Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Die Bedeutung einer durchdachten und lebendigen Arbeitskultur steigt, ebenso die Schwierigkeit gute Talente zu finden und zu binden. Für die Personalarbeit stellt der Eintritt der 80er-Jahrgänge, der so genannten Generation Y, eine neue Herausforderung dar. Der schwedische Unternehmensberater und Wissenschaftler Anders Parment beleuchtet, welche Implikationen diese neue Generation für Wirtschaft, Arbeitsleben und Talentmanagement hat. Basierend auf einer internationalen Studie geht er den Fragen nach, warum diese Generation als Arbeitnehmer anders ist, wie man die Besten rekrutiert und wie Unternehmenskultur, Kommunikation und Arbeitswelt sich dadurch verändern.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Neue Generation – neue Zeiten? Oder wird alles sein, wie es war? Die 80er-Generation tritt jetzt in die Konsum- und Arbeitsmärkte ein. Sie wird Generation Y genannt – „Generation Why“, weil sie Verhältnisse und Vorstellungen, die bisher als selbstverständlich galten, in Frage stellt. Das vorliegende Buch führt in die soziale Welt, in die sozialpsychologische Befindlichkeit dieser neuen Generation ein und behandelt in sieben Kapiteln detailliert das Thema Generation Y im Arbeitsmarkt.
Anders Parment

1. Eine neue Generation von Verbrauchern und Arbeitnehmern tritt auf

Eine große Herausforderung der heutigen Gesellschaft ist der Eintritt der 80er-Generation, der so genannten Generation Y, in das Erwerbsleben. Selten hat eine neue Generation so viele Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsleben und Talent-Management gehabt. Die Bedeutung einer durchdachten und lebendigen Strategie für Personalmanagement und Employer Branding steigt, die Schwierigkeiten, gute Talente zu finden, ebenfalls. Auch eine Konjunkturflaute, wie in den Jahren 2008 und 2009, kann diese Richtung der Entwicklung nicht langfristig ändern, wenn es vorübergehend auch einfacher sein könnte, talentierte Mitarbeiter zu finden.
Anders Parment

2. Wahlmöglichkeiten und Individualismus

Im Folgenden wird ausführlicher auf die vernetzte, informationsintensive, näher zusammengerückte, transparentere Welt eingegangen, in der die Generation Y aufgewachsen ist. Auch wird untersucht, wie die Veränderungen der Gesellschaft zu wesentlich erweiterten Wahlmöglichkeiten geführt haben, was beim typischen Vertreter der Generation Y zu stärkerer Betonung von Individualismus und neuen Informationsstrategien führt. Außerdem werden die treibenden Kräfte hinter der gesellschaftlichen Entwicklung diskutiert. Hier gibt es ein interessantes Wechselspiel und viel Dynamik zwischen verschiedenen Faktoren. Die Gelegenheit, wählen zu können, stimuliert das individuelle Denken und Verhalten gegenüber Produkten, Marken und Arbeitgebern. Das bedeutet, alle Wahlmöglichkeiten schaffen Individualismus, was zu einer größeren Vielfalt aufseiten der Anbieter führt. Und je mehr Alternativen, desto geringer die Loyalität! Das gilt gleichermaßen für Konsumgüter, für den Arbeitsmarkt, für Freizeitbeschäftigungen und für andere Situationen mit vielen Alternativen für den Abnehmer.
Anders Parment

3. Ansprüche an Arbeit und Konsum: Förderung von Erlebnissen und der Ich-Identität

Nachfolgend wird das verstärkte Streben nach Betonung der eigenen Identität behandelt und untersucht, wie sich diese Entwicklung auf die Konsum- und Arbeitsmärkte auswirkt.
Anders Parment

4. Arbeitsmarkt und Karriere

In diesem Kapitel werden die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie die Wechselwirkung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer anhand aggregierter Kriterien untersucht. Der Eintritt der Generation Y in den Arbeitsmarkt führt zu einem größeren Gewicht aufseiten des Arbeitnehmers, was für den Arbeitsmarkt und für die Art und Weise, wie er funktioniert, von großer Bedeutung ist. Das Zusammenspiel und das Kräfteverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden thematisiert und analysiert.
Anders Parment

5. Neues Personalmanagement zur Steigerung der Attraktivität

In diesem Kapitel werden die konkreten Maßnahmen im Unternehmen, um bei Mitarbeitern – besonders jungen Mitarbeitern – stärkere Attraktivität zu gewinnen, untersucht. Anspruchvolle und selbstbewusste Mitarbeiter erfordern ein neu durchdachtes, an den Erfordernissen einer neuen Zeit orientiertes Personalmanagement, dessen Rolle sich teilweise neu, sprich: umfassender, definiert: Es geht nicht nur um das Verhältnis zwischen Unternehmen und vorhandenen Mitarbeitern, sondern verstärkt auch darum, indirekt und direkt erwünschte neue Mitarbeiter zu gewinnen. Selbstverständlich können hier nicht alle Fragen beantwortet werden, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. Das Kapitel beschränkt sich darauf, einige in der Ära der Generation Y besonders wichtige Probleme zu beleuchten.
Anders Parment

6. Fundiertes Employer Branding

Im nachfolgenden Kapitel befassen wir uns mit der Positionierung von Unternehmen in der Wahrnehmung der Arbeitnehmer, mit der Bildung von Arbeitgebermarken, dem so genannten Employer Branding: Fragen, die in diesem Kapitel beantwortet werden, sind folgende: Wie kann die Unternehmensidentität deutlicher verankert werden? Wie kann die Arbeitgebermarke wirksamer an verschiedene Zielgruppen kommuniziert werden?
Anders Parment

7. Kommunizieren der Arbeitgebermarke

Nachdem eine erfolgreiche Positionierung des Unternehmens in der Wahrnehmung der Arbeitnehmer gelungen ist, ist es an der Zeit, die Arbeitgebermarke wirksam und effizient an die unterschiedlichen Zielgruppen zu kommunizieren. Besonders in der heutigen von kommerziellen Botschaften bedrängten Gesellschaft müssen Botschaften spezifisch, differenzierend und profilierend sein, um einen guten und beständigen Eindruck hinterlassen zu können. Dieses abschließende Kapitel befasst sich mit zentralen Aspekten des Kommunizierens der Arbeitgebermarke.
Anders Parment

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Wieviel digitale Transformation steckt im Informationsmanagement? Zum Zusammenspiel eines etablierten und eines neuen Managementkonzepts

Das Management des Digitalisierungsprozesses ist eine drängende Herausforderung für fast jedes Unternehmen. Ausgehend von drei aufeinander aufbauenden empirischen Untersuchungen lesen Sie hier, welche generellen Themenfelder und konkreten Aufgaben sich dem Management im Rahmen dieses Prozesses stellen. Erfahren Sie hier, warum das Management der digitalen Transformation als separates Konzept zum Informationsmanagement zu betrachten
und so auch organisatorisch separiert zu implementieren ist. Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise