Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Stefanie Augustine befasst sich mit der Generation Y als potenzieller Zielgruppe von nachhaltigkeitsbezogenen Unternehmensberichten. Kern der Arbeit ist die Erhebung der Informationsbedürfnisse der Generation Y zur unternehmerischen Nachhaltigkeit sowie der anschließende Abgleich mit bereits bestehenden Berichten und aktuellen Entwicklungen wie dem Integrated Reporting und dem CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz. So wird in dieser Arbeit aufgezeigt, dass die Generation Y eine bedeutende Zielgruppe für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen darstellt und es wird nachgewiesen, dass die Berichte einen positiven Einfluss auf die Übernahme der Verantwortung von Konsumenten haben können.

Die Autorin

Stefanie Augustine ist Mitarbeiterin bei einem namhaften Automobilhersteller und beschäftigt sich in ihrer aktuellen Position mit innovativen Technologien für die Produktion der Zukunft. Zuvor war sie lange Zeit im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung tätig.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Im Jahr 2000 wurde durch den Nobelpreisträger P. Crutzen sowie E. Stoermer der Begriff des “Anthropozäns” geprägt (vgl. Crutzen und Stoermer 2010). Dieses auch als “Menschenzeit” bezeichnete Zeitalter der Erde (vgl. Schwägerl 2010) beschreibt zum einen die Auswirkungen der Menschheit auf die Erde, zum anderen die Veränderungen innerhalb der Gesellschaft. Dies führt zu einer neuen “Ära der Verantwortung, denn technisch ist die Menschheit mittlerweile in der Lage, das Erdsystem so weit aus dem Gleichgewicht zu bringen, dass schwere Folgeschäden für Gesellschaften und Ökosystem ausgelöst werden können (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen 2011: 33)”.

Stefanie Augustine

Kapitel 2. Verantwortung im Kontext Nachhaltiger Entwicklung

Im Zentrum dieser Arbeit steht der Begriff Verantwortung im Kontext Nachhaltiger Entwicklung (NE). Dabei bezieht sich NE auf das Konzept zur Gesellschaftsentwicklung, welches aus der in Kapitel 1 benannten Rio-Konferenz hervorging. Im Verlauf der operativen Umsetzung entstand daraus das Drei-Dimensionen-Modell der Nachhaltigkeit, welches im Jahr 1998 durch die Enquete-Kommission in Deutschland eingeführt wurde und das am häufigsten verwendete Dimensionen-Modell der Nachhaltigkeit darstellt (vgl. Michelsen und Adomßent 2014: 29).

Stefanie Augustine

Kapitel 3. Transparente Verantwortungsübernahme durch Nachhaltigkeitsberichterstattung

Das vorangegangene Kapitel thematisiert die Verantwortungsforschung und zeigt die Verantwortung von Konsumenten und Unternehmen im Kontext nachhaltiger Entwicklung gleichermaßen auf. Ein zentraler Aspekt ist in diesem Zusammenhang das Thema Kommunikation. Luhmann formuliert dazu die These, dass sich die Gesellschaft als solche ökologisch nur selbst gefährden kann (vgl. Luhmann 2008: 45).

Stefanie Augustine

Kapitel 4. Zielgruppenorientierung in der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die bisherige Literaturanalyse hat gezeigt, welche Rolle Unternehmen und Konsumenten in Bezug auf Nachhaltigkeit zukommt und welche Bedeutung Informationen in diesem Zuge haben. Im weiteren Verlauf der Dissertation wird anhand einer spezifischen Zielgruppe, der Generation Y, die Eignung von Nachhaltigkeitsberichten für Konsumenten durch eine repräsentative Bevölkerungsumfrage analysiert (vgl. Kapitel 6). Dafür wird mithilfe einer empirischen Studie untersucht, welche Informationsbedürfnisse die ausgewählte Zielgruppe aufweist.

Stefanie Augustine

Kapitel 5. Konzeption der empirischen Untersuchungen

Als Ausgangssituation dieser Arbeit gilt, dass die Übernahme von Verantwortung gesellschaftlicher Akteure ein zentraler Baustein einer erfolgreichen Nachhaltigen Entwicklung ist. Der Prozess der Verantwortungsübernahme selbst ist jedoch sehr komplex, wie Kapitel 2 aufzeigt. In der vorliegenden Arbeit liegt der Fokus auf Unternehmen und Konsumenten als Akteursgruppen im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklung, wobei noch eine weitere Eingrenzung erfolgt.

Stefanie Augustine

Kapitel 6. Die Informationsbedürfnisse der Generation Y zur unternehmerischen Nachhaltigkeit

Wie in dem vorangegangenen Kapitel beschrieben wurde, war es das Ziel der ersten empirischen Untersuchung eine Befragung innerhalb der potenziellen Generation Y durchzuführen. Neben der Erarbeitung einer wissenschaftlichen Definition für die Generation Y geht es im Schwerpunkt um die Erhebung der Informationsbedürfnisse dieser Generation zu unternehmerischer Nachhaltigkeit. Welche Maßnahmen hierzu ergriffen wurden und welche Ergebnisse daraus resultierten, wird im folgenden Kapitel dargestellt.

Stefanie Augustine

Kapitel 7. Zwischenfazit zur ersten empirischen Studie

Im vorangegangenen Kapitel wurden ausführlich die Ergebnisse der repräsentativen Befragung der Generation Y dargestellt. Der zu Beginn komplexen Ausgangssituation der fehlenden Definition der Generation Y konnte mithilfe der Studie erfolgreich begegnet werden. So wurde aus der Generationslagerung aller zwischen 1980 und 2000 geborenen und in Deutschland lebenden Personen durch die Abfrage nach prägenden Ereignissen ein Generationszusammenhang definiert.

Stefanie Augustine

Kapitel 8. Die Informationsbedürfnisse der Generation Y im Kontext aktueller Nachhaltigkeitsberichterstattung

Kern dieser Arbeit ist die Fragestellung, inwieweit die Informationsbedürfnisse der Generation Y zur unternehmerischen Nachhaltigkeit in den aktuellen Entwicklungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung reflektiert werden. Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln die Informationsbedürfnisse analysiert wurden, liegt das Interesse des nachfolgenden Kapitels auf der Teilfrage der Reflexion dieser Bedürfnisse. Um den verschiedenen Akteursgruppen gerecht zu werden, die im Rahmen der Berichterstattung relevant sind, wurden zwei verschiedene Methoden ausgewählt.

Stefanie Augustine

Kapitel 9. Diskussion

Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln die empirischen Studien mit ihren Ergebnissen ausführlich beschrieben wurden, werden diese im Folgenden mit den theoretischen Konzepten aus der Literaturanalyse dieser Arbeit diskutiert. Im Zentrum der Arbeit stand die Frage, inwieweit die spezifischen Informationsbedürfnisse der Generation Y zur unternehmerischen Nachhaltigkeit in den aktuellen Entwicklungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung reflektiert werden und was dies für die weitere Ausgestaltung bedeutet. Um die Generation Y abgrenzen und definieren zu können, wurde die Generationentheorie von Mannheim (vgl. Mannheim 1928) angewandt.

Stefanie Augustine

Kapitel 10. Schlussbetrachtung

Im Fokus dieser Arbeit lag die Verantwortung von Konsumenten und Unternehmen im Sinne einer gesamtgesellschaftlichen nachhaltigen Entwicklung. Dazu wurde zu Beginn die gesellschaftliche Transformation als notwendige Voraussetzung zitiert. Im Laufe der Arbeit hat sich gezeigt, dass diese durch die verschiedenen beschriebenen Aktivitäten und Akteursgruppen bereits Realität ist.

Stefanie Augustine

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

Stellmach & BröckersBBL | Bernsau BrockdorffMaturus Finance GmbHPlutahww hermann wienberg wilhelm

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Künstliche Intelligenz und der Faktor Arbeit - Implikationen für Unternehmen und Wirtschaftspolitik

Künstliche Intelligenz und ihre Auswirkung auf den Faktor Arbeit ist zum Modethema in der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung avanciert. Studien, die alarmistisch die baldige Verdrängung eines Großteils konventioneller Jobprofile beschwören, leiden jedoch unter fragwürdiger Datenqualität und Methodik. Die Unternehmensperspektive zeigt, dass der Wandel der Arbeitswelt durch künstliche Intelligenz weitaus langsamer und weniger disruptiv ablaufen wird. Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise