den moralischen Argumenten für das BGE und den empirischen Beweisen aus internationalen BGE-Experimenten. Der daraus resultierende Text wird den Lesern helfen, die Tragfähigkeit des BGE als nachhaltige politische Lösung zu bewerten. Mit Beiträgen von Ökonomen, Philosophen, Soziologen und anderen beleuchtet das Buch verschiedene Modelle für ein BGE und untersucht die damit verbundenen Zielkonflikte. Die Kapitel untersuchen die langfristigen Auswirkungen des BGE auf die Arbeitsmärkte, den sozialen Zusammenhalt und das institutionelle Vertrauen. Durch die Integration empirischer Belege in laufende moralische Debatten analysiert das Buch das Potenzial des BGE. Der Band enthält detaillierte Studien zu BGE-Experimenten, die in den USA, Europa und anderen Regionen durchgeführt wurden. Die Beiträge analysieren die breite Palette der Ergebnisse, wie Änderungen der Arbeitszeiten, Bildungserfolge, Pflegetätigkeiten, Stressniveaus, Krankenhausaufenthalte, Ernährungssicherheit, Kriminalitätsraten und das Verhalten von Jugendlichen. Die Kapitel untersuchen die ökologischen Auswirkungen des BGE und überlegen, wie es die Konsummuster beeinflussen und zu einem gerechten ökologischen Wandel beitragen könnte. Dieser multidisziplinäre Ansatz bietet eine ausgewogene Betrachtung des BGE aus mehreren Perspektiven. Die Bestimmung des Wertes des allgemeinen Grundeinkommens bietet Einblicke in die finanziellen Kosten und Nutzen des BGE, seine Auswirkungen auf verschiedene soziale Indikatoren und sein Potenzial, eine gerechtere Gesellschaft zu fördern. Die Leser werden ein tiefgreifendes Verständnis der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen des BGE erhalten.

Inhaltsverzeichnis

  1. Chapter 1. Introduction

    • Open Access
    Roberto Merrill, Catarina Neves
    Dieser Sammelband vertieft sich in die vielschichtige Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen (BGE), einen Vorschlag, der für universelle, bedingungslose Geldtransfers an alle Bürger eintritt. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Der erste untersucht die ökologischen und moralischen Dimensionen des BGE, während der zweite seine politische Machbarkeit und methodischen Herausforderungen behandelt. Zu den zentralen Schwerpunkten zählen die Frage, ob ein BGE eine wirksame Umweltpolitik sein kann, die Lehren aus globalen Experimenten wie den Pilotprojekten Finnlands und Kenias und die oft übersehenen unbeabsichtigten Folgen derartiger Maßnahmen. Die Beiträge untersuchen, wie das BGE eine Wirtschaft nach dem Wachstum fördern könnte, indem es die Ungleichheit verringert und nachhaltige Lebensstilentscheidungen ermöglicht. Sie prüfen auch die Finanzierungsmechanismen wie Kohlenstoffdividenden und die politischen Hürden, die die Verabschiedung des BGE bestimmen könnten. Der Band vereint verschiedene Perspektiven - von Philosophie bis Ökonomie - und beleuchtet die Spannungen zwischen idealistischen Visionen und praktischen Realitäten. Für Fachleute, die die Rolle des BGE bei der Bewältigung gegenwärtiger Krisen verstehen wollen, bietet dieses Buch eine kritische, evidenzbasierte Grundlage für die Bewertung seines Potenzials als transformatives politisches Instrument.
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  2. Ecological and Moral Dimensions of Basic Income

    1. Frontmatter

    2. Chapter 2. The Moral-Ecological Case for Basic Income: Changing Minds and Hearts

      • Open Access
      James P. Mulvale
      Dieses Kapitel vertieft die moralisch-ökologischen Argumente für ein allgemeines Grundeinkommen (BGE) und argumentiert, dass es unverzichtbar ist, um einen radikalen Übergang zu einer Postwachstumswirtschaft voranzutreiben - einer Wirtschaft, die ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit über endloses Wirtschaftswachstum stellt. Die Diskussion beginnt mit der Infragestellung des Paradigmas des wahllosen Wirtschaftswachstums, das als einer der Hauptantriebskräfte für Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit identifiziert wird. Ausgehend von der ökologischen Ökonomie führt der Text Konzepte wie Standardokonomie und Degrowth ein und betont die Notwendigkeit, innerhalb planetarischer Grenzen zu bleiben und gleichzeitig den Wohlstand umzuverteilen, um Armut und Ungleichheit zu bekämpfen. Das Argument verlagert sich dann auf die moralischen Dimensionen des BGE und untersucht, wie es größere Freiheit fördern, die Dominanz auf den Arbeitsmärkten verringern und Aktivitäten außerhalb des Marktes wie Pflegearbeit und gemeinschaftliches Engagement unterstützen kann. Ein einzigartiger Schwerpunkt liegt auf der moralisch-ökologischen Logik des BGE, indem indigenes Wissen und westliche Moralphilosophie integriert werden, um sein Potenzial zur Abstimmung wirtschaftlicher Sicherheit mit ökologischer Verantwortung hervorzuheben. Das Kapitel untersucht auch Beispiele aus der realen Welt, wie das brasilianische Bolsa-Verde-Programm, das zeigt, wie BGE die Entwaldung verringern und gleichzeitig die Armut lindern kann. Schließlich skizziert er Strategien zur Förderung des BGE und des sozial-ökologischen Übergangs, einschließlich politischer Mobilisierung, kommunalem Dialog und der Nutzung gelebter Erfahrungen von BGE-Piloten, um öffentliche und politische Unterstützung aufzubauen. Die übergeordnete Botschaft ist klar: BGE ist nicht nur ein politisches Instrument, sondern eine transformative Kraft, die Volkswirtschaften und Gesellschaften umgestalten kann, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen.
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    3. Chapter 3. The Environmental Value of Unconditional Basic Income Policies

      • Open Access
      Thiago Monteiro de Souza
      Dieser Artikel untersucht, wie die Politik des bedingungslosen Grundeinkommens (UBI) Umweltkrisen bewältigen könnte, indem sie zwei reale Fälle analysiert: Alaskas Permanente Fondsdividende (PFD) und Brasiliens Maricá Citizen Basic Income (CBI). Die Diskussion beginnt mit der Festlegung der Dringlichkeit ökologischer Herausforderungen und der Einführung des BGE als potenzielles politisches Instrument zur Eindämmung von Nachhaltigkeitsdefiziten. Anschließend untersucht der Text die theoretischen Grundlagen des BGE und unterscheidet zwischen ökologischen und ökologischen Ansätzen der Nachhaltigkeit. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Entwicklung eines Sechs-Säulen-Analyserahmens zur Bewertung der BGE-Politik, einschließlich Finanzierungsmechanismen, politischer Gründe, produktivistischer Auswirkungen, ergänzender politischer Strategien, republikanischer Freiheit und regionaler Kreislaufwirtschaften. Das Rahmenwerk wird auf Alaskas PFD und Maricás CBI angewendet und offenbart krasse Unterschiede in ihrer ökologischen Ausrichtung. Alaskas Politik, die durch Öleinnahmen finanziert wird, verstärkt produktivistische Tendenzen, ohne den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu bremsen, was zu einem schwachen Umwelt-BGE führt. Im Gegensatz dazu integriert Maricás CBI, obwohl auch ölfinanziert, grüne Wachstumsinitiativen wie CO2-Gutschriften, lokale Landwirtschaft und öffentliche Verkehrsmittel und positioniert es als stärkeres Umwelt-BGE. Der Artikel schließt mit einer Diskussion der allgemeineren Auswirkungen des BGE auf den grünen Wandel und betont die Notwendigkeit innovativer Finanzierungsmechanismen, der Entkommerzialisierung von Dienstleistungen und der Integration in grüne Strategien, um ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen. Sie unterstreicht auch das Spannungsverhältnis zwischen den normativen Bestrebungen für postproduktivistische Gesellschaften und den praktischen Realitäten aktueller BGE-Implementierungen und bietet eine nuancierte Perspektive, wie sich BGE entwickeln könnte, um sowohl sozioökonomische Gerechtigkeit als auch Umweltziele zu unterstützen.
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    4. Chapter 4. Is the Strong Ecological Argument for Basic Income a Strong Argument for Basic Income?

      • Open Access
      Michael W. Howard
      Dieses Kapitel untersucht kritisch die ökologischen Argumente für ein Grundeinkommen (BGE) und unterteilt es in zwei unterschiedliche Argumente: einen minimalistischen Ansatz, der sich auf durch Kohlenstoffpreise finanzierte Kohlenstoffdividenden konzentriert, und ein maximalistisches Argument, das für eine vollständige BGE als eigenständige ökologische Politik eintritt. Die minimalistische Perspektive untersucht, wie Kohlenstoffdividenden - verteilt als partielle BI - die Emissionen verringern könnten, indem Anreize für einen kohlenstoffärmeren Verbrauch geschaffen und gleichzeitig regressive Steuerlasten angegangen werden. Aus Pilotprojekten wie dem indischen BI-Experiment geht hervor, dass selbst bescheidene Geldtransfers zu einer deutlichen Verringerung der Armut führen können, obwohl die globale CO2-Bepreisung allein eine vollständige BI in einkommensstarken Ländern möglicherweise nicht finanzieren kann. Das maximalistische Argument jedoch verknüpft die BI direkt mit Klimagerechtigkeit und argumentiert, dass die Verringerung der Einkommensungleichheit für die Senkung der Emissionen unverzichtbar ist, da die reichsten 10% für fast die Hälfte der weltweiten Kohlenstoffemissionen verantwortlich sind. In diesem Kapitel geht es um die Durchführbarkeit einer vollständigen BI durch progressive Besteuerung, Vermögenssteuern und internationale Transfers, während gleichzeitig Bedenken hinsichtlich politischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Anreize berücksichtigt werden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Potenzial der BI, Arbeitszeitverkürzung und Arbeitsteilung zu ermöglichen, wodurch die konsumgetriebenen Emissionen gesenkt werden könnten, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen. Der Text stellt die BI auch in Kontrast zu anderen Strategien wie Lohnsubventionen oder obligatorischen WTR und hebt ihren einzigartigen Vorteil bei der Förderung der Flexibilität des freiwilligen Arbeitsmarktes hervor. Darüber hinaus wird die Degrowth-Debatte in Angriff genommen, wobei hinterfragt wird, ob die BI von Natur aus mit post-wachstumsorientierten Volkswirtschaften in Einklang steht oder ob sie mit anhaltendem (aber transformiertem) Wirtschaftswachstum koexistieren kann. Durch die Synthese empirischer Forschung, politischer Modellierung und normativer Argumente bietet dieses Kapitel eine Roadmap dafür, wie BI in umfassendere Strategien zur Eindämmung des Klimawandels integriert werden könnte, während ungelöste Herausforderungen wie Finanzierungsmechanismen, globale Gerechtigkeit und das Gleichgewicht zwischen Konsumreduzierung und wirtschaftlicher Stabilität anerkannt werden.
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  3. Political Feasibility and Global Perspectives

    1. Frontmatter

    2. Chapter 5. Do Side Effects Matter?

      • Open Access
      Sara Bizarro
      Dieses Kapitel seziert das kritische, aber oft vernachlässigte Thema unbeabsichtigter Folgen in der öffentlichen Politik und argumentiert, dass politische Strategien nicht nur auf ihre beabsichtigten Ergebnisse, sondern auch auf ihre schrägen Auswirkungen überprüft werden müssen. Darin werden Jeremy Benthams Konzept schräger Absichten und die Doktrin des doppelten Effekts als Rahmen für das Verständnis von Verantwortung in der politischen Entscheidungsfindung eingeführt, wo vorhersehbare, aber unbeabsichtigte Folgen die politischen Entscheidungsträger noch immer zur Rechenschaft ziehen können. Die Diskussion erstreckt sich auf Beispiele aus der realen Welt, wie etwa die Gesundheits- und Sozialpolitik in den USA, wo Nebenwirkungen wie höhere unversicherte Sätze oder die Sozialfalle die Komplexität der politischen Umsetzung offenbaren. Das Kapitel wendet diese Rahmenbedingungen dann auf die kontroverse Debatte über Grundeinkommen an und stellt die Frage, ob eine solche Politik die Armut wirklich verringert oder sie unbeabsichtigt durch unvorhergesehene Mechanismen wie Arbeitsmarktverzerrungen oder soziale Ausgrenzung fortsetzt. Durch die Untersuchung des Zusammenspiels zwischen direkten und schrägen Effekten unterstreicht der Text die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Politikbewertung - einer Bewertung, die potenzielle negative Ergebnisse vor der Umsetzung antizipiert und abmildert. Für Fachleute, die sich mit den Feinheiten der Sozialpolitik auseinandersetzen, bietet dieses Kapitel eine überzeugende Erinnerung: Bei der Verfolgung gesellschaftlicher Ziele steckt der Teufel oft im Detail des Unbeabsichtigten.
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    3. Chapter 6. Sharing Stories: Advancing Narrative Methodology for Basic Income Research

      • Open Access
      Evelyn L. Forget
      Dieses Kapitel stellt die passive Rezeption von Narrativen in der Grundeinkommensforschung in Frage und führt das Dillon-Craig-Rahmenwerk ein, um sich aktiv mit Geschichten als dynamischen Werkzeugen für politische Analysen auseinanderzusetzen. Es untersucht vier entscheidende Funktionen von Narrativen: die Schaffung neuer Perspektiven, die Identifizierung unbedachter kollektiver Identitäten, die Erweiterung empirischer Modelle und die Vision zukünftiger gesellschaftlicher Strukturen. Anhand anschaulicher Beispiele aus indigenen Gemeinschaften Kanadas veranschaulicht der Text, wie Geschichten übersehene Realitäten enthüllen - wie etwa die vielfältigen Bedürfnisse abgelegener Bevölkerungen oder die tief verwurzelte Bedeutung der Unabhängigkeit für marginalisierte Gruppen. Sie kritisiert traditionelle Ansätze, die sich ausschließlich auf Umfragen oder Fokusgruppen stützen, und plädiert stattdessen für eine multidisziplinäre Synthese von Narrativen, einschließlich Interviews, Memoiren und sogar Fiktionen. Das Kapitel zeigt, wie aktives Geschichtenhören Verzerrungen in bestehenden Modellen aufdecken kann, wie etwa die falschen Vorstellungen über den Substanzverbrauch während der Einkommensstützung bei Pandemien, und unterstreicht die dringende Notwendigkeit kulturell sensibler politischer Rahmenbedingungen. Durch die Integration qualitativer Erkenntnisse mit quantitativer Forschung bietet der Text eine transformative Methodik, um die Grundeinkommensdebatte neu zu gestalten und sie inklusiver und ansprechbarer für Komplexitäten der realen Welt zu machen. Für Forscher und politische Entscheidungsträger verspricht dieser Ansatz, versteckte Wahrheiten aufzudecken und innovative Lösungen für drängende soziale Herausforderungen zu inspirieren.
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    4. Chapter 7. One Size Does Not Fit All: Universal Basic Income and Country Context

      • Open Access
      Pedro Vaz Goulart, Carla Guapo Costa
      Dieses Kapitel vertieft sich in die komplexe und oft polarisierende Debatte um das Allgemeine Grundeinkommen (BGE), einen politischen Vorschlag, der in den letzten Jahrzehnten erheblich an Zugkraft gewonnen hat. Es beginnt damit, die historischen Wurzeln des BGE zu verfolgen, von seinen philosophischen Ursprüngen in den Werken von Thomas Paine und John Stuart Mill bis zu seinem modernen Wiederaufleben inmitten von Debatten über Automatisierung, Ungleichheit und wirtschaftliche Sicherheit. Anschließend seziert das Kapitel die Hauptargumente für und gegen ein BGE und untersucht sein Potenzial zur Verringerung der Armut, zur Verbesserung der Flexibilität des Arbeitsmarktes und zur Förderung der sozialen Gerechtigkeit, während es zugleich auf Kritik in Bezug auf Arbeitsanreize, haushaltspolitische Nachhaltigkeit und politische Machbarkeit eingeht. Ein kritischer Schwerpunkt wird auf die Rolle des Länderkontexts gelegt, wobei das Kapitel untersucht, wie Arbeitsmarktstrukturen, Finanzierungsmechanismen und politische Ökonomien die Lebensfähigkeit der Umsetzung des BGE beeinflussen. Durch eine detaillierte Überprüfung globaler Experimente - darunter das kanadische Mincome-Projekt, Finnlands BGE-Studie, Alaskas Permanente Fondsdividende und Pilotprogramme in Entwicklungsländern wie Namibia und Indien - beleuchtet das Kapitel die vielfältigen Ergebnisse von BGE-Programmen und die Lehren, die sie für die zukünftige Politikgestaltung bieten. Der empirische Abschnitt des Kapitels stellt eine vergleichende Analyse der europäischen Länder dar, wobei Indikatoren wie aktive Bevölkerungsraten, Arbeitslosenquoten, Staatsverschuldung und Gewerkschaftsdichte herangezogen werden, um zu ermitteln, welche Nationen BGE am ehesten und am wenigsten erfolgreich umsetzen werden. Die Ergebnisse stellen herkömmliche Typologien von Wohlfahrtsstaaten in Frage und zeigen, dass die Realisierbarkeit eines BGE nicht auf bestimmte Wirtschaftsmodelle beschränkt ist, sondern von einem nuancierten Zusammenspiel struktureller und zyklischer Faktoren abhängt. Das Kapitel schließt mit explorativen Einsichten in die idealen Länderprofile für Experimente mit BGE, wobei die Notwendigkeit einer erfolgreichen Replikation mit dem Potenzial für transformative Auswirkungen abgewogen wird. Unabhängig davon, ob Sie Politiker, Forscher oder Fürsprecher sind, bietet dieses Kapitel eine rigorose, evidenzbasierte Untersuchung der Versprechen und Fallstricke des BGE, die Sie mit dem Wissen ausstattet, sein Potenzial in Ihrem eigenen Kontext kritisch zu bewerten.
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    5. Chapter 8. Beyond the Prototype, Towards the Varieties of Basic Income Experiences

      • Open Access
      Soomi Lee
      Dieses Kapitel vertieft die komplexen Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung eines Universellen Grundeinkommens (BGE) auf nationaler Ebene und geht dabei über die Beschränkungen lokaler Piloten hinaus. Zunächst wird die finanzielle Machbarkeit von BGE untersucht, die Brutto- und Nettokosten von Prototyp-BGE-Modellen denen von NIT-Programmen gegenübergestellt und aufgezeigt, wie Steuerstrukturen die empfundene Erschwinglichkeit erheblich verändern können. Die Diskussion verlagert sich dann auf die politischen und administrativen Hürden der Integration des BGE in die bestehenden Wohlfahrtssysteme und betont die Notwendigkeit, die BGE-Prinzipien mit den aktuellen Steuer- und Transferrahmen in Einklang zu bringen, um die politische Lebensfähigkeit zu gewährleisten und das Stigma zu verringern. Ein zentraler Schwerpunkt ist der Ansatz "Targeting innerhalb des Universalismus", der finanzielle Sicherheit auf breiter Basis mit gezielter Unterstützung benachteiligter Gruppen verbindet, veranschaulicht durch Beispiele aus der realen Welt wie den USA. Ausweitung der Steuergutschriften für Kinder während der COVID-19-Pandemie. Das Kapitel untersucht auch, wie das BGE mit bestehenden sozialen Sicherheitsnetzen wie SNAP, SSI und TANF interagiert und plädiert für die Abschaffung ineffektiver Programme wie TANF, während die Stärken anderer genutzt werden. Schließlich legt sie einen detaillierten Vorschlag zur Umsetzung eines BGE-ähnlichen Programms in den USA vor. Indem man den Standardabzug in eine rückzahlbare Steuergutschrift umwandelt, bietet man einen politisch verträglichen Weg in Richtung finanzieller Sicherheit, Arbeitsanreize und wirtschaftlicher Stabilisierung. Die Analyse schließt mit einem Fahrplan zur Anpassung des BGE an unterschiedliche nationale Kontexte, der sicherstellt, dass es die einzigartigen sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnisse jedes Landes erfüllt.
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    6. Chapter 9. Conclusion

      • Open Access
      Roberto Merrill, Catarina Neves
      Tauchen Sie ein in eine bahnbrechende Untersuchung, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ein Katalysator für ökologische Nachhaltigkeit sein kann. Dieser Sammelband seziert drei zentrale Fragen: Kann BGE eine grüne Politik sein? Kann sie mit dem Deswachstum in Einklang gebracht werden? Und ist ein grüner Übergang politisch machbar? Der erste Teil des Buches behandelt diese Fragen anhand von Beiträgen aus Philosophie, Politikwissenschaft und Ökonomie und enthüllt, wie sich BGE mit Wachstumsdebatten und Umweltpolitik überschneidet. Autoren wie James P. Mulvale, Thiago Souza und Michael W. Howard stellen die gängige Meinung in Frage und argumentieren, dass die ökologischen Auswirkungen des BGE zwar ungewiss bleiben, es aber Potenzial als Instrument zur Arbeitszeitverkürzung, zur Neugestaltung von Produktionsentscheidungen und zur Bekämpfung globaler Ungleichheiten birgt. Sie beleuchten jedoch auch kritische Zielkonflikte - wie die Spannung zwischen dem bedingungslosen Charakter des BGE und der Notwendigkeit eines nachhaltigen Konsums oder die Herausforderungen bei der Finanzierung globaler Transfers in einem Dewachstumsszenario. Der zweite Teil konzentriert sich auf Methodik und politische Machbarkeit und bietet pragmatische Ratschläge für die Gestaltung von BGE-Piloten und -Strategien. Die Kapitel betonen die Bedeutung von Kontext, Inklusivität und unbeabsichtigten Folgen und drängen die Leser, sozioökonomische Indikatoren, marginalisierte Stimmen und die Risiken zu berücksichtigen, schräge Effekte zu übersehen. Gemeinsam zeichnen diese Einsichten ein differenziertes Bild von der Rolle des BGE in einem grünen Wandel und zeigen es sowohl als potenzielle Lösung als auch als komplexe, sich weiterentwickelnde Debatte auf. Für jeden, der in die Zukunft von Wohlfahrt, Ökologie oder wirtschaftlicher Gerechtigkeit investiert, bietet dieser Band eine Roadmap zur Bewältigung einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit.
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Titel
Determining the Value of Universal Basic Income
Herausgegeben von
Roberto Merrill
Catarina Neves
Copyright-Jahr
2026
Electronic ISBN
978-3-032-04004-6
Print ISBN
978-3-032-04003-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-032-04004-6

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