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01.06.2015 | Ausgabe 2/2015

Zeitschrift für Energiewirtschaft 2/2015

Die Energieberatung als der zentrale Akteur bei der energetischen Gebäudesanierung?

Zeitschrift:
Zeitschrift für Energiewirtschaft > Ausgabe 2/2015
Autoren:
Daniel Feser, Till Proeger, Kilian Bizer

Zusammenfassung

Die Sanierungsrate bei energetischen Gebäudesanierungen im Wohnsektor ist mit nur einem Prozent sehr niedrig und stagniert seit einigen Jahren. Um die Ziele der Bundesregierung in Bezug auf die Reduktion des CO2-Ausstoßes, zu erreichen, die einen annähernd klimaneutralen Gebäudebestand im Jahr 2050 erfordern, müsste die Sanierungsrate mindestens verdoppelt werden. Für dieses Ziel wird die Energieberatung als möglicher zentraler Akteur angesehen, indem sie Informationshindernisse für potenzielle Sanierer abbauen kann. In diesem Aufsatz wird der Frage nach Chancen und Herausforderungen der Energieberatung im Wohngebäudesektor nachgegangen. Hierbei wird untersucht, wer die relevanten Akteure der Energieberatung sind und welchen Einfluss der Gesetzgeber auf die Entwicklung der Sanierungsrate durch die Energieberatung aktuell nimmt und künftig entwickeln könnte. Die Energieberatung kann dabei durch die Vertrauensgutsituation beschrieben werden, in der es für (potentielle) Sanierer sowohl ex ante, als auch ex post schwierig ist, die Qualität der erhaltenen Beratung zu bewerten. Zwar soll die staatliche Förderung die Informationsbarrieren bei energetischen Gebäudesanierungen ausgleichen, trotzdem haben die Programme teilweise mit einer schwachen Nachfrage zu kämpfen. Als größte Herausforderungen erweisen sich dabei Komplexität und Rentabilität der Energieberatung. Potenziale zur Verbesserung der Wirkung von Energieberatern ergeben sich bei der Ausbildung, insbesondere im Bereich der staatlichen Zertifizierungen. Die wichtigsten Ansatzpunkte für die Entwicklung einer zukunftsfähigen, qualitätsorientierten Energieberatung sind folglich die Verbesserung der staatlichen Zertifizierung und eine stärkere Orientierung an Koordinations- und Netzwerkaufgaben. Nichtsdestotrotz kann die Förderung der Energieberatung immer nur ein unterstützendes Instrument sein, die nicht geeignet ist, allein eine deutliche Erhöhung der energetischen Sanierungsrate zu bewirken.

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