Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Fachbuch zieht ein vorläufiges Fazit über die ersten 12 Monate der COVID-19-Pandemie in den verschiedenen Ländern der Welt, die aus nichtmedizinischer Sicht eine Vielzahl von Fragen aufgeworfen hat: Aus der Sicht der Wirtschaft standen die Auswirkungen im Zentrum, unter anderem die Folgen des Lockdowns, Lieferschwierigkeiten, unterbrochene Wertschöpfungsketten, steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, wirtschaftliche Hilfen, die Geld- und Finanzpolitik von Zentralbanken und Regierungen sowie die wachsende Verschuldung vieler Staaten. Auf politischer und staatsrechtlicher Ebene stellten sich Fragen zur Einschränkung der Grundrechte, zum Notrecht, zu Ausgangssperren, zu den Grenzschließungen und zum Schutz und zur Isolation besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen. Außerdem zeigten sich erhebliche psychologische Folgen der Pandemiemaßnahmen. Viele dieser Auswirkungen trafen auch die Bevölkerungen in den armen Ländern des Südens. Bei der Aufarbeitung der Corona-Erfahrungen besteht die Gefahr verkürzter und damit falscher Antworten und Schussfolgerungen. Der Autor hinterfragt die Lösungen und stellt nachhaltige und umsetzbare Schussfolgerungen aus der Krise vor.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Zusammenfassung
Fast eineinhalb Jahre Corona-Pandemie sind vorbei. Wie kaum je zuvor – abgesehen von Krisenzeiten – hat die Covid-19-Krise das Leben vieler, ja der meisten Menschen verändert – teils vorübergehend, teils bleibend. Menschen betrauern den Tod von Angehörigen, leiden an den Langzeitfolgen der Pandemie oder waren ganz einfach gezwungen, ihr Leben in vielerlei Hinsicht zu ändern.
Christian J. Jäggi

Kapitel 2. Auswirkungen und Folgen der Pandemie

Zusammenfassung
In der ersten Phase der Corona-Pandemie nahm die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ursprünglich eine Sterblichkeitsrate von 2 % an. Seit der zweiten Märzwoche 2020 rechnete die WHO mit einer Sterblichkeit von über 3 %. Tatsächlich schwankte die Letalität zwischen den betroffenen Ländern stark: In Italien betrug die Sterblichkeitsquote Ende März 2020 über 12 %, in Deutschland näherte sich zu diesem Zeitpunkt die Sterblichkeit 1 % und stieg bis April 2020 auf 2,8 % (Fangerau und Labisch 2020, S. 28).
Christian J. Jäggi

Kapitel 3. Naheliegende, aber falsche Antworten

Zusammenfassung
Christoph Stückelberger (2020, S. 45 f.) hat darauf hingewiesen, dass in den einzelnen Ländern unterschiedliche Strategien der Regierungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie zur Anwendung kamen. Stückelberger führt diese Unterschiede einerseits auf verschiedene soziokulturelle Rahmenbedingungen, andererseits aber auch auf divergierende politische Systeme zurück. Dabei stellt sich – immer nach Stückelberger (2020, S. 45) – die Frage, ob demokratische Länder oder zentralisierte Autokratien besser mit Pandemien umgehen können.
Christian J. Jäggi

Kapitel 4. Neue und nachhaltige Perspektiven

Zusammenfassung
Viele Regierungsstellen und staatliche Enrichtungen haben durch zögerliches Verhalten, mangelhafte Kommunikation oder fehlende Vorsorge die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie wenn nicht vertieft, so doch auch nicht reduziert – zumindest zu Beginn der Pandemie. Aber nicht wenige Regierungen und Politiker haben im Verlauf der Pandemie dazugelernt. Längerfristig stellt sich jedoch auch die Fage nach den Lehren für die Zukunft.
Christian J. Jäggi

Kapitel 5. Ausblick

Zusammenfassung
Nach bald eineinhalb Jahren Corona-Pandemien ist immer noch unklar, wie gut die einzelnen Mssnahmen wirken und wie sich das Virus und die Infektionslage weiter entwickeln werden. Unsicher bleibt die Wirksamkeit der einzelnen Impfungen, schwer abzuschätzen ist die Gefahr neuer Virus-Mutationen und offen ist die Gefahr neuer Epidemien. Die Diskussion über Anti-Pandemie-Strategien geht weiter und der Wissensstand bleibt unsicher – trotz Lernprozessen auf allen Ebenen.
Christian J. Jäggi
Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise