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Über dieses Buch

David Bebnowski erstellt eine mehrdimensionale Bestandsaufnahme der AfD, um sich dieser Partei auf differenzierte Weise zu nähern. Der Autor zeichnet die Entwicklung der Partei nach, beleuchtet hierbei prägende Persönlichkeiten wie Bernd Lucke, Hans-Olaf Henkel oder Beatrix von Storch und umreißt die Weltanschauung der AfD. Es stehen also drei Aspekte im Vordergrund: die Parteiideologie, die Entstehungsgeschichte der „Alternative“ und die Gründe für den Erfolg der Partei.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die AfD ist die parteipolitische Kraft, die die rechtspopulistische Lücke zwischen den in der Bevölkerung verbreiteten Einstellungsmustern und tatsächlichen Wahlentscheidungen schließt. Wie verträgt sich diese Verortung mit dem Selbstbild der AfD als liberale und konservative Partei? Diese unterschiedlichen Einschätzungen legen den Grundstein für das Buch.
David Bebnowski

2. Ideologische Bausteine der Alternative für Deutschland: Konservatismus, Marktliberalismus und Populismus

Zusammenfassung
Auch wenn sich die AfD als betont unideologische Kraft darstellt und sie ohne eine detailliert ausgearbeitete Programmatik in die bisherigen Wahlkämpfe zog, lassen sich in ihr ideologische Bausteine erkennen. Diese oszillieren zwischen Konservatismus und Neoliberalismus, gemeinsam sorgen diese Bruchstücke für ein Amalgam, das unter anderem als Wettbewerbspopulismus auch Chiffren zur populistischen Ansprache des rechten Rands der Politik liefert.
David Bebnowski

3. Repräsentanz: Entstehungsgeschichte und Flügel der AfD

Zusammenfassung
Die AfD fiel nicht vom Himmel. Politiker, Bündnisse und mit ihnen verbundene Think-Tanks, versuchten seit dem Anfang der 1990er Jahre Einfluss auf die Politik zu nehmen und eine Partei mit ähnlicher Ausrichtung wie die AfD zu gründen. Anhand von Porträts der Europaabgeordneten wie Bernd Lucke, Hans-Olaf Henkel, Joachim Starbatty, Beatric von Storch und anderen wird das diffuse Spektrum, aus dem sich die AfD speist - und das sie repräsentiert - kartiert und durch Schaubilder ergänzt.
David Bebnowski

4. Die AfD als Resultat eines populistischen Zeitgeists

Zusammenfassung
Warum entstand die AfD erst 2013, obwohl der Ruf nach rechtspopulistischen Kräften auch auf bundespolitischer Ebene weitaus länger zu vernehmen ist? Die Antwort liegt in der Kombination eines populistischen Zeitgeists und eines besonderen populistischen Moments, der sich infolge innenpolitischer Entwicklungen in der BRD, der Finanzkrise ab 2009 und der besonderen wirtschaftlichen Situation Deutschlands einstellte. Die AfD ist dabei Resultat einer zunehmend unpolitischen Demokratie.
David Bebnowski

Backmatter

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