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Über dieses Buch

„Wir sichern Generationen.“ heißt es im Öffentlichkeitsauftritt der Deutschen Rentenversicherung. Doch was heißt die gesetzliche Rentenabsicherung, für die rund 81 Millionen Bürger in Deutschland heute und vor allem in 20, 30 oder gar 50 Jahren? Bei vielen Bürgern bildet die Deutsche Rentenversicherung (DRV) und deren gesetzlichen Leistungen eine feste Planungsgröße. Der Versicherte erhält Schutz - ob bei Erwerbsminderung oder im Alter. Für viele Hinterbliebene entsteht ein zusätzlicher finanzieller Anker. Mit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes im Jahre 2005 wurde die steuerliche Betrachtungsweise der gesetzlichen Rentenversicherung neu geregelt. Auf Grundlage derer, entstand das Drei-Schichten-Modell. Das vorliegende Buch betrachtet die Erwerbsphase und auch die Rentenphase, mit zahlreichen Praxisbeispielen, innerhalb der gesetzlichen Vorsorgeschicht I – der Basisversorgung. Was das für die Beitragsaufwendungen und die daraus resultierenden gesetzlichen Rentenleistungen bedeutet und warum die gesetzliche Rentenversicherung Grundlage für viele Beratungen ist und bleibt, zeigt Ihnen das vorliegende Werk. Das Buch richtet sich dabei sowohl an Berater der Finanzbranche, als auch alle Interessierten, die tiefer in die Materie der Deutschen Rentenversicherung einsteigen möchten. Es bringt Klarheit in teils nebulöse Sachverhalte und verspricht anwendbare Antworten aus der Praxis. Der Leser erhält ein verlässliches Kompendium, das umfassende und praktische Informationen bereithält. Bringen Sie Licht ins Dunkel und beantworten Sie Ihre und komplexe Fragestellungen von Kunden souverän. Nutzen Sie den Mehrwert an Kompetenz und entdecken Sie neue Möglichkeiten durch eine Änderung der Perspektive. Die neuen Regelungen ab Juli 2014 (Mütterente, Rente ab 63 etc.) werden dabei berücksichtigt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Das gesetzliche Leistungsspektrum

Zusammenfassung
Das zum 01.07.2008 in Kraft getretene Rechtsdienstleistungsgesetz (RGD) regelt die Befugnis zur Erbringung von Rechtsdienstleistungen. Es baut dabei auf dem aus dem Jahre 1935 stammenden Rechtsberatungsgesetz (RBerG) auf. Ziel des Gesetzes ist es, einen Rechtssuchenden, vor unqualifizierten Rechtsdienstleistungen zu schützen.
Steffen Horn, Dirk R. Schuchardt

2. Versicherter Personenkreis

Zusammenfassung
Das Rentenrecht unterscheidet im Wesentlichen folgende drei Personenkreise:
  • Versicherungspflichtige Personen kraft Gesetzes bzw. auf Antrag (Arbeitnehmer, Katalog-Selbständige)
  • Versicherungsfreie bzw. befreite Personen (Beamte, Ärzte)
  • Nicht versicherungspflichtige Personen (Hausfrauen, Selbständige)
Steffen Horn, Dirk R. Schuchardt

3. Rentenklarheit auf Kundenseite schaffen

Zusammenfassung
Das Gesetz über die außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen (RDG) verbietet zwar die Rechtsberatung durch von Versicherungsvertreter und Finanzdienstleister auf dem Gebiet des Rentenversicherungsrechts, gegen eine „Anleitung“ ist aber nichts einzuwenden.
Steffen Horn, Dirk R. Schuchardt

4. Bruttorenten zu Nettorenten

Zusammenfassung
Es ist durchaus sinnvoll, sich frühzeitig mit dem Themenkomplex „KVdR“ auseinanderzusetzen. Denn neben den Steuern sind Krankenkassenbeiträge nicht unerheblich beim späteren Rentenbezug. In der KVdR wird zwischen pflichtversicherten und freiwillig versicherten Mitgliedern unterschieden. Der Pflichtversicherte zahlt im Rentenbezug nur auf einen Teil der Einkünfte Beiträge, wobei freiwillig Versicherte auf alle Einnahmen im Rentenbezug Beiträge zahlen. Somit hat die Art der Mitgliedschaft entscheidenden Einfluss auf die Beitragsermittlung. Der freiwillig Versicherte zahlt auf die privaten Renten, auf eventuelle Mieteinnahmen und auf Zinseinkünfte seine Beiträge, während der Pflichtversicherte nur auf die gesetzliche Rente Beiträge entrichtet. Das alles passiert im Rahmen gleicher Leistungen im Rentenbezug. Die Einkünfte im Alter sind somit wesentlich entscheidender als der jeweilige Krankenkassenbeitrag.
Steffen Horn, Dirk R. Schuchardt

5. Anlagen zum Buch

Zusammenfassung
Arbeitslosenversicherung SGB III seit 1927 www.arbeitsagentur.de
  • Träger ist die Bundesagentur für Arbeit
  • Leistungen: Unterstützung bei der Integration im Arbeitsmarkt, Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld,
    • Unterhaltsgeld, Umschulungsgeld, Unterstützung bei Aufnahme einer selbstständigen
    • Tätigkeit, Berufsberatung, Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen
  • Höchstdauer des Anspruchs: 12 Monate für jüngere AN, für über 58-jährige AN 24 Monate
  • Beiträge: 3,0 % des Bruttolohnes im Jahr 2013
    • AN und AG je 1,5 %
Das Arbeitslosengeld beträgt i.d.R. 60 % des um die Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag sowie um eine Sozialversicherungspauschale von 21 % verminderten Bruttoarbeitsentgelts. Privatier mit einem Kinde erhalten ca. 67 %.
Steffen Horn, Dirk R. Schuchardt
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