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Über dieses Buch

Die ISO 9001 ist die bedeutendste Systemnorm weltweit. Mit ihrer Umsetzung belegen Unternehmen ihre Qualifikation, dass sie Produkte oder Dienstleistungen bereitstellen können, die den Anforderungen der Kunden entsprechen, gesetzliche und behördliche Anforderungen erfüllen sowie die Kundenzufriedenheit erhöhen.

Das Buch führt in die neue ISO 9001:2015 ein und erklärt detailliert alle für den betrieblichen Alltag wichtigen Anforderungen. Den Schwerpunkt des Buches bildet die ausführliche Erläuterung und Übersetzung des eigentlichen Normentextes in die Sprache des betrieblichen Alltags. Der Aufbau des Buches orientiert sich dazu exakt am Aufbau der ISO 9001:2015.

In einem eigenen Kapitel gibt das Buch dabei auch umfassende Hinweise für den Zertifizierungsprozess inkl. Vorbereitung, Auswahl eines Zertifizierungsauditors und eines Zertifizierungsinstituts, Auditdurchführung, Abarbeitung von Beanstandungen und Zertifikatsausstellung.

In der 3. Auflage dieses erfolgreichen Ratgebers sind bereits Zertifizierungserfahrungen und Umsetzungsherausforderungen mit der ISO 9001:2015 berücksichtigt. Des Weiteren wurden praktische Tipps für ein erfolgreiches Zertifizierungsaudit ergänzt.

Die Zielgruppe

Das Werk wendet sich an Qualitätsmanager und andere Mitarbeiter mit Qualitätsverantwortung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen der Normierung

Bei der Normierung handelt es sich um eine systematisch initiierte Vereinheitlichung von Verfahren, Systemen, Begriffen oder Produkteigenschaften zum Nutzen einer Anwendergruppe. Mit der Schaffung von Normen wird ein einheitlicher Standard definiert, der es einerseits erlaubt, Qualität messbar und somit vergleichbar zu machen. Zudem wirken Normierungen effizienzsteigernd, da Planungsunsicherheiten sowie technische und finanzielle Anpassungen entfallen und so der Waren- und Dienstleistungsverkehr vereinfacht wird. Dazu werden die folgenden Arten der Normierung unterschieden:
Martin Hinsch

2. Kerncharakteristika der ISO 9001:2015

Die ISO 9001 verfolgt seit ihrer großen Revision im Jahr 2000 den Ansatz des prozessorientierten Qualitätsmanagements, welcher mit der aktuellen Revision nicht nur übernommen, sondern dahingehende Anforderungen in ihrer Neufassung nochmals verschärft wurden. Für eine ISO-Zertifizierung ist daher ein grundlegendes Verständnis des prozessbasierten Organisationsaufbaus mehr denn je nötig.
Martin Hinsch

3. Der Ablauf eines Zertifizierungsaudits

Für jene Leser, die mit dem Ablauf von Zertifizierungsaudits nicht vertraut sind, bietet dieses letzte Kapitel einen grundlegenden Einblick in den gesamten Zertifizierungsprozess.
Martin Hinsch

4. Kontext der Organisation

Das Abschn. 4.1 enthält zunächst die Aufforderung, sich als Organisation der eigenen Position innerhalb des Marktes und des Umfelds bewusst zu werden. Es geht hier um die Beantwortung betrieblicher Fragen jenseits des operativen Tagesgeschäfts, mit denen sich jede Organisation konfrontiert sieht:
Martin Hinsch

5. Führung

Kap. 5 setzt sich mit den Kernaufgaben der Geschäftsführung (oberste Leitung) auseinander. Die Führungsebene hat eine nicht delegierbare Verantwortung für Qualität und steht daher in der Pflicht, die Organisation zu führen sowie die betriebliche Kunden- und Qualitätsorientierung zu fördern und zu fordern.
Martin Hinsch

6. Planung

Jede Organisation ist verpflichtet, sich bewusst mit den eigenen betrieblichen Risiken und Chancen auseinander zu setzen. Organisation müssen ihre Risiken antizipieren, in ihrem Einfluss einschätzen und angemessen mit ihnen umgehen können. Die Norm legt dazu jedoch lediglich einen risikobasierten Ansatz zugrunde und verzichtet bewusst auf ein systematisches, allgemein anerkanntes Risikomanagement. Da Risiken im Zuge einer solchen „Light“-Version trotzdem bewusst zu identifizieren, zu bewerten, zu minimieren und zu überwachen sind, wird jedoch auf die Grundzüge eines einfachen Risikomanagements nicht verzichtet werden können.
Martin Hinsch

7. Unterstützung

Kap. 7 setzt sich mit unterstützenden Inputfaktoren der Leistungserbringung auseinander: Hierzu zählen die personellen Ressourcen in Hinblick auf Menge und Qualifikation (Abschn. 7.2), die Infrastruktur und die Arbeitsumgebung. Auch das Bewusstsein der Mitarbeiter (Abschn. 7.3) und das betriebliche Wissen (Abschn. 7.1.6) sind der Unterstützung zugeordnet. Nicht zuletzt sind in Kap. 7 Dokumentationsanforderungen (Abschn. 7.5) definiert.
Martin Hinsch

8. Betrieb

Kap. 8 setzt sich mit den Kernelementen unternehmerischer Wertschöpfung, nämlich der Entwicklung und Beschaffung sowie mit der Produktion bzw. Dienstleistungserbringung, auseinander. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Organisation Produkte entwickelt und herstellt oder ausschließlich Dienstleistungen erbringt bzw. bereitstellt.
Martin Hinsch

9. Bewertung der Leistung

Über die Anforderungen des Normenkapitels 9 soll sichergestellt werden, dass die Produkt- und Dienstleistungskonformität sowie die Kundenzufriedenheit aufrechterhalten werden. Ferner darf das QM-System mit all seinen zugehörigen Prozessen im Zeitablauf nicht an Leistungsfähigkeit einbüßen, sondern muss weiterentwickelt und verbessert werden. Die wesentlichen Instrumente zur Bewertung der Leistung sind dabei die Messung und Analyse, die Auditierung sowie die Managementbewertung.
Martin Hinsch

10. Verbesserung

Entsprechend den Vorgaben des Normenkapitels 10.1 müssen Organisationen, ihre Produkte und Dienstleistungen ebenso wie das QM-System selbst, wo immer möglich, verbessern. Damit sollen Kundenzufriedenheit und Wettbewerbsfähigkeit erhalten und ausgebaut werden. Wenngleich diese Normenforderung in ihrer deutlichen Formulierung neu ist, bleiben die Vorgaben in diesem Kapitel doch vergleichsweise unpräzise in Hinblick auf Art und Umfang geeigneter Aktivitäten.
Martin Hinsch

Backmatter

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