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Über dieses Buch

Dieses Praktikerbuch vermittelt interessierten Investoren erstmals einen Gesamtüberblick über die klassischen Investmenthubs Dubai, Hongkong und Singapur. Neben den investitionsrechtlichen Rahmenbedingungen werden die steuerrechtlichen Grundstrukturen erläutert und die wirtschaftsrechtlichen Aspekte zur Bedienung von angrenzenden Kernmärkten (wie Saudi-Arabien, Indonesien und VR China) beleuchtet. Doppelbesteuerungsabkommen und bilaterale Investitionsschutzabkommen werden dargestellt. Das Buch richtet sich an Praktiker und Entscheidungsträger, die im asiatischen Wirtschaftsraum aktiv sind oder dort aktiv werden wollen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Dubai

Frontmatter

Kapitel 1. Ausländerinvestitionsrechtliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Die wirtschaftliche Betätigung im Emirat Dubai erfordert eine Vielzahl von Vorüberlegungen. Neben der passenden Rechtsformwahl spielt auch die geografische Lage (Mainland oder Freihandelszone) eine bedeutende Rolle für die Ausübung der gewünschten Geschäftsaktivität sowie den damit im Zusammenhang stehenden wirtschaftlichen Erfolg. Darüber hinaus müssen die jeweiligen Geschäftsaktivitäten durch die Gewerbeerlaubnisbehörde (Department of Economic Development (DED)) bzw. Freihandelszone lizenziert werden.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 2. Steuerliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Die steuerlichen Rahmenbedinungen in den Vereinigten Arabischen Emiratischen (VAE) sind verhältnismäßig überschaubar. Die VAE erheben grundsätzlich keine Köperschaft- und Einkommensteuer. Zum 01.01.2018 wurde eine Umsatzsteuer mit einem Regelsteuersatz in Höhe von 5 % eingeführt. 2018 sind die VAE dem Mulitilateralen Instrument beigetreten und haben 2019 Economic Substance-Voraussetzungen eingeführt.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 3. Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Das Gesellschaftsrecht (Federal Law No. 2/2015) der VAE wurde 2015 neugefasst. An dem Grundsatz der lokalen Beteiligung (d. h., dass 51 % der Gesellschaftsanteile von einem emiratischem Investor gehalten werden) wurde festgehalten. Vorzugsaktien sind derzeit nicht vorgesehen; allerdings kann zugunsten des Minderheitsgesellschafters ein erhöhtes Dividendenbezugsrecht vereinbart werden.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 4. Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Das Arbeitsrecht der Vereinigten Arabischen Emirate ist verhältnismäßig arbeitnehmerfreundlich ausgestaltet. Arbeits-, Arbeitserlaubnis- und Aufenthaltsrecht sind eng verzahnt. Sonderregelungen in Bezug auf die Einstellung von einheimischen Arbeitnehmern sind in einigen Sektoren verpflichtend.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 5. Knotenpunkt für Investitionen in der Region

Zusammenfassung
Das Emirat Dubai hat sich sin den vergangenen Jahrzehnten zu einem Knotenpunkt für Investitionen in der Region entwickelt. Die Steuerung regionaler Aktivitäten aus Dubai bietet mitunter steuerliche Vorteile. Investoren müssen sich allerdings mit den investitions- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Zielmärkte auseinandersetzen. Das Königreich Saudi-Arabien, dass regelmäßig aus Dubai heraus bedient wird, wartet insoweit mit komplexen Rahmenbedingungen auf.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Singapur

Frontmatter

Kapitel 6. Ausländerinvestitionsrechtliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Singapur verfügt als Gründungsmitglied des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) über eine hochentwickelte Wirtschaft insbesondere im Bereich der Finanzdienstleistungen und ein verlässliches und hocheffizientes Rechts- und Gerichtssystem. Ausländische Investoren profitieren von der Offenheit Singapurs für ausländische Investitionen und entsprechende Investitionsschutzabkommen.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 7. Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Die in Singapur verfügbaren Rechtsformen gliedern sich in Personen- und Kapitalgesellschaften, wobei die Private Limited Company die mit Abstand am häufigsten genutzte Rechtsform ist. Daneben können ausländische Gesellschaften eine Repräsentanz oder Niederlassung in Singapur gründen. Ausländische Investoren unterliegen dabei keinen Beschränkungen und können vom flexiblen Gesellschaftsrecht Singapurs Gebrauch machen.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 8. Steuerliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Das vorliegende Kapitel bemüht sich um einen knappen aber umfassenden Überblick über die Körperschaft- als auch die persönliche Einkommensteuer und beleuchtet ferner die Themen Umsatzsteuer und Quellensteuern. Nicht unerwähnt bleiben soll das umfassende Netz an Doppelbesteuerungsabkommen, welches Quellensteuern in der Region deutlich reduzieren kann.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 9. Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Auch wenn das Arbeitsrecht Singapurs in den vergangenen Jahren mehrfach reformiert wurde, um die Rechte der Arbeitnehmer zu stärken, so ist es doch noch immer recht arbeitgeberfreundlich ausgestaltet. Neben den arbeitsrechtlichen Grundlagen widmet sich dieses Kapitel ferner den unterschiedlichen Möglichkeiten, eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis in Singapur zu erhalten.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 10. Knotenpunkt für Investitionen in die ASEAN-Staaten

Zusammenfassung
Singapur wird seit jeher von ausländischen Investoren zur Strukturierung von Investitionen in der Region genutzt. So ist Singapur ein attraktiver Standort für Holdinggesellschaften, verfügt über ein verlässliches und effizientes Rechtssystem, ein flexibles Gesellschaftsrecht für Joint Ventures und einen etablierten Finanzmarkt.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Hongkong

Frontmatter

Kapitel 11. Einführung und rechtliche Rahmenbedingungen für Investitionen

Zusammenfassung
Hongkong gehört noch immer zu einem der am stärksten wachsenden Investitionsstandorte der Welt. Hongkong wird noch immer oft als Einfallstor nach Mainland China (Im Folgenden wird der Begriff „China“ für Mainland China verwendet und umfasst das Gebiet von Festland China, ohne Hongkong, Taiwan und Macau.) benutzt und wird im zunehmendem Maße auch für China Outbound Geschäfte benutzt, wenn chinesische Investoren, Firmen in Europa oder den USA übernehmen möchten.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 12. Gesellschaftsrecht in Hongkong

Zusammenfassung
Die wichtigste Gesellschaftsform in Hongkong ist die Hongkong private limited Gesellschaft, die einer deutschen GmbH entspricht. Über 90 % aller im Handelsregister von Hongkong registrierten Firmen sind solche Limited Gesellschaften, was sich damit erklären lässt, dass die Gründung und Unterhaltung einer Limited Gesellschaft in Hongkong schnell und einfach geht. Von daher soll dieses Kapitel hauptsächlich eine Hongkong Private Limited Gesellschaft beleuchten und andere Gesellschaftsformen werden lediglich am Rand angesproche.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 13. Arbeitsrecht

Zusammenfassung
Das Hongkonger Arbeitsrecht ist sehr arbeitgeberfreundlich, was sich nicht nur im Arbeitsrecht selbst wiederfindet, sondern sich auch durch die gesamte Hongkonger Gesellschaft sieht. Da es Arbeitgebern sehr einfach ist, neue Mitarbeiter anzustellen und diese auch wieder zu entlassen, findet sich dies auch spiegelbildlich aufseiten der Arbeitnehmer wieder. Da die Arbeitnehmer wissen, dass sie im Zweifel schnell wieder entlassen werden können, sind die Mitarbeiter in der Regel wesentlich weniger loyal zu dem Arbeitgeber als zum Beispiel in Deutschland oder in anderen Ländern, in welchen der Arbeitnehmerschutz wesentlich stärker ausgeprägt ist. Es ist von daher nicht ungewöhnlich, dass Mitarbeiter kündigen und sich einem anderen Arbeitgeber zuwenden, nur weil der eine etwas höhere Vergütung anbietet, oder andere Gehaltsbestandteile anbietet, die der jetzige Arbeitgeber so nicht anbietet (Krankenversicherung, Arbeiten von zu Hause, freiwillige Zusatzversicherungen, Schulgeld, etc.). Das Lohnniveau in Hongkong ist wesentlich höher als in Deutschland oder Österreich und liegt ca. 10 % über dem Schweizer Lohnniveau. Hinzu kommt der sehr geringe Einkommenssteuersatz, der dazu führt, dass die meisten Arbeitnehmer überhaupt keine Lohnsteuer zahlen und die maximal bezahlbare Lohnsteuer für gut verdienende Mitarbeiter (ab ca. 300.000 € brutto im Jahr) bei maximal 15 % liegt.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 14. Steuerrechtliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Hongkong wirbt seit vielen Jahren mit einem einfachen und niedrigen Steuersystem für Firmen und Personen. Betrachtet man die Steuersätze für die persönliche Einkommensteuer, welche progressiv von 2 % bis 17 % mit einem Maximalsteuersatz von 15 % reichen, so mag dies tatsächlich zutreffen. Die Körperschaftssteuer für in Hongkong ansässige Firmen liegt allerdings bei 16,5 %, und es ist offensichtlich, dass es inzwischen viele andere Länder gibt, deren Körperschaftssteuersatz entweder ungefähr gleich ist oder sogar noch niedriger liegt, sodass die obenstehende Aussage mit Vorsicht zu genießen ist.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Kapitel 15. Knotenpunkt für Investitionen in die VR China

Zusammenfassung
Seit sich China in den achtziger Jahren wirtschaftlich öffnete, diente Hongkong von Anfang an als Sprungbrett in die Volksrepublik. Viele Unternehmen betrachteten Hongkong als eine Art & unten „China light“, in welchem sich wirtschaftliche Tätigkeiten vorbereiten und ausprobieren ließen, ohne damit sogleich unter die, zu diesem Zeitpunkt noch, unübersichtlichen und stark fragmentierten gesetzlichen Vorgaben in China zu unterfallen. Dies verstärkte sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung in China zunehmend und es war und ist ein immer noch sehr oft gesehenes Geschäftsmodell, dass zuerst eine Gesellschaft in Hongkong gegründet wird und diese dann als Muttergesellschaft und Holdinggesellschaft einer Tochtergesellschaft in China dient.
Constantin Frank-Fahle, Florian Leber, Stefan Schmierer

Backmatter

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