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Über dieses Buch

Der Leitfaden erläutert die strategischen und steuerlichen Grundzüge einer Familienstiftung und zeichnet die einzelnen wirtschaftlichen Schritte bei der Errichtung und der laufenden Tätigkeit einer solchen Stiftung nach. Dabei stehen unter anderem die laufende Besteuerung der Erträge und Zuwendungen der Familienstiftung, die Besteuerung der Aufhebung von Familienstiftungen sowie die erbersatzsteuerlichen Pflichten und Gestaltungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Mit Fokus auf die steuerrechtlichen Pflichten werden darüber hinaus geltende Vorschriften für Familienstiftungen zu Buchführung, Bilanzierung und steuerrechtliche Gewinnermittlung dargestellt. Das Buch liefert einen umfassenden Überblick für Steuerberater, Rechtsanwälte, Vermögensverwalter, Family Officer, Stifter und Stiftungsvorstände. Weitreichende Informationen über die komplexen steuerlichen Herausforderungen einer Stiftungserrichtung sowie der laufenden fiskalischen Behandlung einer Familienstiftung können diesem Buch entnommen werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Errichtung einer Familienstiftung

Zusammenfassung
„Familienstiftungen“ sind rechtsfähige Stiftungen im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches. Ihre Errichtung setzt zwingend ein Anerkennungsverfahren bei der zuständigen Stiftungsbehörde voraus. Ist die Familienstiftung als rechtsfähige juristische Person anerkannt, hat bei einer Stiftungserrichtung zu Lebzeiten des Stifters im nächsten Schritt die Übertragung der Vermögenswerte zu erfolgen, die der Stifter in dem Stiftungsgeschäft als Grundstockvermögen vorgesehen hat. Diese Übertragung erfolgt unentgeltlich. Zusätzlich können auch entgeltliche Vermögensübertragungen an die Stiftung erfolgen.
Thorsten Klinkner, Christian Jaenecke

2. Laufende Besteuerung einer Familienstiftung

Zusammenfassung
Die laufende Besteuerung von Familienstiftungen unterscheidet sich signifikant von Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit. Familienstiftungen können unterschiedliche Einkunftsarten erzielen und unterliegen nicht kraft ihrer Rechtsform der Gewerbesteuer.
Thorsten Klinkner, Christian Jaenecke

3. Besteuerung der Begünstigten

Zusammenfassung
Das Bürgerliche Gesetzbuch (§§ 80 bis 88 BGB) und die Landesstiftungsgesetze enthalten hinsichtlich der Frage, wer Begünstigter (oder „Destinatär“) einer Stiftung sein kann, keine Einschränkungen. Es kommen somit sämtliche Rechtsträger, also natürliche Personen, juristische Personen und Personengesellschaften im Inland und im Ausland in Frage. Die steuerlichen Folgen dieser verschiedenen Konstellationen werden in diesem Kapitel vorgestellt.
Thorsten Klinkner, Christian Jaenecke

4. Besteuerung der Auflösung einer Familienstiftung

Zusammenfassung
Wird eine Familienstiftung durch Auflösungsbeschluss, Zeitablauf oder Zweckerreichung aufgelöst, fällt das Stiftungsvermögen nach § 88 BGB an die in der Stiftungssatzung bestimmten anfallsberechtigten Personen. Die genauen Rechtsfolgen dieser Vermögensübertragung nach den einzelnen Verkehr- und Ertragsteuergesetzen werden im Folgenden dargestellt.
Thorsten Klinkner, Christian Jaenecke

5. Erbersatzsteuer auf das Vermögen einer Familienstiftung

Zusammenfassung
Da eine Familienstiftung auf einen zeitlich unbegrenzten Fortbestand ausgerichtet ist und – im Gegensatz zu Personen- und Kapitalgesellschaften – keine Anteile hat, die von Familienmitgliedern vererbt werden können, wäre das Stiftungsvermögen ohne steuerrechtliche Sonderregelung auf ewig der Erbschaftsteuer entzogen. Um dies zu verhindern wird das Vermögen einer Familienstiftung im Abstand von 30 Jahren einer Erbersatzsteuer unterworfen. Die Einzelheiten der Erbersatzsteuer werden in diesem Kapital erläutert.
Thorsten Klinkner, Christian Jaenecke

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