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Über dieses Buch

Christian Knobloch untersucht auf Grundlage der Agenturtheorie und der Behavioral Agency Theory die Arbeitsbeziehungen in Einzel- und Filialapotheken. Hierbei zeigt sich, dass die Agenturtheorie mit der Fixierung auf monetäre Anreize und Kontrollmaßnahmen zur Vermeidung des Agenturproblems wesentliche Aspekte von Agenturbeziehungen unberücksichtigt lässt. Zu diesen Aspekten gehören insbesondere die sozialen Präferenzen von Individuen und die Bedeutung von freundlichen Handlungen in der Beziehung zwischen Individuen – diese Aspekte werden von der Behavioral Agency Theory berücksichtigt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Relevanz, Aufbau und Ziel des Forschungsvorhabens

Zusammenfassung
Die Agenturtheorie kann als eine Theorie der Problematik der Arbeitsteilung gesehen werden. Sie beschäftigt sich mit den Problemen und den dagegen gerichteten Maßnahmen, die auftreten bzw. nötig sind, wenn – vereinfacht gesagt – jemand (der Prinzipal) einen anderen (den Agenten) mit der Erledigung einer Aufgabe beauftragt. Dass dies eine diffizile Angelegenheit sein kann, weiß jeder, der im beruflichen oder privaten Umfeld schon einmal eine Aufgabe vergeben und sich im Nachhinein über die mangelhafte Aufgabenerfüllung geärgert hat.
Christian Knobloch

Kapitel 2. Agenturtheorie

Zusammenfassung
Die Agenturtheorie beschäftigt sich mit der Analyse hierarchischer Leistungsbeziehungen zwischen – im Grundmodell – einem Auftraggeber, dem Prinzipal, und einem Auftragnehmer, dem Agenten. Gemeinsam ist den analysierten Leistungsbeziehungen, dass sich die Handlungen des Agenten sowohl auf sein eigenes Nutzenniveau als auch auf das Nutzenniveau des Prinzipals auswirken und der Agent über einen Wissensvorsprung gegenüber dem Prinzipal verfügt. Dieser Informationsvorsprung wird als asymmetrische Information bezeichnet.
Christian Knobloch

Kapitel 3. Eine empirische Untersuchung der Arbeitsbeziehungen in Einzel- und Filialapotheken vor dem Hintergrund der Agenturtheorie

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau und die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zu den Arbeitsbeziehungen in Einzel- und Filialapotheken vor dem Hintergrund der Agenturtheorie. Um das Verständnis für das Untersuchungsobjekt zu erleichtern, wird in Kapitel 3.1 zunächst die öffentliche Apotheke als Arbeitsplatz charakterisiert. Im Anschluss verknüpft Kapitel 3.2 das Untersuchungsobjekt mit der Theorie, indem es die Arbeitsbeziehungen in Filialapotheken aus Sicht der Agenturtheorie beschreibt.
Christian Knobloch

Kapitel 4. Behavioral Agency Theory als verhaltensökonomische Weiterentwicklung der Agenturtheorie

Zusammenfassung
Das Menschenbild der in Kapitel 2 erläuterten Agenturtheorie sowie die daraus resultierenden Folgen fassen Cuevas-Rodriguez, Gomez-Mejia & Wiseman (2012, S. 534) anschaulich zusammen: „Agency theory presumes that in any exchange relationship the agent will behave selfishly (maximizing personal utility), so agency costs can arise.“
Christian Knobloch

Kapitel 5. Eine empirische Untersuchung der Arbeitsbeziehungen in Einzel- und Filialapotheken vor dem Hintergrund der Erkenntnisse der Behavioral Agency Theory

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau und die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zu den Arbeitsbeziehungen in Einzel- und Filialapotheken vor dem Hintergrund der Erkenntnisse der Behavioral Agency Theory aus Kapitel 4. Dafür wird zunächst auf die Bedeutung relationaler Verträge und freundlicher Handlungen in alltäglichen Arbeitsbeziehungen eingegangen, da diese Bedeutung einen starken Einfluss auf die Gestaltung des Interviewleitfadens der empirischen Untersuchung hatte.
Christian Knobloch

Kapitel 6. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit hat selbst für eine Dissertationsschrift einen weiten Bogen gespannt: Zwei ökonomische Theorien wurden im Detail erläutert und analysiert sowie ihre Anwendungen in der wissenschaftlichen Praxis aufgezeigt und kritisch beurteilt. Auf Grundlage der beiden Theorien wurden zwei empirische Untersuchungen durchgeführt, in deren Rahmen jeweils die beiden relevanten Akteure befragt wurden. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchungen wurden sowohl deskriptiv (unter Zuhilfenahme einzelner Signifikanztests) ausgewertet als auch in einem Fall in ein Strukturgleichungsmodell eingebracht.
Christian Knobloch

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