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30.07.2018 | Beitrag/Article | Ausgabe 5/2018

Raumforschung und Raumordnung |  Spatial Research and Planning 5/2018

Die Bodenrichtwertentwicklung bebauter Grundstücke in Überschwemmungsgebieten. Eine volkswirtschaftliche Betrachtung

Zeitschrift:
Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning > Ausgabe 5/2018
Autor:
Romy Brödner
Wichtige Hinweise
Die Originalversion dieses Artikels wurde überarbeitet: Aufgrund eines technischen Fehlers wurde die Abb. 2 im Originalbeitrag nicht korrekt dargestellt.
Zu diesem Beitrag ist ein Erratum online unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s13147-018-0552-1 verfügbar.

Zusammenfassung

2002, 2010, 2013 – in unregelmäßigen Abständen wird Deutschland von schweren Hochwasserereignissen getroffen. Neben diesen großflächigen Vorfällen sind es häufig lokale Überflutungen, die die Bevölkerung unvorbereitet treffen und Schäden in Milliardenhöhe verursachen. Bisher werden technische Hochwasserschutzmaßnahmen von Seiten des Staates bereitgestellt. Verbleibende Risiken liegen im Verantwortungsbereich der Bevölkerung. In diesem Beitrag werden mit Hilfe ökonomischer Instrumente Ansätze für ein effizienteres und gerechteres Schutzsystem dargestellt. Basierend auf der Untersuchung der Bodenrichtwertentwicklung bebauter Grundstücke in festgesetzten Überschwemmungsgebieten von elf sächsischen Städten für den Zeitraum von 2000 bis 2016 wird der Frage nachgegangen, ob sich bei der Bewertung der Grundstücke ein Werteinfluss des Hochwasserrisikos feststellen lässt. Zum einen wird dies über einen deskriptiven Mittelwertvergleich von betroffenen Hochwassergebieten und überflutungssicheren Flächen dargestellt. Zum anderen wird per multipler linearer Regression versucht, den Zusammenhang von Bodenrichtwerten und Hochwassergefahr aufzuzeigen. Während in fast allen betrachteten Gebieten sinkende Richtwerte belegt werden können, fallen diese in festgesetzten Überschwemmungsgebieten nochmals niedriger aus. Dem aktuellen Forschungsstand entsprechend wirkt sich laut Regressionsanalyse die Lage in einem Überschwemmungsgebiet signifikant auf den Bodenrichtwert aus. Um einer negativen Wertentwicklung der Grundstücke entgegenzuwirken, gilt es, das Hochwasserrisiko vor allem in bebauten Gebieten zu minimieren bzw. eine zunehmende Gefährdung zu vermeiden. Vorsorgender Hochwasserschutz, Transparenz der räumlichen Planung, finanzielle Anreize für entsprechende bauliche Maßnahmen und eine aktive Bürgerbeteiligung an der Planung können dazu beitragen.

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