Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Kapitel. Aufgabe, Konzeption und grundlegende Zusammenhänge der Untersuchung

Zusammenfassung
Die ständige, teilweise in rasantem Tempo fortschreitende Weiterentwicklung der Daten- und Kommunikationstechnik hat die Grundlagen dafür geschaffen, daß viele Aufgabenstellungen des betriebswirtschaftlichen Rechnungswesens heute wirtschaftlicher, qualitativ und quantitativ besser gelöst werden können als noch vor wenigen Jahren. Eine besonders bedeutsame Entwicklung der Datenverarbeitung hat sich dadurch ergeben, daß neben die traditionellen Großrechner und Anlagen der mittleren Datentechnik etwa seit Beginn der Achtziger Jahre in Form der Personalcomputer eine neue Hardwarekategorie getreten ist. Mit der Verfügbarkeit von Kleinrechnern hat ein Prozeß der Dezentralisierung und gleichzeitig Individualisierung der vorher stark zentralisierten elektronischen Datenverarbeitung begonnen.
Bernd Warnick

2. Kapitel. Hauptaufgaben, Rechnungszwecke und Gestaltungsdeterminanten des führungsorientierten Rechnungswesens

Zusammenfassung
Unter Informationen versteht man in der Betriebswirtschaftslehre “zweckorientiertes Wissen”1. Informationen sind diejenigen Daten, die für den Empfänger relevante Nachrichten beinhalten. Ein Informationssystem ist ein System mit formalisierten Regeln über Aufbau und Austausch von Informationen2. Das Rechnungswesen ist ein “bestimmtes Informationssystem einer Unternehmung”, das im Sinne Coenenbergs sehr weitgehend als “die Gesamtheit aller wirtschaftlich auswertbaren und sich auf Datenträgern niederschlagenden Akte der Informationsgewinnung” definiert werden kann3. Das interne, führungssorientierte Rechnungswesen erfüllt jene Aufgaben und Rechnungszwecke, die das Führungssystem der Unternehmung im weitesten Sinne zur Planung und Kontrolle von Entscheidungen benötigt. Die Kosten-, Leistungs-, Erlös- und Ergebnisrechnung als bedeutsamster Bestandteil des internen Rechnungswesens bildet den Prozeß der Leistungsentstehung und -Verwertung auf Basis der Rechengrößen Kosten, Leistungen und Erlöse ab. Die Kosten- und Leistungsrechnung gilt als Wurzel und Teilbestandteil des hinsichtlich Aufgabenspektrum und Instrumentarium umfassender ausgelegten Controlling4.
Bernd Warnick

3. Kapitel. Betriebswirtschaftliche Konzepte des führungsorientierten Rechnungswesens und deren DV-technische Realisierungsmöglichkeiten

Zusammenfassung
Entscheidungen über die Dezentralisierung von DV-Anwendungen im führungsorientierten Rechnungswesen sind auch davon abhängig, welches betriebswirtschaftliche Konzept des internen Rechnungswesens verwirklicht werden soll, da diese unterschiedliche Voraussetzungen an die DV-gestützte Realisierung stellen. In diesem Kapitel sollen daher die grundsätzlichen Gestaltungsmerkmale entscheidungsorientierter Kostenrechnungssysteme erläutert und im Hinblick auf die Erfordernisse der DV-Unterstützung beleuchtet werden.
Bernd Warnick

4. Kapitel. Angebotsstruktur und Funktionsumfänge von zentralrechnerorientierter Standardsoftware zur Kosten- und Leistungsrechnung

Zusammenfassung
Entscheidungen über die Dezentralisierung der Datenverarbeitung für Zwecke des führungsorientierten Rechnungswesens hängen auch davon ab, mit welchen Vor- und Nachteilen bzw. Mängeln die notwendigen Funktionsumfänge auf Basis zentral implementierter Softwaremodule verwirklicht werden können. Die Leistungsfähigkeit und partielle Ergänzungsbedürftigkeit zentraler Anwendungssysteme zur Kosten- und Leistungsrechnung soll nachfolgend anhand verfügbarer Standardsoftwaresysteme zur Kostenrechnung aufgezeigt werden. Die Darstellung kann nicht auf den Leistungsumfang einzelner Systeme eingehen, sondern sich nur auf übergreifende Grundsatzaussagen zu typischen Funktionsumfängen und auffälligen Unterschieden bedeutender Systeme beschränken.
Bernd Warnick

5. Kapitel. Instrumente der dezentralen Datenverarbeitung und deren Einsatzmöglichkeiten für unterschiedliche Aufgabenstellungen des führungsorientierten Rechnungswesens

Zusammenfassung
Die preisgünstigen Hardwarekomponenten von PC-Systemen sind stark individualisierbar und an die Anforderungen einzelner Arbeitsplätze bzw. Endbenutzer anpaßbar. Die Gestaltung des PC-Standards als offenes System ermöglicht zahlreiche Optionen für den Anschluß diverser Peripheriegeräte, die teilweise im Großrechnerbereich nicht verfügbar sind (z.B. Maus). Hohe Verfügbarkeit, geringe Antwortzeiten sowie hochauflösende graphische Darstellungsmöglichkeiten sind weitere Vorteile von PC-Konfigurationen. Die dezentrale Verarbeitungsmöglichkeit der PCs geht über den dezentralen Zugang zur zentralen Datenverarbeitung via Terminal hinaus, ohne daß auf eine Anbindung an zentrale Einheiten (PC-Host-Kopplung) oder andere Arbeitsplatzsysteme (Vernetzung) verzichtet werden muß1.
Bernd Warnick

6. Kapitel. Bedeutsame PC-Anwendungen im führungsorientierten Rechnungswesen von Großbetrieben

Zusammenfassung
Großunternehmen sind in vielfacher Hinsicht als komplexe Systeme zu charakterisieren, deren Potentialelemente (Personen und Betriebsmittel) zielgerichtet Aktionen an Objekten vollziehen1. Da sich zur realitätsnahen Abbildung der Leistungsentstehung und Leistungsverwertung sowohl Potentiale als auch Aktionsobjekte und Aktionen im führungsorientierten Rechnungswesen niederschlagen müssen, sollen in der nachfolgenden Übersicht 6/1 einige typische Merkmale industrieller Großunternehmen dargestellt werden.
Bernd Warnick

7. Kapitel. Bedeutsame PC-Anwendungsmöglichkeiten im führungsorientierten Rechnungswesen von Mittelbetrieben

Zusammenfassung
Empirische Erhebungen machen deutlich, daß Klein- und Mittelbetriebe bisher nur in geringem Umfang über führungsorientierte Instrumente des Rechnungswesens verfügen1. Wenn überhaupt Systeme der Kosten- und Leistungsrechnung vorhanden sind, beschränken sich diese im wesentlichen auf Dokumentations- und Abrechnungsfunktionen. Die auf die besonderen Bedingungen der Betriebsgrößenklasse abgestimmte Gestaltung von Systemen des managementorientierten Rechnungswesens sowie deren EDV-gestützte Durchführung ist als bedeutsame Aufgabe der Betriebswirtschaftslehre anzusehen.
Bernd Warnick

8. Kapitel. Bedeutsame PC-Anwendungsmöglichkeiten im führungsorientierten Rechnungswesen von Kleinunternehmen

Zusammenfassung
Gerade in Kleinbetrieben ist häufig ein für die interne Unternehmenssteuerung wenig geeignetes, steuerorientiertes Rechnungswesen anzutreffen1. Das Rechnungswesen beschränkt sich heute in vielen Kleinbetrieben auf die Finanzbuchhaltung und deren jahresbezogenen Abschluß zum Zwecke der gesetzlich vorgeschriebenen bilanziellen Gewinnermittlung.
Bernd Warnick

9. Kapitel. Zusammenfassende Darstellung betriebsgrößenspezifisch bedeutsamer PC-Einsatzfelder im führungsorientierten Rechnungswesen

Zusammenfassung
Die nachfolgende Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der betriebsgrößenspezifischen Detailuntersuchung soll einen komprimierten Überblick über die Einsatzfelder von Personalcomputern im führungsorientierten Rechnungswesen vermitteln. Nachdem in den Kapiteln 6, 7 und 8 die zur Unterstützung mit Personalcomputern besonders relevanten Anwendungsgebiete separiert nach Betriebsgrößen dargestellt wurden, erscheint es für diese Zusammenfassung sinnvoll, die Ergebnisse innerhalb der unterschiedlichen Anwendungskategorien vergleichend gegenüberzustellen. An dieser Stelle kann nicht nochmals auf wichtige Prämissen und Nebenbedingungen eingegangen werden, die im Einzelfall die Entscheidung über den PC-Einsatz beeinflussen.
Bernd Warnick

Backmatter

Weitere Informationen