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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
In dieser Open-Access-Publikation analysieren die Autoren die öffentliche Debatte um Chancen und Risiken von Big Data und diskutieren die konkreten Implikationen in verschiedenen Lebensbereichen. In einer repräsentativen Befragung vermessen sie das Wissen und die Einstellung der Bevölkerung zu Big Data. Im Ergebnis verhalten sich die Nutzer paradox, sorglos und besorgt zugleich. Gezeigt wird aber auch, an welchen Punkten die Bürger aufgeschlossen für einen neuen Umgang mit Big Data sind. Daten-Sharing, Open Data finden durchaus Akzeptanz, ebenso auch neue Muster für bestehende Branchen, jenseits der tradierten Vorstellungen.
Was Big Data betrifft, so ist die öffentliche und politische Debatte in Deutschland über Sinn und Unsinn, über Nutzen- und Schadenspotenziale noch ohne erkennbares Ergebnis im Sinne eines gesellschaftspolitischen Mehrheitskonsenses. Zu den Protagonisten von Big Data gehören nicht nur die großen Internetkonzerne, sondern auch die deutschen Industrieunternehmen, deren Manager angesichts von kritischen Stimmen schon mal vor einer „kleingeistig geführten Angstdebatte“ warnen. Diese ‚Angstdebatte‘ wiederum lässt sich an einer regelrechten Veröffentlichungswelle festmachen, die kritische Positionen einnimmt und deren Beginn ziemlich genau zu datieren ist. Im Sommer 2013 enthüllte der ehemalige CIA-Mitarbeiter Edward Snowden das ganze Ausmaß der Überwachungs- und Spionagepraxis von Geheimdiensten und löste damit die sogenannte NSA-Affäre aus. Einen zusätzlichen.
Jeder Mensch befindet sich und handelt in verschiedenen Lebenswelten. Eine erste einfache Definition gibt der Duden und beschreibt eine Lebenswelt als „persönliches Umfeld; Welt, in der sich jemandes Leben abspielt“. Seine Wurzeln hat der Begriff ‚Lebenswelt‘ in der philosophischen Strömung der Phänomenologie und er wurde insbesondere durch den Philosophen Edmund Husserl geprägt. Nach seiner Definition umfassen Lebenswelten den menschlichen Wirklichkeitsbereich und dessen egologische Beziehung zur Umwelt.
Ausgehend von den vorangegangenen Teilen beschreibt dieses Kapitel auf einer Basis von 1000 Befragten das Verhältnis der deutschen Bevölkerung zu digitaler Vernetzung, Big Data und Künstlicher Intelligenz. Aufbauend darauf wird das Potenzial für einen möglichen Paradigmenwandel eruiert – in der Datenpolitik, in den medialen und gesellschaftlichen Narrativen und schließlich – beispielhaft für eine Branche – in der Versicherungswirtschaft.
Jeder von uns hinterlässt persönliche Daten, wenn er online ist. Ganz gleich, ob sparsam oder ungehemmt, gewollt oder ungewollt, anonym oder offenherzig – alles bleibt. Fotos oder Text, Emojis oder Likes – alles dient zum Re-Identifizieren.
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