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Über dieses Buch

Das Buch zeigt eine Möglichkeit auf, Familienunternehmen so zu regeln, dass Streit in der Familie nicht zum Aus des Unternehmens führen muss. Die von der Autorin hier dargestellte Familienstrategie schafft Strukturen, wo bisher keine waren; sie stabilisiert, verbessert die Handlungsfähigkeit und erleichtert das Miteinander.

Immer wieder scheitern wirtschaftlich gesunde Familienunternehmen an sich selbst. Warum führt Streit in der Familie oft zum Aus traditionsreicher Unternehmen? Die Ursache liegt in einem Regelungsdefizit, das oft übersehen wird. Der Gesellschaftsvertrag kann vieles, aber er kann nicht alles. Kirsten Baus, Spezialistin für Family Governance und Nachfolgeplanung, bietet die Familienstrategie als Lösung. Die Familienstrategie ist für Familienunternehmen unverzichtbar, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Für die 5. Auflage wurde das Buch überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Hindernisse, Stolpersteine, Barrieren

Frontmatter

Kapitel 1. Klassiker des Konfliktes

Zusammenfassung
Nicht nur in Unternehmerfamilien gibt es eine Reihe von Standardsituationen, die gewissermaßen als Klassiker im Zentrum familiärer Konflikte stehen. Eines ist diesen Situationen gemeinsam: Sie sind naturgegeben, und man kann ihnen kaum entgehen. Als überzeitliche Muster prägen sie die Menschheitsgeschichte. Das bestätigen schon die Bibel und die griechische Mythologie, das bestätigt noch heute die Alltagserfahrung. Es sind die Konflikte zwischen Vätern und Söhnen, zwischen Geschwistern, zwischen Gefühl und Verstand, Loyalität und Egoismus, Treue und Verrat. Sie kommen in den besten Familien vor.
Kirsten Baus

Kapitel 2. Die Einstellung fehlt

Zusammenfassung
Auf dem Weg vom Familienunternehmen zur Unternehmerfamilie liegen noch weitere Hindernisse. Dieser Weg ist nicht nur lang, er ist zudem ein Prozess permanenten Wandels. Das Unternehmen muss sich veränderten Rahmenbedingungen anpassen, um dauerhaft erfolgreich sein zu können – und auch der Familie bleibt das nicht erspart.
Kirsten Baus

Kapitel 3. Übliche Reaktionsmuster

Zusammenfassung
Bislang haben wir die Klassiker des Konfliktes und die Einstellungsdefizite in Unternehmerfamilien untersucht. Eines ist klar: Diese Stolpersteine und Hindernisse gehören aus dem Weg geräumt. Was aber, wenn der Versuch, den Weg freizuräumen, selbst zum Problem wird? Das passiert in Unternehmerfamilien schneller als man glaubt. Diese Familien neigen nicht nur dazu, Probleme zu haben. Sie neigen auch dazu, falsch zu reagieren. Gerade der rational handelnde und entscheidende Unternehmer ist in familiären Konflikten erstaunlich hilflos. Sein gewohntes Instrumentarium versagt hier ebenso wie die bewährten Problemlöser – die Rechtsanwälte und Steuerberater.
Kirsten Baus

Die Familienstrategie – der Weg zur starken Unternehmerfamilie

Frontmatter

Kapitel 4. Eine Strategie für die Familie

Zusammenfassung
Unternehmerfamilien brauchen eine Familienstrategie, um die Entfremdung unter Kontrolle zu bringen. Die eigentliche Gefahr für Unternehmen und Vermögen liegt darin, diese Bedrohung zu ignorieren oder zu unterschätzen. Im Normalfall wird die Entfremdung als schicksalhafte Entwicklung begriffen, auf die kein Einfluss möglich ist.
Kirsten Baus

Kapitel 5. Bestandsaufnahme – das gemeinsame Interesse

Zusammenfassung
Am Anfang einer Familienstrategie steht, was die Familie will, eint und trennt. Die Bestandsaufnahme entwickelt ein Bild ihrer Handlungsfähigkeit. Die Handlungsfähigkeit ist das strategische Potenzial einer Unternehmerfamilie – sie entscheidet darüber, ob sie schwach oder stark ist.
Kirsten Baus

Kapitel 6. Bestandsaufnahme – die Generationen und ihre Aufgaben

Zusammenfassung
Werte, Ziele und Rollen sind die großen Themen der Bestandsaufnahme. In der Praxis hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dabei keinem starren Muster zu folgen. Denn in jeder Generation drückt der Schuh an einer anderen Stelle – dann aber meist an der gleichen.
Kirsten Baus

Kapitel 7. Richtungsentscheidungen

Zusammenfassung
Die Bestandsaufnahme einer Familienstrategie ist nicht Selbstzweck, sie zielt auf Resultate ab. Ihre Ergebnisse dienen dazu, Entscheidungen herbeizuführen, und zwar gemeinsame Entscheidungen größter Tragweite. Unmittelbares Resultat der Bestandsaufnahme ist die Gestaltung des zukünftigen Verhältnisses von Unternehmen und Familie – die Richtungsentscheidung.
Kirsten Baus

Kapitel 8. Die Familiencharta

Zusammenfassung
Die Familiencharta markiert zugleich Ende und Anfang der Familienstrategie. Sie ist die Gründungsurkunde, die einer neuen Ära der Zusammenarbeit in einer Unternehmerfamilie den Rahmen liefert. Die Charta steht am Ende des angeleiteten Prozesses der Familienstrategie und am Anfang der von der Familie eigenständig praktizierten Family Governance. Sie bildet das Bollwerk einer Unternehmerfamilie gegen die Entfremdung, sie erhält den Familienmitgliedern das Bewusstsein eines gemeinsamen Interesses, sie ersetzt Willkür durch geordnete Verfahren, sie schafft Planungssicherheit und stärkt den Zusammenhalt.
Kirsten Baus

Kapitel 9. Die Institutionen

Zusammenfassung
Die Institutionen sind das organisatorische Innenleben einer Unternehmerfamilie. Sie bilden sozusagen die Hardware der Family Governance, während die in der Familienstrategie erarbeiteten Grundüberzeugungen und Regeln die Software darstellen. Die Institutionen sind das Gerüst, das die Familie gegen die Entfremdung stabilisiert.
Kirsten Baus

Kapitel 10. Stabilität im Familienunternehmen

Zusammenfassung
„Der größte Wertvernichter im Familienunternehmen ist der Streit.“ Diese Feststellung stammt von einem, der es wissen muss. Brun-Hagen Hennerkes, einer der führenden Experten in Deutschland, berät seit mehr als drei Jahrzehnten große Familienunternehmen.
Kirsten Baus

Backmatter

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