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Über dieses Buch

Mit „Lean in“ brachte Sheryl Sandberg Selbstverständlichkeit in das Thema Frauen und Führung. Sich einbringen, die Hand heben und sich trauen können sind wichtige Teile des Erfolgsrezeptes von Frau-sein. „Lean back“ greift dieses Verständnis auf und erweitert es um einen balanceschaffenden Gegenimpuls: Sich zurücklehnen, Kraft aus sich heraus schöpfen, auf sich vertrauen und wissen, was gut für einen ist, das ist der Brennstoff des Erfolgs. Nur wer Abstand gewinnt, sieht das große Ganze. Lean back bedeutet nicht, sich einfach entspannt zurückzulehnen sondern das Einnehmen der richtigen Haltung und Perspektive, um als Frau maximale Wirkung zu entfalten. Lean back und Lean in sind wie das Ying und Yang von Führung und Erfolg. Das eine kann ohne das andere nicht bestehen und nur zusammen entwickelt sich die Dynamik, die notwendig ist, um nachhaltig erfolgreich zu sein. In Lean back kommen Frauen in Führungspositionen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Industrien zu Wort. Sie beschreiben ihre Erfahrungen und teilen ihre Lebens- und Berufsgeschichten. „Frau in Führung“ kann viele Gesichter haben. Viele Wege führen nach Rom – es gibt nicht das eine Rezept, nur viele spannende Lebensentwürfe und -wege. Lean back bietet eine Vielfalt an Rollenmodellen und bietet damit eine erweiterte Perspektive.Im Fokus von Lean back liegen die Arbeit an der eigenen Haltung und das Persönlichkeitswachstum für Frauen, die Verantwortung übernehmen wollen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Die Zukunft wird sehr, sehr anders: Vom Glanz der digitalen Morgenröte

Die digitale Welt stellt an allen Fronten gängige Prinzipien auf den Kopf. Sie ist gekennzeichnet von einer ganz neuen Dynamik und Schnelligkeit. Bisher gültige und verlässliche Grundlagen, auf denen in der Vergangenheit ganze Industrien ihre Geschäftsmodelle aufgebaut haben, gelten nun nicht mehr. Das Umfeld verändert sich von einem statischen, organisierbaren und vor allem kontrollierbaren Kontext in einen chaotischen. Die Prämissen für komplette Geschäftsmodelle werden weggeschwemmt. Das ist längst kein Wandel mehr, den man einfach so nebenher bewältigen kann, sondern Veränderung auf einem völlig neuen Level, die zutiefst verunsichert.
Xiaoqun Clever

2. Wo ist eigentlich das Problem? Über-debattiert und unterschätzt

“Your perspective on life comes from the cage you were held captive in.”
Shannon L. Alder (Alder 2011)
In unzähligen Ratgebern werden umfangreich die „frauenspezifischen Unzulänglichkeiten“ beleuchtet und „hilfreiche“ Tipps gegeben, wie diese zu beseitigen seien.
Detailreich wird beschrieben, welche Erfahrungen und Kompetenzen Frauen brauchen, welche Stationen sie absolviert haben müssen, um ins Management vorzustoßen. Nicht nur, dass viele dieser „Tipps“ in keinster Weise hilfreich sind, fördern sie zudem auch noch den ohnehin schon immanent vorhandenen Selbstoptimierungsdruck der Frauen. Statt dafür zu sorgen, dass Frauen sich etwas zutrauen und die zwecks angeblich nötiger Lückenfüllung angestrebten Sidesteps aufzugeben, halten uns diese Dinge in der Leistungsspirale gefangen.
In diesem Kapitel möchten wir Frauen dazu ermutigen, ungünstige „self beliefs“ über Bord zu werfen und sich stattdessen ins Karriere-Getümmel zu stürzen. Die meisten Hindernisse liegen in uns, deshalb ist gleichzeitig leicht und schwer, sie anzugehen. Es wird deutlich, dass es kein Patentrezept gibt – wohl aber ein paar Dinge, die es hilft, im Griff zu haben. Mut zum Risiko ist eines davon.
Heidi Stopper, Susanne Wendl

3. Wer ich bin und wer ich sein möchte

“Who in the world am I? Ah, that’s the great puzzle.”
Lewis Carroll, Alice’s Adventures in Wonderland
Jeder Weg beginnt mit einem Ausgangspunkt. Herauszufinden, welche Stärken man in sich trägt, um sich dann darauf berufen zu können, ist oft eine weite Reise, aber im eigentlichen Sinn der Anfang. Diese Reise ist gespickt mit von außen herangetragenen Rollenerwartungen, Stolpersteinen der Gesellschaft und falschen Zielsetzungen – ja, was ist dieser Erfolg eigentlich?
Wenn man seine Stärken erkannt hat, am Ausgangspunkt angekommen ist, geht es darum, auf sein Bauchgefühl zu hören und seinem inneren Kompass zu folgen, um seinen Karriereweg zu planen und wichtige Karriereentscheidungen zu treffen. Sinnsuche oder das Entdecken der eigenen Leidenschaften sind Synonyme für eine tiefe Selbstreflexion – die Reise zu sich selbst. Diesen Weg zu gehen, bedeutet, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben, zu wissen, wer man ist und dass man gut ist. Dieses Kapitel gibt tiefe Einblicke in die Selbstreflexion unserer Autorinnen. Uns werden unterschiedlichste Persönlichkeiten, Wege und Leidenschaften begegnen. Was sie jedoch alle vereint, ist der Mut, ihrem eigenen Bauchgefühl zu folgen, Erfolg für sich selbst zu definieren und sich ins oft Ungewisse zu begeben, um zu wachsen.
Im ersten Unterkapitel geben uns fünf Autorinnen profunde Einblicke, wie sie entgegen von außen herangetragener Rollenerwartungen ihren eigenen Weg gegangen sind.
Sylvia Schenk, Stefanie López, Joanna Riley, Susann Hoffmann, Beverly W. Jackson, Anju Rupal, Katariina Rantanen, Nicola Tiggeler, Anabel Jensen, Simone Richter, Alexandra Lotte Quadt, Melissa Alam, Joana Breidenbach, Nina Ranke, Carmen Rex

4. Den eigenen Weg in den Fokus nehmen: Adlerblick und Vogelperspektive

“I may not have gone where I intended to go, but I think I´ve ended up where I needed to be.”
Douglas Adams
Jeder Weg braucht ein Ziel. Viel zu häufig orientieren wir Frauen uns an den Erwartungen, die von außen an uns herangetragen werden. Viel zu oft versuchen wir, es allen anderen recht zu machen und vergessen dabei, was uns selbst wichtig ist. Wir lassen uns von gesellschaftlichen Konventionen leiten, die tief in uns selbst verankert sind, und nehmen uns ungebetenes Feedback von außen – leider gerne auch von anderen Frauen, die ein anderes Modell leben – zu sehr zu Herzen. Durch den unnötigen Anpassungs- und Leistungsdruck stehen wir uns dann selbst im Weg.
In dem ersten Teil dieses Kapitels beschreiben unsere Autorinnen, wie sie das Leben in die eigene Hand genommen und sich frei von innerem Leistungsdruck gemacht haben. Diese Druckreduktion führt zu neuer Freiheit und gibt Energie für den nächsten Karriereschritt. Es geht darum, die eigene Karriere selbstbewusst zu gestalten und das persönliche Wachstum ins Visier zu nehmen.
Und dann ist da noch der Schwerpunkt „Familie und Führung für Frauen“. Verschiedene Lebensmodelle – verschiedene Führungsstile. Wie können neue Wege aussehen und wie kann eine Lebensmodell-Vielfalt entstehen, die mannigfaltige Möglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse bietet?
Das Kapitel schließt mit dem Blick auf das Wachstumspotenzial, das eine Führungsaufgabe bietet.
Leila Summa, Xochilt Balzola-Widmann, Julie Mossler, Carola Lichtenberg, Diana Chan, Joana Picq, Tia Kansara, Caroline Ragot, Simone Kreyer, Ayelet Noff, Inga Bergen, Eva Maria Zoll

5. Schokoladenseite re-loaded – Auftritt und Fußabdruck: sich zeigen, aber richtig

“I believe luck is preparation meeting opportunity. If you hadn’t been prep ared when the opportunity came along, you wouldn’t have been lucky.”
Oprah Winfrey
Auf jede Reise sollte man sich gut vorbereiten. Nicht immer geht es um innere Reflexion und Haltung. Auch konkrete Themen in Angriff zu nehmen, hilft uns Frauen, in relevante gesellschaftliche und unternehmerische Positionen vorzustoßen. Oft leisten wir Hervorragendes und vergessen dann leider im Eifer des Gefechts, diese Leistungen auch zu unseren Gunsten herauszustellen. Manchmal fehlen uns konkrete Ideen, wie wir an unserer eigenen Marke und Karriere arbeiten können. Im ersten Teil des Kapitels betrachten die Autorinnen und der Autor daher die Notwendigkeit, sich selbst als Marke zu inszenieren und warum das auch Unternehmensmarken stärkt. Gleichzeitig bieten sie konkrete Hinweise, wie genau eine Positionierung erarbeitet wird und was erste Ansätze zum Brand-Building sein können. Das Thema „Netzwerken“ ist ein integraler Bestandteil der Positionierung. Es wird intensiv beleuchtet und ein konkretes Tool vorgestellt, das dabei hilft, Networking strategischer auszurichten. Immer mit dem Fokus: Wenn jeder gibt, dann bekommt auch jeder etwas. Des Weiteren geht es um innere Haltung, Körperhaltung und Sprechen. Wie präsentiere ich mich, wie entsteht Gleichklang innerer und äußerer Wahrnehmung?
Regina Mehler, Tilo Bonow, Bianca Praetorius, Silke Foth, Constanze Buchheim, Zoe Adamovicz, Mai Temraz

6. „Wenn du schnell gehen willst, dann gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, dann musst du mit anderen zusammen gehen.“

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
Albert Einstein
Jede Reise ist bedingt durch das System, in dem sie stattfindet. Das aktuelle Wirtschaftssystem gelangt zunehmend an seine Grenzen. Neue Wege braucht das Land – und diese Wege können nur von Männern und Frauen gemeinsam eingeschlagen und beschritten werden. Auch Unternehmen sind gefordert, die starren gewachsenen Unternehmenssysteme zu überdenken und agiler und flexibler zu gestalten, um den Herausforderungen des digitalen Zeitalters gewachsen zu sein.
Im ersten Teil dieses Kapitels beschreiben die Autorinnen und Autoren, warum sich das System ändern muss, um Frauen und Männer gleichermaßen einzuladen, die Zukunft zu gestalten. Sie geben Perspektiven, Ideen und Anregungen für ein neues digitales System der Zukunft. Wie müssen sich Unternehmen heute aufstellen, um im Innovationswettbewerb zu überlegen und den „War for Talent“ für sich zu entscheiden?
Im zweiten Teil des Kapitels werfen wir dann abschließend noch einmal einen Blick auf das Thema „Führung“. Was sollten Frauen im Blick behalten? Vor allem aber, was macht Führung in Zeiten von Agilität aus? Mit welchen Herausforderungen gilt es zurechtzukommen und wie können Frauen ihre Stärken hier optimal und mehrwertstiftend einbringen?
Robert Franken, René Demin, Jess Erickson, Nancy Birkhölzer, Tania Leuschner, Chris Philipps
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