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Über dieses Buch

Die digitale Transformation von Unternehmen ist aktuell eine zentrale Herausforderung im betriebswirtschaftlichen Kontext. Einen Handlungsrahmen, der das vielschichtige Thema strukturiert, einfach erklärt und eine systematische Anleitung zur Digitalisierung bietet, gibt es bisher nicht. Diese Lücke schließt das Buch, das sich gleichermaßen an Praktiker und Studierende wendet.

Das digitale Unternehmen wird über zehn Elemente, z. B. Prozesse, Produkte, Geschäftsmodell und Daten, praxisorientiert dargestellt. Für jedes Element wird anschaulich erläutert, was dessen digitale Transformation konkret bedeutet und in welchen Stufen diese umsetzbar ist. Handlungsempfehlungen und zahlreiche Beispiele zeigen, wie eine schrittweise Digitalisierung des Unternehmens erfolgen kann. Dabei wird auch hinterfragt, wie weit eine Digitalisierung tatsächlich sinnvoll ist. Traditionelle Ansätze der digitalen Transformation wie die Prozess-Digitalisierung werden ebenso beschrieben wie neuere Ansätze, beispielsweise die Digitalisierung von Produkten oder das Internet of Things. Der Leitfaden lässt sich auf einzelne Branchen und Unternehmen anpassen, um die Anwendbarkeit in der Praxis zu vereinfachen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung, Motivation und Überblick

Kap. 1 liefert eine Einführung in das Thema und gibt einen Überblick des gesamten Buchs. Zunächst zeigt es an praktischen Beispielen aus dem Alltagsleben auf, dass trotz aller Bedenken die Digitalisierung enorm voranschreitet und sowohl den privaten als auch den beruflichen Alltag stark verändert. Das Buch beschäftigt sich im Kern mit der digitalen Transformation von Unternehmen und konkretisiert diese. Ein Referenzmodell stellt hierzu anhand von zehn Elementen wie Prozessen, Daten, Mitarbeitern, Produkten etc. dar, was die Digitalisierung bedeutet. Für jedes Element werden mit einem Reifegradmodell vier Stufen definiert, die den Übergang von der analogen in die digitale Welt beschreiben. Bei den Mitarbeitern z. B. sind die Stufen analog, teildigitalisiert, volldigitalisiert und digital. Ein Vorgehensmodell zur Umsetzung der Digitalisierung sowie diverse Handlungsempfehlungen helfen bei der praktischen Transformation von Unternehmen. Eine Betrachtung von Barrieren der Transformation und die verwendete Forschungsmethodik runden das Buch ab.

Wieland Appelfeller, Carsten Feldmann

Kapitel 2. Der Weg zum digitalen Unternehmen

Kap. 2 gibt einen Überblick des Referenzmodells des digitalen Unternehmens, das anhand von zehn Elementen wie z. B. Prozessen, Daten, Mitarbeiter etc. aufgebaut wird. Eine kurze Einführung in jedes Element des Modells ermöglicht den Schnelleinstieg in die digitale Transformation von Unternehmen. Für die einzelnen Elemente erfolgt ferner eine Clusterung. Sie werden den Rollen Enabler, Gegenstand, Akteur und Verwender der digitalen Transformation zugeordnet. Für die Beschreibung von Ist- und Sollsituation in Bezug auf die digitale Transformation dient ein Reifegradmodell. Die Grundstruktur dieses Modells ist für alle Elemente des Unternehmens identisch und wird generisch erläutert. Abschließend erfolgt eine Darstellung des Vorgehensmodells zur Umsetzung der digitalen Transformation. Hier steht die Überführung vom Istzustand in den Sollzustand im Fokus.

Wieland Appelfeller, Carsten Feldmann

Kapitel 3. Stufenweise Transformation der Elemente des digitalen Unternehmens

Kap. 3 stellt den Kern des Buchs dar. Es beschreibt die Details zu jedem einzelnen Element des digitalen Unternehmens. Der Aufbau ist hierzu bei allen zehn Elementen nahezu identisch. Das jeweilige Element, z. B. die Prozesse oder Daten, wird zunächst grundlegend erläutert und im digitalen Unternehmen mit seiner jeweiligen Rolle wie z. B. Enabler, Verwender etc. eingeordnet. Anschließend wird detailliert hinterfragt, was die Digitalisierung des Elements konkret bedeutet und in welchen Stufen sie erfolgen kann. Zur Messung, auf welcher Stufe sich das Element in einem konkreten Unternehmen befindet, werden pro Element geeignete Kriterien abgeleitet und erklärt. Für Prozesse z. B. bedeutet die Digitalisierung, dass die Aktivitäten IT-unterstützt durchgeführt werden. Kriterien für die Reifegradmessung sind in diesem Fall u. a. der Digitalisierungs- und der Automatisierungsgrad. Diese geben an, wieviel Prozent der Aktivitäten eines Prozesses IT-unterstützt oder sogar automatisiert durchgeführt werden. Handlungsempfehlungen zur Überführung der Elemente in höhere Digitalisierungsstufen stellen den nächsten Schritt dar. Hierbei wird keineswegs je digitaler je besser propagiert, sondern kritisch reflektiert, mit welchen Maßnahmen eine höhere Stufe erreicht werden kann und ob diese die Unternehmensziele unterstützt und wirtschaftlich ist. Beispiele aus der Praxis runden das Kapitel ab und geben Vorlagen für die Transformation anderer Unternehmen. In Summe werden sowohl traditionelle Digitalisierungsansätze wie z. B. die Prozessdigitalisierung als auch neue Ansätze wie z. B. Industrie 4.0, Big Data, Internet of Things, Smart X, Platform Business etc. im Rahmen der zehn Elemente behandelt und systematisiert.

Wieland Appelfeller, Carsten Feldmann

Kapitel 4. Barrieren der digitalen Transformation und Handlungsempfehlungen zur Überwindung

Kap. 4 bietet einen Überblick über potenzielle Barrieren bei der digitalen Transformation eines Unternehmens. Außerdem werden konkrete Handlungsempfehlungen zum Überwinden dieser Hürden formuliert. Es wird die Frage beantwortet, welche typischen Hindernisse in einem Unternehmen auftreten können und mit welchen Maßnahmen diese systematisch abzubauen sind. Dabei handelt es sich um zwei Seiten einer Medaille: Einerseits können die Barrieren ein Hemmnis im Hinblick auf Geschwindigkeit, Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit der digitalen Transformation sein. Andererseits können die vermeintlichen Barrieren ebenso als Beschleuniger der Transformation dienen, wenn sie als Erfolgsfaktor ausgeprägt werden. Zum Beispiel können mangelnde Kompetenzen der Mitarbeiter im Bereich der Digitalisierung den Transformationsprozess hemmen. Werden diese Kompetenzen jedoch gezielt weiterentwickelt und Kompetenzträger rekrutiert, so kann dies den Transformationsprozess beschleunigen. Die Barrieren sind für das eigene Unternehmen zu prüfen und Maßnahmen zur Überwindung unternehmensindividuell zu priorisieren und zu gestalten. Sie werden im Kap. 4 anhand der Aspekte Vision, Strategie und Führung, Wissen und Fähigkeiten, Aufbau- und Ablauforganisation sowie Datenmanagement strukturiert.

Wieland Appelfeller, Carsten Feldmann

Kapitel 5. Forschungsmethodik

Praktiker können Kap. 5 ohne wesentlichen Informationsverlust überspringen, da vor allem die Forschungsmethodik dargestellt wird. Zur wissenschaftlichen Fundierung der Ergebnisse werden zunächst die Zielsetzungen und Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens dargestellt. Anschließend erfolgt eine Darstellung des Stands der Forschung im Bereich der digitalen Transformation. Den Kern des Buchs stellen die in den Kapiteln 2 und 3 vorgestellten Modelle dar. Aus diesem Grund werden die theoretischen Grundlagen zur Modellbildung mit dem im Buch gewählten Vorgehen abgeglichen. Abschließend wird das gesamte Vorgehen der Untersuchung kritisch reflektiert und Ansatzpunkte für weitere Forschung identifiziert.

Wieland Appelfeller, Carsten Feldmann

Kapitel 6. Fazit und Ausblick

Kap. 6 leitet ein Fazit ab und gibt einen Ausblick auf die Dinge, die noch kommen. „Das Alte ist noch nicht fertig“ lautet die Überschrift eines Kurzbeitrags in der ersten Ausgabe des Magazins „Der Spiegel“ im Jahr 2018. In diesem Text wird die Frage formuliert, was das Jahr Neues bringt. Die obige Aussage steht in engem Zusammenhang mit einem Kerngedanken dieses Buches. Es strukturiert und konkretisiert das Thema digitale Transformation für einen Unternehmenskontext und führt in dem zentralen Referenzmodell des digitalen Unternehmens die traditionellen und noch nicht abgeschlossenen Ansätze der digitalen Transformation sowie die neueren Ansätze zusammen. Über die zehn Reifegradmodelle zeigt es vielfältige Handlungsbedarfe auf, die dann mit dem vorgestellten Vorgehensmodell umgesetzt werden können. An mehreren Stellen wird betont, dass „das Alte“ noch nicht „fertig“ ist. Somit müssen Unternehmen bei ihren Digitalisierungsprojekten immer wieder abwägen, ob sie weiter an traditionellen Themen der Digitalisierung arbeiten oder sich auf neue Themen fokussieren. Viele Unternehmen werden eine Doppelstrategie realisieren müssen. Dies bedeutet, dass sie „das eine tun und das andere nicht lassen.“ Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran – in der Wirtschaft und allen anderen Lebensbereichen. Unternehmen müssen sich in einer zunehmend dynamischen und komplexen Welt orientieren und wettbewerbsfähig positionieren. Dieses Buch liefert mit den entwickelten Modellen einen Rahmen dafür.

Wieland Appelfeller, Carsten Feldmann

Backmatter

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