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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Die (In-)Disziplin Visuelle Kultur

Ein Kommentar zu Mitchells Bamboozled -Text und (Neu-)Verortungen der Visuellen Kultur im Kontext von Migrationskultur

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Der Artikel erörtert Gründe für die Auslassung des gesellschaftskritischen Texts (Bamboozled-Aufsatz) in der deutschsprachigen Ausgabe von William J. T. Mitchells Aufsatzsammlung „Das Leben der Bilder“. Obwohl nämlich Mitchell zentraler Vertreter der Disziplin der Visuellen Kultur ist, ist in dem wirkmächtigen Band damit genau derjenige Aufsatz ausgespart, der mit einer Reflexion von rassistischen Stereotypen gesellschaftskritisch argumentiert. Dabei wird für die vorliegende Untersuchung der Umstand der Nicht-Integration zugleich als Anlass herangezogen, die Situation der aus dem angloamerikanischen Raum entstandenen (In-)Disziplin Visuellen Kultur für den deutschsprachigen Raum mit Rückbezug auf die migrationskulturelle Situation in Deutschland zu reflektieren. Ziel dabei ist es zum einen, Verortungsversuche der Visuellen Kultur für Deutschland vorzunehmen und zugleich diesen Verortungen Argumente zur Seite zu stellen. Die Ergebnisse zeigen dabei besonders, dass u. a. auch Eurozentrismus und postkoloniale Dynamiken die Nutzbarmachung der Visuellen Kultur im deutschsprachigen Raum trotz ihres erkenntnisergiebigen Forschungsprogramms verhindern.

Metadaten
Titel
Die (In-)Disziplin Visuelle Kultur
verfasst von
Ömer Alkın
Copyright-Jahr
2017
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-15352-6_9