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Über dieses Buch

Katrin Lazarz stellt die Abbildung von Leasingverhältnissen nach der nationalen und der internationalen Rechnungslegung im Abschluss des Leasingnehmers dar und analysiert die Vorzüge und Nachteile beider Rechnungslegungssysteme aus Sicht der Abschlussadressaten und der abschlusserstellenden Unternehmen. Der Anlass der Untersuchung ist die Neuregelung durch den Leasingstandard „IFRS 16“, die im Bereich der Leasingbilanzierung zu einem Paradigmenwechsel in der internationalen Rechnungslegung geführt hat. Vor dem Hintergrund zunehmender Vereinheitlichung nationaler und internationaler Bilanzierungsvorschriften legt die Autorin dar, warum eine Ausweitung der Nutzungsrechtsbilanzierung entsprechend IFRS 16 auch auf kleine und mittlere Unternehmen bei gesamtschauender Betrachtung weder für die betroffenen deutschen Unternehmen noch für deren Adressaten einen Mehrwert hätte.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die zeitlich begrenzte und entgeltliche Nutzungsüberlassung von Gütern, ohne dass der Empfänger der Güter das rechtliche Eigentum hieran erwirbt, weist eine lange Tradition auf. Leasingähnliche Geschäfte, die in ihren Grundzügen der heute bekannten Finanzierungsform des Leasings entsprechen, gibt es bereits seit mehr als 5.000 Jahren. Das Leasing in seiner derzeitig üblichen Gestalt und Bedeutung wurde dagegen erstmals im Jahre 1877 durch die Bell Telephone Company in den USA praktiziert, die ihren Kunden Telefongeräte entgeltlich zur Nutzung zur Verfügung stellte, anstatt sie ihnen zu verkaufen.
Katrin Lazarz

Kapitel 2. Grundlagen der Untersuchung

Zusammenfassung
Der Terminus „Leasing“ geht aus dem englischen Begriff „to lease“ hervor, der in der deutschen Sprache nicht eindeutig mit den Wörtern „mieten“ oder „pachten“ zu übersetzen ist. Bereits der Umstand, dass die wörtliche Übersetzung die Anwendbarkeit von zwei verschiedenen Vertragstypen des deutschen Schuldrechts suggeriert, steht sinnbildlich für die Vielgestaltigkeit der Verwendung des Leasingbegriffs im Schrifttum und in der Praxis.
Katrin Lazarz

Kapitel 3. Abbildung von Leasingverhältnissen im Abschluss

Zusammenfassung
Zu Beginn dieses Kapitels wird die Leasingbilanzierung nach IFRS 16 vorgestellt. Dies beinhaltet eine Darstellung der relevanten Vorschriften sowie der jeweiligen Vorgängerregelungen (Gliederungspunkt 2.1). Anschließend wird auf die bilanzielle Abbildung beim Leasingnehmer entsprechend dem vom IASB neu eingeführten Nutzungsrechtsmodell sowie auf das damit verbundene Kontroll-Prinzip zur Feststellung von bilanzierungspflichtigen Leasingverhältnissen eingegangen (Gliederungspunkte 2.2 und 2.3).
Katrin Lazarz

Kapitel 4. Kritischer Vergleich der Abbildung von Leasingverhältnissen aus der Sicht der Abschlussadressaten

Zusammenfassung
Wie in Gliederungspunkt 3.1 des zweiten Kapitels dargestellt, besteht eine Vielzahl an Abschlussadressaten, die jeweils unterschiedliche Interessen und Anforderungen an die Informationsvermittlung des bilanzierenden Unternehmens haben können. Ihnen ist allerdings gemein, dass sie als externe Adressaten – verglichen mit der Geschäftsleitung des Unternehmens – ein Informationsdefizit haben, das durch die Informationsübermittlung im Rahmen des Jahresabschlusses verringert werden soll.
Katrin Lazarz

Kapitel 5. Kritischer Vergleich der Abbildung von Leasingverhältnissen aus der Sicht der abschlusserstellenden Unternehmen

Zusammenfassung
Während im vorangegangenen Kapitel die Abbildung von Leasingverhältnissen aus der Perspektive der Abschlussadressaten beurteilt wurde, soll im Rahmen dieses Kapitels der Fokus auf die bilanzierenden Unternehmen als Anwender der Vorschriften gelegt werden. Dabei soll in Gliederungspunkt 2 kritisch untersucht werden, inwieweit die IFRS und die handelsrechtliche Rechnungslegung den bilanzierenden Unternehmen einen zielgerichteten Einsatz jahresabschlusspolitischer Aktionsparameter im Rahmen der Leasingbilanzierung ermöglichen.
Katrin Lazarz

Kapitel 6. Zusammenfassung und Fazit

Zusammenfassung
Ziel der Untersuchung war es, die Abbildung von Leasingverhältnissen entsprechend den Vorgaben des neuen Leasingstandards IFRS 16 sowie der handelsrechtlichen Rechnungslegung zu vergleichen und kritisch zu würdigen. Hieraus sollte abgeleitet werden, ob eine weitere Annäherung der handelsrechtlichen Rechnungslegung an die internationale Rechnungslegung – wie sie bereits in vielen anderen Bereichen der Rechnungslegung vollzogen wurde – auch im Bereich der Leasingbilanzierung erstrebenswert ist.
Katrin Lazarz

Erratum zu: Die Abbildung von Leasingverhältnissen nach den IFRS und nach der handelsrechtlichen Rechnungslegung

Katrin Lazarz

Backmatter

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