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Über dieses Buch

Adam Pelka leistet einen theoretischen und empirischen Beitrag zur Implementierung von Kundenanforderungen in der frühen automobilen Entwicklungsphase und liefert dadurch neue Implikationen für das Innovationsmanagement in der Automobilindustrie. Trotz der großen Bedeutung von Kundenanforderungen im automobilen Umfeld fand eine ganzheitliche Betrachtung der Integration dieser Anforderungen im Rahmen des Produktentwicklungsprozesses selten statt.

Der Autor

Adam Pelka ist bei einem Automobilkonzern im Bereich Technologiestrategie und -management tätig. Sein Aufgabenschwerpunkt liegt in der Erarbeitung einer Konzernstrategie für die Erdgasmobilität. Dazu gehören u.a. die Leitung von Teilprojekten sowie die Abstimmung mit den Konzernmarken zu diversen Inhalten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die gegenwärtigen globalen wirtschaftlichen Entwicklungen sind durch eine zunehmende Dynamik und Anspruchsbildung gesellschaftlicher, marktbezogener sowie technologischer Faktoren geprägt und haben zur Folge, dass Unternehmen in einem Spannungsfeld zwischen divergierenden Kundenanforderungen und wirtschaftlicher Effektivität stehen. Damit hat eine bessere, günstigere und schnellere Produktionserstellung stark an Bedeutung gewonnen (vgl. Wiedmann, 1996a, S. 6; 1996b, S. 234; 2006, S. 2; 2007, S. 9). In diesem Umfeld ist die Generierung innovativer Produktlösungen zu einem signifikanten Faktor geworden, den bestehenden Herausforderungen zu begegnen, indem Wettbewerbsvorteile aufgebaut werden, um den Unternehmenserfolg nachhaltig sicherzustellen (vgl. Yeh et al. 2010, S. 132; Porter/Kettels 2003, S. 15; González/Palacios 2002, S. 98; Brown/Eisenhardt 1995, S. 344; Capaldo et al., 2003, S. 343; Rodriguez et al., 2002, S. 143, Tidelski, 2002, S. 659).
Adam Pelka

Kapitel 2. Theoretische und konzeptionelle Grundlagen

Zusammenfassung
Der Terminus der Anforderung ist in der Literatur maßgeblich durch die Wissenschaft der Informatik geprägt. Für einen definitorischen Absprung wird auf die Definition von Rupp (2009, S. 14) zurückgegriffen, welche eine Anforderung als eine „[…] Aussage über eine Eigenschaft oder Leistung eines Produktes, eines Prozesses oder der am Prozess beteiligten Personen […]“ beschreibt.4 Die Trennung zwischen Anforderungen im Produkt- und Prozesskontext dient hierbei als Grundlage der weiteren Differenzierung.
Adam Pelka

Kapitel 3. Entwicklung eines Prozessmodells zur Integration von Produktinnovationen in der frühen Phase des Produktentstehungsprozesses

Zusammenfassung
Für die Entwicklung eines Prozessmodells wird in einem vorgelagerten Schritt eine Literaturanalyse durchgeführt. Dabei werden zunächst Erfolgsfaktoren der Innovationsforschung untersucht. Angesichts der umfangreichen Anzahl an Studien auf diesem Gebiet ist der Versuch, alle relevanten Ergebnisse explizit und komprimiert darstellen zu wollen, als nicht lösbare Aufgabe zu bezeichnen (vgl. u.a. Rüdiger, 1997, S. 1). Somit kann die angestrebte Übersicht über den Forschungssektor „[…] keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben“ (Ernst, 2001, S. 17).
Adam Pelka

Kapitel 4. Empirische Untersuchung

Zusammenfassung
Die Ausarbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen stellt hohe Anforderungen an die Autoren und setzt eine strukturierte Vorgehensweise voraus. Nach Kaya (2009, S. 49) kann ein empirischer Forschungsprozess in sieben Stufen dargestellt werden. Er startet mit der Problemformulierung, aus der Theorien gebildet werden, gefolgt von dem Erhebungsplan und der Methode der Datenerhebung mit einer anschließenden Datenanalyse sowie der Interpretation der Ergebnisse, welche abschließend im Forschungsbericht münden.
Adam Pelka

Kapitel 5. Ableitung von Gestaltungsperspektiven auf normativer, strategischer und operativer Ebene sowie Herleitung von Hypothesen auf Grundlage der empirischen Untersuchung

Zusammenfassung
Die gewonnenen empirischen Erkenntnisse werden nunmehr als Grundlage für die Ableitung von Gestaltungsempfehlungen genutzt. Hierbei wird der Ansatz eines ganzheitlichen Kundenanforderungsmanagements verfolgt. Die Strukturierung eines solchen Ansatzes erfolgt in Anlehnung an das Modell der marktorientierten Unternehmensplanung, welches normative, strategische und auch operative Ebenen beinhaltet und durch die drei interdependenten Teilbereiche des Informations-, Steuerungs- und Controllingsystems ergänzt wird (vgl. Wiedmann, 1981, S. 219; Wiedmann, 1994, S. 9; Raffée/Fritz/Wiedmann, 1994, S. 51 f.). Die normative Ebene beschäftigt sich mit den grundlegenden Zielen einer Unternehmung sowie deren Normen, Prinzipien und Spielregeln, welche die Entwicklungs- und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens gewährleisten sollen (vgl. Bleicher, 2011, S. 88).
Adam Pelka

Kapitel 6. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Den Ausgangspunkt dieser Arbeit bildete die Feststellung, dass Automobilhersteller, bedingt durch die Wettbewerbsintensität auf den weltweiten Märkten, in einem Spannungsfeld zwischen Kosten- und Innovationsdruck stehen und somit eine starke Kundenorientierung bei der Leistungserstellung sicherstellen müssen. Vor dem Hintergrund der mehrjährigen Entwicklungszyklen in dieser Branche stellt insbesondere die Ermittlung von Kundenforderungen und deren Umsetzung in technologische Produktinnovationen die Automobilhersteller vor große Herausforderungen. Daher erhebt sich die Frage, welche strukturellen und inhaltlichen Faktoren die Erfolgswahrscheinlichkeit von automobilen Innovationen positiv beeinflussen können.
Adam Pelka

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