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Über dieses Buch

Das Buch stellt auf leicht verständliche und anschauliche Weise Irrtümer im Bereich der Geldtheorien dar und erläutert die fatalen Folgen geldtheoretischer Fehleinschätzungen und ordnungspolitischer Verstöße für Wirtschaft und Gesellschaft. Orientiert an der Konjunkturtheorie Friedrich A. von Hayeks erhält der Leser einen ebenso kompakten wie fundierten Überblick über das vielschichtige Thema Geld. Dabei werden aktuelle wirtschaftspolitische Themen aufgegriffen: Führt die Kreditwirtschaft zur Geldschwemme? Warum scheitert die „Mainstream-Ökonomie“? Was sind die tatsächlichen Ursachen von Finanzkrisen und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Kritisch und informativ arbeiten die Autoren aktuelle Fragen wie diese auf und analysieren auf der Basis klassisch-liberaler volkswirtschaftlicher Theorien die Konsequenzen hinsichtlich Staatsschulden, Geldschöpfung, Geldmenge, Zinsen, Inflation, Eurokrise, Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitslosigkeit und Wachstum.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Geld ist ein Phänomen – ein Faszinosum. Der Mensch geht damit scheinbar ganz selbstverständlich um, ohne dass er es wirklich verstehen könnte. Die große Mehrheit der Leute hat sowieso keine fundierte Vorstellung davon, was Geld genau sein soll. Geld ist, wie Mr. Spock vom Raumschiff Enterprise sagen würde: „Faszinierend!“ Es existiert kaum ein Mensch auf der Erde, der nicht mit Geld zu tun hat. Den stärksten Druck des Geldes erdulden ausgerechnet jene, die wenig oder fast kein Geld haben. Aber ebenso unerträglich ist der Druck für diejenigen, die über Riesenvermögen verfügen. Sie sind nervlich genauso aufgerieben wie diejenigen, die man als Hungerleider bezeichnet.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Ursprung und Entwicklung des Geldes

Frontmatter

Kapitel 2. Der Ursprung des Geldes (Geld und Geldgebrauch)

Das Geld ist bisher nie ernsthaft Gegenstand umfassender historischer Betrachtung geworden. Es gibt bis heute keine Geldgeschichte in dem gleichen selbstverständlichen Sinn, wie es etwa Staats-, Rechts-, Sprach-, Literatur-, Kunst-, ja selbst Wirtschaftsgeschichte gibt. Diese Beobachtung der Numismatik (Münzkunde) wird von der Wirtschaftswissenschaft bestätigt; noch heute gilt die Bemerkung von William Stanley Jevons aus dem Jahre 1875, nach der die „Naturgeschichte des Geldes nahezu jungfräulicher Boden“ sei.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 3. Geld aus dem Blickwinkel der kulturellen Evolution

Wie die Ausführungen zum Ursprung des Geldes gezeigt haben, muss man sich mit den Entwicklungsmechanismen der kulturellen Evolution näher beschäftigen, um das Phänomen Geld als ebensolches Ergebnis der kulturellen Evolution zu verstehen. Dadurch wird die Erkenntnis erhärtet, dass auch das Geld, ebenso wie die anderen Meilensteine bzw. Institutionen der sozio-kulturellen Entwicklung der Menschheit (Sprache, Rechtssystem, Markt) nicht das Ergebnis menschlichen Denkens und Konstruierens sind, sondern vielmehr menschlichen Handelns vor dem Hintergrund von Traditionen, Bräuchen, Sitten und religiösen Riten. Daher können diese sozio-kulturellen Institutionen auch nicht beliebig durch menschlichen Verstand gesteuert werden, seien die Motive auch noch so ehrenhaft, wie zum Beispiel die Inflationsbekämpfung beim Geld.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Das Kreditgeldsystem der heutigen Finanzwirtschaft

Frontmatter

Kapitel 4. Das Geldphänomen und die Theorie des Geldes

Viel hat man bisher getan, um das Wesen des Geldes einer Kreditgeldwirtschaft zu erklären. Bisher ohne durchschlagenden Erfolg. Die lang währende Unfähigkeit der Theorie, das heutige Geld zu erfassen, ist laut dem Fribourger Geldtheoretiker Bernard Schmitt letztlich verantwortlich für die inzwischen auch öffentlich wahrnehmbaren ökonomischen und politischen Fehlentwicklungen der Finanzwirtschaft. Seit einigen Jahren ist die Geldwirtschaft in der Krise, wie es der Bankier Johann Philipp von Bethmann bereits Ende des 20. Jahrhunderts richtig prognostiziert hatte.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 5. Der Tauschakt als Schlüssel zum Verständnis des Geldes

Im Rahmen eines Tauschaktes kann ein Tilgungsversprechen quantitativ bewertet und symbolisch vergegenständlicht werden. Als Gegenstand kann es (zum Beispiel in Form von Geld) gegen ein anderes oder gegen Sachgüter „eingelöst“ werden, von Tauschpartner zu Tauschpartner. Als (in welcher Form auch immer!) materiell existente (elektronische) Bescheinigung kann es von Hand zu Hand gehen wie eine Ware.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 6. Die Geschäftsbanken als „Krediteur zweiten Grades“

Ein Kreditierender im Rahmen eines Tauschaktes ist zunächst der, welcher gegenwärtig ein Gut liefert. Er kreditiert die Gegenlieferung so lange, bis eine regelrechte Bezahlung das vom Belieferten abgegebene Zahlungsversprechen ablöst. Was folgt daraus für die Rolle der Geschäftsbanken, die sie innerhalb der Handelsvollzüge am Markt wahrzunehmen haben? Die Geschäftsbanken treten genau wie die Zahlungsaufschub gewährenden Realgutlieferanten als Krediteur auf.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 7. Bonitätsprüfung und Geldkreislauf

Die Tilgungsversprechen bzw. die Tilgungspotenziale machen das Geld, sind gewissermaßen selbst das Geld, aber erst dann, wenn sie (in welcher Form auch immer) vergegenständlicht und bewertet sind. In vielen Ländern ist die Geldschöpfungskraft der Geschäftsbanken auf das 50-Fache der bei der Zentralbank hinterlegten Reserven beschränkt („Multiplikatoreffekt“, „Giralgeldmultiplikator“).

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 8. Kreditgeldkreislauf, Geldmenge und Giralgeld-Multiplikator

Das Geld eines Wirtschaftssubjektes gelangt sowohl vom Quell einer Geldschöpfung (Darlehen) als auch vom Quell einer Geldhortung (Kapital) auf den Markt, und zwar dort in den Einkauf. Es werden Konsum- und Investitionsgüter gekauft. Die gekauften Güter verschwinden vom Markt: Konsumgüter werden in der Regel bald verbraucht; Investitionsgüter dienen der Erzeugung neuer Güter („Wertschöpfung“).

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 9. Geldschöpfung und Bargeld

Weil Kreditgeldschöpfung die Vergegenständlichung von Versprechen ist und das Leistungspotenzial der Kreditnehmer nichts anderes als die Deckung der Versprechen, ist die Deckung dieser Versprechen auch die Deckung des aus ihnen erwachsenen Geldes. Geld wird hier also, wie jeder bei der Bonitätsprüfung anlässlich einer Kreditvergabe beobachten kann, nicht „aus dem Nichts“ geschöpft, sondern auf der Grundlage wirklich vorhandenen Leistungspotenzials. Es ist durch dieses gedeckt.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 10. Gibt es ein staatliches Geldschöpfungsmonopol?

Es hält sich allgemein hartnäckig die Auffassung, dass es ein Geldschöpfungsmonopol gäbe. Dieses läge in der Hand des Staates und sei das schlimmste Monopol innerhalb einer Gesellschaft überhaupt. Die These vom Geldschöpfungsmonopol des Staates wird bis zum Steinerweichen wiederholt. Ein solches Monopol des Staates gibt es zwar in der Tat, aber es bezieht sich nur auf die marginale Menge des Bargelds!

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 11. Gelddeckung und „Sicherheiten“

Ein Tilgungsversprechen ist nur immer aufgrund eines vorhandenen Leistungspotenzials (=Tilgungspotenzial) einzulösen. Das Leistungspotenzial stellt die Deckung des Tilgungsversprechens, also auch des daraus erwachsenden Geldes dar. Die Deckung des Geldes in einer Kreditgeldwirtschaft ist das intersubjektive Leistungspotenzial derjenigen, die kreditiert werden. Die bieten im Tausch nicht ihre Leistungen, sondern Versprechen über die künftige Realisierung ihrer Leistungen an. Die „Gelddeckung“ bezieht sich also nicht auf greifbare Sachwerte, sondern auf das einem Tilgungsversprechen zugrunde liegende Tilgungspotenzial, auf ein Können, ein Vermögen.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Störungen und Fehlentwicklungen in der Finanzwirtschaft

Frontmatter

Kapitel 12. Die Überschuldung (Der Staat als Verursacher der Finanzkrisen)

Geld ist die Gesamtheit der quantitativ bewerteten, symbolisch vergegenständlichten Tilgungsversprechen, die durch das Leistungspotenzial ihrer Emittenten gedeckt sind. Eine ordentliche Gelddeckung fehlt überall dort, wo Geld in Umlauf kommt, bei dem der Gläubigerseite eine tilgungsunfähige Schuldnerseite gegenübersteht. Das ist der Tatbestand der Überschuldung.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 13. Inflation und Deflation

In einer gesunden Geldwirtschaft darf nie mehr Geld auf dem Markt sein, als aus demonetisierbaren Tilgungsversprechen erwächst, d. h. solche, bei denen sich Leistungspotenziale realisieren lassen. Nur aufgrund dieser Realisierung kann einstmals geschöpftes Geld (per Tilgung) wieder vernichtet werden. Nur dann wächst die Geldmenge nicht gegen unendlich, sondern bleibt knapp. Es ist stets nur so viel Geld auf dem Markt, wie gebraucht wird. Zwischen geschöpftem Geld und vorhandenen Leistungspotenzialen der Kreditnehmer herrscht ein wertmäßiges Gleichgewicht.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 14. Der Zins

Das Wort „Zins“ hat (ähnlich wie das Wort „Zahlungsmittel“) ursprünglich eine vom Geldverkehr ganz unabhängige prämonetäre Bedeutung. Zins kann auch ein Naturalzins sein, der unter Umständen einem realen Tauschgut von vornherein schon aufgeschlagen wird: Zu einem künftigen Zeitpunkt wird eben etwas mehr Weizen für einen bereits jetzt gebrauchten oder ausgelieferten Sack Dünger berappt als bei sofortiger Weizen-Bezahlung. Der Zins kann also auch als Naturalgut eingefordert bzw. vergütet werden. Hiermit wird deutlich, dass das Wesen des Zinses genuin mit dem Gelde nichts zu tun hat, sondern mit einem Gegenleistungsaufschub (Zahlungsaufschub). Die Zinszahlung ist nicht an das Vorhandensein von Geld gebunden, sowie auch das Bezahlen nicht an Geld gebunden ist. Nach Eugen Böhm-Bawerk kommt allen Gütern so etwas wie eine „Zeitpräferenz“ bzw. „Gegenwartspräferenz“ zu. Der Gegenwartspräferenz der einen Gruppe von Wirtschaftssubjekten entspricht stets so etwas wie eine Gegenwartsabstinenz einer anderen Gruppe von Wirtschaftssubjekten. Zins erscheint nun als Lohn für denjenigen, der ein Tauschgut zu einem Zeitpunkt zur Verfügung stellt, zu dem der Tauschgutempfänger noch nicht dafür bezahlen kann oder will. Zins wäre somit der Lohn für einen gewährten Zahlungsaufschub oder – von der anderen Seite her betrachtet – für eine (unter Umständen sogar riskante!) Vorablieferung. Je länger der Zahlungsaufschub, desto höher dieser Lohn.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 15. Perversionen und Selbstzerstörung des Finanzmarktes

Das Geld- und Finanzsystem hat sich in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten Zocker- und Ponzi-System entwickelt. Geld muss nicht mehr mit realen Werten hinterlegt werden. Vielmehr ist das Geld in diesem rein synthetischen Kreislauf nur hinterlegt von Papieren, auf denen draufsteht, dass sie Geld wert wären. Geld wird in diesem System etwas wert, wenn es durch viele Hände geht; mit jeder Transaktion ist nämlich weiteres Geld verbunden: Zinsen, Gebühren, Provisionen. Geld wird hier nur noch mit Geld verdient, nicht mehr mit echter Wirtschaftsleistung.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 16. Freies Marktgeld und freier Zins

Viele Menschen glauben, dass der Markt – abgesehen von einigen zugestandenen Vorteilen – ein Bild der Unordnung und des Chaos biete. Nichts sei „geplant“, alles so zufällig. Die meisten Menschen lehnen den Marktmechanismus alleine schon deshalb rein instinktiv ab, weil das menschliche Gehirn ihn nicht abbilden kann. Die dezentrale, unpersönliche Systemintelligenz des freien Marktes ist ihnen nicht geheuer. Staatliche Anweisungen und Bevormundung scheinen hingegen einfach und geordnet und obendrein „sozial“ zu sein. In keinem anderen Bereich der Wirtschaft ist dieser Aberglaube weiter verbreitet als im Bereich des Geldes. Scheinbar muss auf jeden Fall das Geldwesen unter schärfste staatliche Kontrolle gestellt werden. Im Gegensatz zur allgemein herrschenden Meinung wäre ein freier Markt für Geld alles andere als chaotisch.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 17. Warum Deficit-Spending nicht hilft

„Am langen Ende sind wir alle tot“, antwortete John Maynard Keynes auf die berechtigte Kritik an seiner Lehre der bewussten Inkaufnahme von Haushaltsdefiziten (Deficit-Spending). Er wusste – im Gegensatz zu seinen Epigonen – selbst sehr wohl, dass die (einseitige) Auslegung seiner Theorie durch die Politik (und die mit ihr verbandelte Finanzindustrie) letztlich in Geldentwertung und Währungsreform enden muss.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Aktuelle Problemstellungen des Finanzsystems

Frontmatter

Kapitel 18. Immobilien als Inflationsschutz?

Der emeritierte Wirtschaftsprofessor Walter Wittmann aus der Schweiz schreibt in seinem Buch „Superkrise“, dass sich der Trend zu immer mehr Schulden, der zurzeit in praktisch allen westlichen Demokratien festzustellen ist, ungebremst fortsetzen werde, dass Staatsbankrotte in dichter Folge nicht mehr auszuschließen seien und dass ein neuer Börsencrash jederzeit möglich sei.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 19. Sparen und Anlegen

Die Einführung des Euro hatte u. a. auch den Hintergrund, dass man dadurch weitere, neue Staatsschulden-Pyramiden aufbauen konnte. Dieser exorbitanten Staatsschuldenberge muss sich jeder Staat irgendwann auf die eine oder andere Art und Weise entledigen, nämlich auf Kosten der Bürger.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 20. Target-Salden

Der „Target-2-Saldo“ sind die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten einer nationalen Zentralbank gegenüber der EZB, die im Zuge der Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen über das Zahlungsverkehrssystem „Target-2“ entstehen. Im Zuge der Eurokrise sind die Target-Salden zu einem öffentlich diskutierten Streitpunkt geworden. Denn es geht um überbordende Geldüberweisungen vom Süden in den Norden der Eurozone. Diese entstehen dadurch, dass die EZB den Banken der Krisenländer und ihren Kunden ermöglicht, sich unter Verwendung immer schlechterer Sicherheiten immer mehr Geldmittel von ihren jeweiligen Zentralbanken zu leihen – um damit im Norden Güter zu kaufen oder Geldanlagen zu tätigen.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 21. Der Euro

Wilhelm Hankel, Deutschlands wohl bekanntester Währungsökonom, hatte frühzeitig vor der überstürzten Einführung des Euro gewarnt und immer wieder auf die fatalen Folgen hingewiesen. In seinem letzten Buch „Die Eurobombe“ heißt es:

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 22. Lösungsmodelle für die Schulden- und Eurokrise

Begrifflich ist es Unsinn, von „Eurokrise“ zu sprechen. Selbstverständlich kann der Wertmaßstab Euro genauso wenig in eine Krise geraten wie zum Beispiel das Entfernungsmaß „Kilometer“. Ein Kilometer ist immer ein Kilometer, genauso ist ein Euro immer ein Euro. Gemeint ist selbstverständlich etwas anderes: So unterschiedliche Volkswirtschaften wie Deutschland und Griechenland unter die gleiche Währung zu pressen, wird am langen Ende zum Scheitern der Währung führen.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 23. Fed und IWF

1910 trafen sich sieben Banker unter absoluter Geheimhaltung auf einer Insel vor der Küste Georgias (USA). Sie bereiteten einen Gesetzentwurf vor, der einer privaten Bank das nationale Monopol zur Emission des gesetzlichen Geldes (Dollars) in den USA übertragen sollte. Der republikanische Präsident William Howard Taft hätte ein solches Gesetz nie unterschrieben.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 24. Kryptogeld als Zukunftsmodell?

Eine der interessantesten zeitaktuellen Entwicklungen im Geld- und Währungsbereich sind die sogenannten Krypto-Währungen. Sie sind eine neue Entwicklung, von Staaten unabhängig und dezentral strukturiert. Manche Ökonomen und Analysten sehen darin durchaus die Währung(en) der Zukunft, die unabhängig vom staatlichen Gesetzgebungsmonopol sind und in letzter Konsequenz sogar den Staat als Organisationsstruktur einer Gesellschaft überflüssig machen könnten.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Kapitel 25. Zusammenfassung

Geld ist im Wege der sozio-kulturellen Evolution entstanden – und nicht etwa vom Menschen erdacht worden. Es stellt ein gesellschaftliches Phänomen dar, das sich durch rein wissenschaftstheoretische Analyse natürlicherweise nie ganz erschließt. Der Zustand der Währung eines Landes lässt erfahrungsgemäß recht gut Rückschlüsse auf die gesellschaftspolitische Verfassung dieser Nation zu.

Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Backmatter

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