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Über dieses Buch

"Die Geschichte des ökonomischen Denkens" gibt einen umfassenden und dennoch detaillierten Überblick über die Entwicklung der ökonomischen Theorie. Die Gesamtschau zeigt wichtige Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den verschiedenen Denkrichtungen auf und erleichtert so deren Verständnis. Den Schwerpunkt bildet die Darstellung von Vorklassik, Klassik und Neoklassik. Neben dem "mainstream" geht das Buch ferner auf konkurrierende Schulen und auf neuere Entwicklungen ein.
Die vorliegende dritte Auflage ist umfassend überarbeitet und um Abschnitte zur experimentellen Ökonomie, Mikroökonometrie, sowie zur Neuen Außenhandelstheorie und Neuen Wirtschaftsgeographie erweitert.

"Die Darstellung der einzelnen Theorien, Paradigmen und Modellansätze ist knapp, enzyklopädisch konzis und dennoch gut verständlich.", "eine umfassende und zugleich profunde Zusammenschau über das Sein und Werden der Nationalökonomie", "... mag Söllners Buch zum Standardwerk der Dogmengeschichte werden." (Rezension zur 1. Auflage, FAZ v. 29.11.1999)

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
„Die Geschichte des ökonomischen Denkens“ will einen Überblick über die Entwicklung der ökonomischen Theorie geben – von den Anfängen bei Aristoteles bis zu neueren Entwicklungen wie z. B. der ökologischen Ökonomie.
Fritz Söllner

2. Vorklassik

Zusammenfassung
Was hier als „Vorklassik“ bezeichnet wird, umfasst höchst unterschiedliche ökonomische Ideen, deren einziges gemeinsames Merkmal eben darin besteht, dass sie vor dem Beginn der klassischen Epoche der Ökonomie entwickelt wurden. Der Bogen spannt sich von griechischer Antike (Kap. 2.1) über Mittelalter (Kap. 2.2), Renaissance und Barock (Kap. 2.3 und 2.4) bis Aufklärung (Kap. 2.5). Es ist klar, dass von dieser 2000 Jahre langen Periode nur die allerwichtigsten und einflussreichsten Denker berücksichtigt werden können. So wird von den antiken Denkern nur Aristoteles behandelt; auf die Darstellung der Beiträge der Kirchenväter, der Vertreter der spanischen Schule des 14. und 15. Jahrhunderts und der Reformatoren wird völlig verzichtet.
Fritz Söllner

3. Klassik

Zusammenfassung
Als „klassische Ökonomie“ soll – in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Sprachgebrauch – die von Adam Smith etablierte Schule der Nationalökonomie bezeichnet werden, die als „political economy“ von 1776, dem Erscheinungsjahr von Smith’s Hauptwerk, bis in die 70er Jahre des folgenden Jahrhunderts, als sich die Neoklassik durchzusetzen begann, das ökonomische Denken dominierte.
Fritz Söllner

4. Mikroökonomie: Neoklassik

Zusammenfassung
Mit Kap. 4 beginnt die Darstellung des modernen „mainstream“, d. h. der heute herrschenden Lehre. Diese ist im Wesentlichen neoklassisch geprägt. Da die neoklassische Theorie selbst zuallererst eine mikroökonomische Theorie ist, steht auch die Mikroökonomie am Anfang der Behandlung des modernen „mainstream“ (Kap. 4); in den Kap. 5 und 6 werden Geldtheorie und Makroökonomie dargestellt.
Fritz Söllner

5. Geldtheorie

Zusammenfassung
Der Geldtheorie ist ein eigener Abschnitt gewidmet, der zwischen Mikroökonomie (Kap. 4) und Makroökonomie (Kap. 6) steht: Denn die geldtheoretischen Konzepte sind teils mikroökonomischer, teils makroökonomischer Natur, sodass eine eindeutige Zuordnung nicht möglich ist. Unsere Darstellung der verschiedenen Geldtheorien unterscheidet diese danach, ob das Geldangebot als exogen (Kap. 5.1) oder als endogen (Kap. 5.2) angenommen wird.
Fritz Söllner

6. Makroökonomie

Zusammenfassung
Im Gegensatz zur Mikroökonomie beschäftigt sich die Makroökonomie mit dem Verhalten gesamtwirtschaftlicher Aggregate (wie Volkseinkommen, Investitionsquote oder Beschäftigung), wobei die gesamtwirtschaftliche Entwicklung entweder kurz- oder langfristig betrachtet werden kann, d. h. es können entweder kurzfristige Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivität oder die langfristige ökonomische Entwicklung analysiert werden. Unsere Darstellung unterscheidet dementsprechend zwischen der kurzfristigen Makroökonomie bzw. der Makroökonomie i. e. S. (Kap. 6.1) und der langfristigen Makroökonomie bzw. der Wachstumstheorie (Kap. 6.2). In Kap. 6.3 geht es schließlich um die Ökonometrie, die sich hauptsächlich mit der Analyse makroökonomischer Daten beschäftigt.
Fritz Söllner

7. Konkurrierende Theorien

Zusammenfassung
Gegenstand dieses Abschnitts sind die außerhalb der Hauptströmung der Theorieentwicklung liegenden Richtungen – jene Schulen also, die in Konkurrenz zu Klassik und Neoklassik stehen. Behandelt werden sollen Marxismus (Kap. 7.1), Deutsche Historische Schule (Kap. 7.2), Institutionalismus (Kap. 7.3), österreichische Schule (Kap. 7.4), Ordoliberalismus (Kap. 7.5) und Postkeynesianismus (Kap. 7.6).
Fritz Söllner

8. Aktuelle Entwicklungen

Zusammenfassung
Die Ökonomie ist eine lebendige Wissenschaft – ihre Entwicklung geht ständig weiter. Dies gilt zum einen für die bisher behandelten Gebiete, die kontinuierlich durch andauernde Forschungsanstrengungen ausgebaut und erweitert werden. Zum anderen entstehen aber auch dann und wann neue Strömungen als Reaktion auf – angebliche oder tatsächliche – Defizite des „mainstream“. Im Folgenden wollen wir uns mit sechs dieser neuen Strömungen näher befassen: evolutorische Ökonomie (Kap. 8.1), ökologische Ökonomie (Kap. 8.2), Spieltheorie (Kap. 8.3), experimentelle Ökonomie und „behavioral economics“ (Kap. 8.4) sowie Neue Außenhandelstheorie und Neue Wirtschaftsgeographie (Kap. 8.6). Dabei handelt es sich selbstverständlich nur um eine Auswahl. Da nicht alle Neuorientierungen innerhalb der Ökonomie behandelt werden können, wurden bewusst nur die Richtungen ausgewählt, die sich schon etabliert haben und ein gewisses Potential zur Integration in den „mainstream“ aufweisen (oder, im Fall der Spieltheorie, schon zu demselben gehören). Nicht in einen Überblick über die Geschichte des ökonomischen Denkens gehören dagegen Ansätze, die sich noch in statu nascendi befinden (wie die „Sozioökonomie“, die eine stärkere Berücksichtigung ethischer und gesellschaftlicher Aspekte in der Ökonomie fordert, oder die „Neuroökonomie“, die versucht, Erkenntnisse der Gehirnforschung für die Ökonomie nutzbar zu machen) oder die aller Wahrscheinlichkeit nach immer ein Mauerblümchendasein führen werden (wie die „radikale Ökonomie“, die sich im Wesentlichen mit Marx-Exegese befasst).
Fritz Söllner

9. Ausblick

Zusammenfassung
In unserer Darstellung der Entwicklung der Volkswirtschaftslehre haben wir die Dogmengeschichte als Prozess der fortwährenden Erweiterung des ökonomischen Wissens angesehen, zu dem die verschiedenen Theorien in dem Maße beigetragen haben, in dem sie allgemeingültige Einsichten enthalten.
Fritz Söllner

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